Schlechte Verkaufszahlen

25. Juli 2012 16:54; Akt: 25.07.2012 17:38 Print

Nintendo sieht rotNintendo sieht rot

Das nachlassende Interesse an der Wii-Konsole hält das japanische Unternehmen weiter in den roten Zahlen. Bis Ende Jahr will der Super-Mario-Konzern aber mit der neuen Wii U wieder Gewinn erzielen.

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Zugegeben: Das Nintendo-Game «Mario Bros.» ist alt. 1983 wurde die Saat für die erfolgreiche Reihe gesät. Dieses Fan-Poster scheint dank der Gummi-Beine wie aus der Comic-Zeit von Bugs Bunny, Donald Duck und Co. Ähnlich bei diesem Kunstwerk: «Hier eine irgendwie Disney-fizierte Version von Marion», schreibt «Super M», der Maler des Bildes. «Oh boy! It's a me!» Bei diesem Bild richtet sich der Blick ebenfalls in die Vergangenheit. «Ich präsentiere Ihnen Viktorianische Mario Bros., das 1895 herauskommt. Der Live-Pianist ist nicht im Spiel enthalten», preist ein Blogger dieses Kunstwerk an. «Steampunk Super Mario» verdankt seinen Namen der Steampunk-Richtung, die Viktorianisches und Modernes verbindet und so zum so genannten «Retro-Futurismus» zählt. Mike Mitchell ist für dieses Portrait von Luigi verantwortlich, der zugibt, dass er einen «Badass» erschaffen wollte. Das ist ihm gelungen: Luigi liesse sich mühelos in jedes GTA-Game integrieren. Woodyart malte diesen «kauzigen Mario». Aus dem kleinen Dauerläufer ist ein Installateursungeheuer geworden. Robotpencil schaut in Marios Zukunft - und sieht eine alkoholgeschwängerte Rentnernase. Mit dem Gewicht hat der pensionierte Klempner augenscheinlich auch Probleme. Auch vor seinem Bruder Luigi macht das Alter nicht halt. Zumindest in der Fantasie von Robotpencil. Dieses Bild ist wirklich Kunst. Nicht wegen des Sujets, sondern weil es sich um einn Acrylmalerei auf Papier handelt, das auch Holz gespannt wurde. Die Auflage ist auf 35 Exemplare limitiert und das Werk kostet drezeit 900 Dollar. können Sie es erstehen. Gestatten: «Proppaganda Mario», der scheinbar eine Mischung aus Japaner und Sowjet ist. Na, kleiner Mario? Was ziehst du denn heute an? Flieg, kleiner Mario, flieg! Denk an deine Nachkommen! Der Macher dieses Bildes nennt sich Themrock und sein Sujet heisst «Piranha Plant Problems». Statt mit einer Piranhapflanze könnte dieser Mario aber auch Probleme mit Magic Mushrooms gehabt haben - zumindest wenn man nach seinen Augen geht. Karikaturist Zac Gorman kennt Marios Lebensmotto. «Kündige deinen Brot-Job und tu, was dich glücklich macht.» So einfach geht das. Steve Lambe hat sich vielleicht überlegt, wie Super Mario in Sponge Bobs Welt aussehen würde. Scott Watanabe schireb zu diesem Bild: «Mario Boy (Mike Mignola Style).» Mignola ist ein US-Comiczeichner, dessen bekannteste Figur «Hellboy» ist. Hier noch eine Zerichnung von Themrock. «Obey Wario, Destroy Mario» heisst dieses Bild, wobei «Wario» ganz offensichtlich «Weird Mario» ist. Dem verrückten Wario sollen Sie also gehorchen und Mario in die ewigen Jagdgründe schicken. Was passiert, wenn man Mario-Wario-Themrock-Anweisungen nicht folgt? Dann tritt «Zombie Mario» auf den Plan und saugt Ihnen den Schalk aus der Seele! «Super Mario Armageddon» dürfte von diversen Tim-Burton-Filmen beeinflusst worden sein.

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Nintendo erzielte im letzten Quartal einen Verlust von 219 Mio. Franken, wie der Hersteller von Spielkonsolen am Donnerstag mitteilte. Das Ergebnis war damit besser als vor einem Jahr, fiel aber etwas schwächer aus, als an der Börse erwartet worden war. Der Umsatz fiel im ersten Geschäftsquartal im Jahresvergleich um 9,7 Prozent auf 1,08 Mrd. Franken.

Die im März 2011 eingeführte mobile Spielkonsole 3DS konnte die Erwartungen bislang nicht erfüllen. Der Hersteller reagierte mit einer Preissenkung um 40 Prozent. Ab diesem Monat werde die 3DS profitabel sein, heisst es bei Nintendo. Die Verkäufe des Geräts sprangen im Jahresvergleich von 710 000 auf 1,86 Millionen hoch.

Interesse an der Wii schwindet

Zugleich lässt der Absatz von Nintendos einstigem grossen Hit, der Spielekonsole Wii, immer weiter nach. Im vergangenen Quartal halbierten sich die Verkäufe der Ende 2006 eingeführten Wii im Jahresvergleich auf 710 000 Geräte. Nintendo reagiert mit seiner nächsten Spielkonsole, der Wii U, die Ende des Jahres eingeführt werden soll. Dieses Gerät wird über einen Controller mit Touchscreen gesteuert.

Belastet wurden die Nintendo-Geschäfte auch vom starken Yen - gegenüber dem Euro stieg der Kurs im zurückliegenden Vierteljahr um 9,4 Prozent. Dies drückt in der Bilanz die Erträge des Unternehmens aus Europa, wo zuletzt 34 Prozent der Umsätze erzielt wurden.

Für das gesamte Finanzjahr 2012/13 hält Nintendo an seiner Prognose eines Gewinns von 254 Mio. Franken fest.

(sda)

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  • Ayko Kehl am 27.07.2012 18:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Naja...

    Für mich sieht die Wii U irgendwie aus als ob Nintendo zwanghaft versucht etwas neues zu presentieren. Die Wii war etwas einfaches und neues. Etwas was jederman benutzen konnte. Jedes Kleinkind bis zu Rentnern konnten die spassige Wii benutzen. Sie war etwas innovatieves und vollkommen neues. Die Wii U hingegen...naja... zwei Bildschirme, Touch, ubd dann noch mehr als 8 Knöpfe... das wird man nicht mehr so schnell kapieren. Auch die Tatsache das sie jetzt schon alles über die Wii U verraten haben war nicht sehr klug. MS und Sony hat jetzt lange Zeit um ihr Konzept zu verändern.

  • Marc Bjorg am 26.07.2012 23:09 Report Diesen Beitrag melden

    WII U

    Warten wir ab wie die WII U ist. Ich denke Nintendo hat auch gut verdient an der WII. Auch die DS ist ein Renner... immer wieder eine neue Version. Ich habe eine WII und die ist immer wieder mal beliebt wenn ich Besuch habe. Einfach weil viele Games lustig sind.

  • tgabber am 26.07.2012 15:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Oldskool

    ich würd ma sagen zurück in di vergangenheit is am besten. Oldschool is the new school!!! the legend of zelda, super mario, mario kart usw. sind immer noch die beliebesten spiele auf der ganzen welt.