England

29. Januar 2018 19:12; Akt: 29.01.2018 19:12 Print

Einbrecher fesseln Frau und stehlen Bitcoin

Räuber sind in das Haus eines Bitcoin-Händlers eingebrochen. Sie fesselten seine Partnerin und zwangen ihn, die Kryptowährung zu überweisen.

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Vier Räuber sind in das Haus eines 30-jährigen Bitcoin-Händlers eingebrochen. Der Mann lebt mit seiner Partnerin im britischen Moulsford. Die Täter trugen beim Überfall Sturmmasken und gingen kaltblütig vor: Beim Überfall wurde die Freundin des Briten gefesselt und das Kind des Paares in einem Kinderwagen vor die Tür gestellt.

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Dann zwangen sie den Mann unter Androhung von Waffengewalt, ihnen sein Vermögen, das er in Bitcoin angehäuft hatte, zu überweisen. Laut Medienberichten ging er dieser Forderung nach. Wie hoch die Beute war, ist nicht bekannt, berichtet die britische Zeitung «The Telegraph».

«Gezielter Überfall»

Der Vorfall ereignete sich laut Behörden am Montagmorgen vor einer Woche. Die Täter befinden sich auf der Flucht, es werden Zeugen gesucht. Laut der Polizei handelt es sich um einen «gezielten Überfall». Verletzt wurde niemand.

Ein ähnlicher Vorfall hatte sich letzte Woche in Kanada ereignet. Drei bewaffnete Männer stürmten das Büro einer Krypto-Börse in Ottawa. Die Täter fesselten vier Angestellte und forderten diese auf, Bitcoin zu überweisen. Ein fünfter Angestellter blieb unentdeckt. Er alarmierte die Polizei, woraufhin die Täter ohne Beute flüchteten. Ein Räuber konnte gefasst werden.

Vor einem Monat entführten Unbekannte den CEO einer Krypto-Handelsplattform in der Ukraine. Die Täter liessen den 40-jährigen Russen wieder frei, nachdem sie von der Firma ein Bitcoin-Lösegeld in Höhe einer knappen Million US-Dollar erpresst hatten.

(tob)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Leser am 29.01.2018 19:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Kommentar?

    Was soll man denn hierzu kommentieren? Bei anderen Themen gäbe ich lieber meinen Semf dazu... ;-)

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  • Urs am 29.01.2018 22:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Neue Art der Kriminalität

    Etwas worauf ich schon lange gewartet habe, es klingelt abends an der Tür, man öffnet nichts Böses denkend, jemand hält einem die Knarre an die Stirn und zwingt einem rein zu gehen und Ebanking zu machen und weg ist das Ersparte.

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  • Lady in Black am 29.01.2018 20:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hoppla.

    Und wie gehts dem Paar? Gefesselt und bedroht zu werden ist ja nichts schönes. In der Berichterstattung geht es immer nur über die Fakten (was, wo, warum, und ob Täter gefasst wurden). Aber was ist mit den Opfern?

Die neusten Leser-Kommentare

  • Tabmudizzel am 09.02.2018 19:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nachteil der Kryptowährung

    Man kann es nicht mal zurückverfolgen, wo das Geld überwiesen wurde. Mit Bankdaten würde das gehen, aber nicht mit Bitcoins. Das Geld ist zu 99% für immer weg, ausser die Täter sind zu doof.

  • Martin am 30.01.2018 11:09 Report Diesen Beitrag melden

    Sein oder nicht Sein

    Ich hätte mich geweigert. Entweder Tot oder Arm. Da wähle ich lieber ersteres.

  • peter am 30.01.2018 09:15 Report Diesen Beitrag melden

    glaube ich nicht

    Wer kann das schon nachweisen - mal nur so ein gedanke - ein bitcoin haendler hat coins seiner kunden - wenn er jetzt alle abstaubt und eine geschichte ausdenkt kann das ihm keine nachweisen - zumindest nur sehr schwer und mit viel aufwand. fragen ueber fragen ....

  • Mega Upload am 30.01.2018 09:07 Report Diesen Beitrag melden

    Woher con Bitcoins gewusst?

    Woher wussten die Räuber, dass bei den Opfer so viele Bitcoins zu holen waren?

  • 78Regor am 30.01.2018 04:16 Report Diesen Beitrag melden

    Der Titel ist irreführend

    Nur ein Bitcoin gestohlen? Oder waren's doch mehrere BitcoinS? (Schlussendlich waren's offenbar ein paar, aber gem. Titel nur einer)