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Java, Flash und iTunes
14. November 2012 10:43; Akt: 14.11.2012 12:28 Print
Hier lauert die Gefahr für PC und Mac
von Oliver Wietlisbach - Windows, Office und Internet Explorer haben sich aus der Top Ten der gefährlichsten Programme verabschiedet. Die aktuellen Sicherheitsrisiken heissen Java, Flash Player und Acrobat Reader.
Auf dieser Rangliste möchte kein Softwarehersteller seinen Namen lesen: Die Rede ist von der vierteljährlich publizierten Liste der gefährlichsten Programme für PCs und Macs. Die Sicherheitsfirma Kaspersky erstellt das Ranking aufgrund der Anzahl User, deren Computer in den letzten drei Monaten von den Sicherheitslücken betroffen waren.
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Oracle, Adobe und Apple in der Hall of Shame
Jahrelang machten Microsoft-Produkte mit mannigfachen Schwachstellen von sich reden. Inzwischen figuriert kein einziges Microsoft-Programm mehr unter den gefährlichsten Applikationen (siehe Diashow). In die Hall of Shame haben es dafür andere prominente Vertreter geschafft: von Java über den Flash Player bis zu Apples iTunes. Es sind meist Programme, die weit verbreitet sind und von den Nutzern oft nicht aktualisiert werden. Die veralteten Versionen sind für Angreifer eine Einladung, sich Zugriff auf den fremden Rechner zu verschaffen.
Insbesondere Java von Oracle, eine Software-Plattform für Java-Anwendungen, sorgte in den letzten Monaten mit mehreren kritischen Sicherheitslücken für Negativschlagzeilen. 56 Prozent der von Kaspersky verhinderten Angriffe im dritten Quartal 2012 betrafen Lücken in Java. Die Zahl verdeutlicht eines: Wer Java (nicht zu verwechseln mit JavaScript) nicht zwingend braucht, sollte es deaktivieren.
Microsoft hat die Lehren gezogen
Seit Windows XP hat der Windows-Konzern damit begonnen, seine Produkte mit automatischen Softwareaktualisierungen auszustatten. Das Betriebssystem kann Sicherheitsupdates selbst herunterladen und installieren. Sicherheitslücken sollen so sofort geschlossen werden, sobald ein sogenannter Patch zur Verfügung steht. Anfang Jahr führten die Redmonder auch automatische Updates beim Internet Explorer ein.
Dies zahlt sich nun aus, wie Kaspersky in seinem Sicherheitsbericht festhält: Der automatische Update-Mechanismus sei in den neusten Windows-Versionen gut implementiert. Mit den Optimierungen bei der Sicherheit seiner Produkte hat Microsoft die Lehren gezogen, da gerade Windows aufgrund seines hohen Marktanteils noch immer im Fokus der Angreifer steht. Auch beim Mac gibt es inzwischen die Möglichkeit, dass wichtige Aktualisierungen automatisch heruntergeladen werden.
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Alle 117 Kommentare

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aber "Secunia PSI" hilft mit Updates von Software
Sicherheit
Ich verwende seit langem Linux und habe diesbezüglich keine Probleme. Viele Anwender sind allerdings selber schuld, da sie viel zu naiv sind!
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Immer Up to date=weniger Probleme
Schlussentlich geht es ja nur darum, dass jeder sein System auf dem neuesten Stand hat. Denn auf das wird ja im Bericht hingewiesen, dass meist dem so nicht ist.