22. Februar 2007 10:18; Akt: 22.02.2007 11:50 Print

Kindersex in Second Life: Justiz ermitteltKindersex in Second Life: Justiz ermittelt

In der virtuellen Welt von Second Life treiben Pädophile ihr Unwesen. Die niederländische Staatsanwaltschaft klärt nun ab, ob Cybersex mit Kindern strafbar ist.

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Weil mehrere Strafanzeigen vorliegen, hat die niederländische Staatsanwaltschaft Ermittlungen gegen die Betreiber von Second Life aufgenommen. Die erhobenen Vorwürfe wiegen schwer: Sexueller Missbrauch von Kindern.

Jeder der inzwischen 3,8 Millionen angemeldeten User ist in Second Life mit einem eigenen Avatar, einer digitalen Spielfigur, unterwegs. Alter, Geschlecht und Aussehen können individuell bestimmt werden. Sex spielt in Second Life eine wichtige Rolle. In unzähligen Swingerclubs üben sich die Pixelwesen im virtuellen Austausch von Körperflüssigkeiten. Daran sind offensichtlich auch Avatare kindlichen Aussehens beteiligt.

Wie die Netzeitung berichtete, soll nun anhand von Musterprozessen geprüft werden, ob die Justiz auch virtuelle Straftaten ahnden kann. Es gilt die Frage zu klären, ob das Betrachten sexueller Handlungen von kindlich gestalteten Spielfiguren den sexuellen Missbrauch von Kindern in der Realität stimulieren könne.

(mbu)