Neues EU-Datenschutzgesetz

24. April 2018 22:27; Akt: 25.04.2018 08:25 Print

Whatsapp-Verbot für unter 16-Jährige

Whatsapp schliesst junge Nutzer aus. Wer künftig den Instant-Messaging-Dienst nutzen will, muss mindestens 16 Jahre alt sein.

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Whatsapp führt eine Altersbeschränkung ein. (Archiv) (Bild: Keystone/Arno Burgi)

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Der zu Facebook gehörende Messenger-Dienst Whatsapp setzt das Mindestalter für seine Nutzerinnen und Nutzer in Europa von 13 auf 16 Jahre herauf. Dies teilte Whatsapp am Dienstag mit.

Wenn sie im kommenden Monat aufgefordert würden, den neuen Datenschutzbestimmungen zuzustimmen, müssten sie auch bestätigen, dass sie mindestens 16 Jahre alt seien, teilte das Unternehmen mit. Unklar ist allerdings, ob und wie das Alter überprüft werden soll, da Whatsapp nur wenige Daten seiner Nutzer benötigt.

Ausserhalb Europas ab 13

Facebook geht einen anderen Weg, um bei seinen Nutzern im Alter zwischen 13 und 15 Jahren den gesetzlichen Bestimmungen gerecht zu werden. Sie müssen einen Elternteil oder einen anderen Berechtigten angeben, der die Erlaubnis für die volle Nutzung von Facebook gibt. Andernfalls steht ihnen nur eine eingeschränkte Version zur Verfügung.

Whatsapp will nach eigenen Angaben aber daran festhalten, möglichst wenige persönliche Daten seiner mehr als 1,5 Milliarden Nutzer anzufordern. Ausserhalb Europas will Whatsapp am Mindestalter von 13 Jahren festhalten.

(nag/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Grisuu am 25.04.2018 04:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    soso...ab 16 also

    kann gar nicht umgesetzt werden. All die Kinder die ein Handy haben, haben dies von den Eltern. Die Verträge laufen ebenfalls über die Erwachsenen welche Whats app nach wie vor frei instalieren können. Somit ist diese Regelung reine Augenwischerei.

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  • Claudio12 am 24.04.2018 23:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Alle werdens umgehen...

    Einfach lächerlich sowas. Dann wird halt ein anderes Geburtsdatum angegeben und gut ist...

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  • Ich und Du am 25.04.2018 08:35 Report Diesen Beitrag melden

    Arme Lehrer

    Die armen Lehrer. Nimmt mich ja mal wunder, wie das dann abgeht in der Schule. Viele OS Schüler haben Whatupp Gruppen, wo der Lehrer Infos etc. weitergibt. Da sind die wenigsten 16. Ev. muss man nun zurück aufs Hausaufgabenbüchlein.....

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Igel am 26.04.2018 08:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schon gut

    Zu meiner Zeit musste man noch Briefe schreiben. Heute wissen viele gar nicht mehr was ein Brief ist und von wegen Schreiben.

  • simo am 26.04.2018 07:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sinn und Unsinn

    die EU Gesetzgeber verblöden immer mehr, war es früher noch schön wo die Pizza noch ihre Grösse haben durfte und auch die Kartoffeln u.s.w. in Brüssel sitzen viele, so habe ich das Gefühl, die nichts mit ihrer Zeit was anzufangen wissen und auf schwachsinnige Ideen kommen.

  • Swissgirl am 26.04.2018 06:52 Report Diesen Beitrag melden

    Unternehmensschutz

    Facebook betreibt damit nur Selbstschutz. Falls wieder etwas passieren sollte und Nutzerdaten in falsche Hände geraten, liegt die Schuld somit allein bei den Nutzern.

    • Mani Motz am 26.04.2018 12:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Swissgirl

      es geht nicht um Facebook, sondern um WhatsApp.

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  • kelg am 25.04.2018 20:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    gf2

    ich finde das gut. weil so viele Kinder stundenlang mit Whatsapp beschäftig sind. Schön richtig süchtig

    • Mike am 26.04.2018 12:15 Report Diesen Beitrag melden

      Unsinn

      Bringt nichts. Dann nehmen die Kids eine andere App.

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  • Trudi am 25.04.2018 20:03 Report Diesen Beitrag melden

    Mal ehrlich

    ...Sie umfasst auch Schutzmassnahmen, um vor allem die persönlichen Daten von Kindern vor Missbrauch für Werbezwecke zu schützen.... Nein! Es geht in erster Linie darum sich selbst zu schützen. Falls es erneut zu irgendwelchen Datenskandalen kommt... hat man ja darauf hingewiesen. Somit liegt die Schuld dann beim Benutzer. So sieht es aus!