Cicret Bracelet

19. Dezember 2014 18:11; Akt: 19.12.2014 18:11 Print

Dieses Armband macht die Haut zum Tablet-Display

Ein neues Smartband soll den Unterarm des Trägers zum Touchscreen machen. Den Entwicklern zufolge könnte ihre Erfindung sogar Google Glass in den Schatten stellen.

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Das französische Startup Cicret entwickelt ein Smartband, das einen Touchscreen auf den Unterarm des Trägers projiziert. (Bild: Cicret)

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Mit dem Cicret Bracelet will ein französisches Start-up-Unternehmen den Wearable-Markt revolutionieren: mit einem neuen, wasserdichten Armband, das den Unterarm des Trägers kurzerhand zum Handy- respektive Tablet-Display umfunktionieren soll – inklusive Touchscreen-Funktionalität.

Zum ambitionierten Projekt wurde jetzt ein Trailer veröffentlicht, der erste Bilder des neuen Haut-Touchscreens zeigt. Allerdings wurde der im Video gezeigte Unterarm-Bildschirm (der offensichtlich von einem Android-Gerät stammt) erst im Nachhinein, sprich in der Postproduktion, ins Video «eingebaut».

Prototyp kostet 700'000 Euro

Kein Wunder, denn erst wenn das Start-up 700'000 Euro an Spenden eingenommen hat, kann überhaupt der erste Prototyp fertiggestellt werden. Das schreiben die Macher zumindest auf ihrer offiziellen Website. Weiter heisst es dort, dass das Armband in Produktion gehe, «wenn jeder uns einen Euro gibt». Bei über 7,2 Milliarden möglichen Spendern weltweit ergäbe das dann zum Launch immerhin eine Menge von 10'285 Exemplaren. Vorausgesetzt, der Preis für die Produktion eines einzelnen Armbands bliebe bestehen.

The Cicret Bracelet - Goodbye Google Glass. (Video: Cicret)

(pst)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Marc v H am 19.12.2014 19:13 Report Diesen Beitrag melden

    Aber

    müsste dann ja meine Oberarme rasieren...

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  • Keve Bigler am 19.12.2014 18:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Toll aber..

    Sieht echt toll aus, wird aber bestimmt nicht realisiert. Hab manchmal auch Träume, die am nächsten Tag sich wieder in Luft auflösen.

  • Jean Bunglers am 19.12.2014 19:42 Report Diesen Beitrag melden

    Paar Jahre Forschung

    Bei 700'000 Euro wird sich das kaum einer leisten können. Ein paar Jahre Forschung müssen schon vergehen, bevor das von Normalsterblichen gekauft wird.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Kri Tik am 20.12.2014 15:15 Report Diesen Beitrag melden

    Schatten?

    und was ist mit dem Schattenwurf der Finger?

  • Frau Müller am 20.12.2014 14:57 Report Diesen Beitrag melden

    Vorsicht!

    Einfach eine Warnung an alle: Die Chance, dass das Ganze einfach nur ein gut gemachter Scam ist, ist realtiv gross.

  • Luzifer am 20.12.2014 14:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Frage

    Wo genau liegt der Vorteil zu einem Smartphone?

  • tobi am 20.12.2014 13:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Geht nicht

    Es wird nicht funktionieren 100% ihr könnt nicht mit 8 sensoren auf einem keyboard tippen lol Ausserdem ist die batterie zu schwach plus andere probleme

  • Mike F. am 20.12.2014 13:42 Report Diesen Beitrag melden

    So ein Witz,

    das wird niemals funktionieren. Beim Bedienen der Oberfläche würden die Finger ja immer den hinteren Teil der Projektion beschatten. Da kann man noch so lang forschen, das wird nie gelöst werden. Es sei denn man schafft es die Lichtstrahlen um den Finger herum zu lenken ;-)

    • Luzifer am 20.12.2014 13:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Oder

      Man berührt es nicht, sondern hält den Finder lediglich drüber. Das Problem sehe ich mehr darin das Projektoren zu wenig hell für draussen sind und die Haut nie wirklich weiss ist.

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