Free Software Foundation

27. August 2009 11:25; Akt: 27.08.2009 12:20 Print

Kampagne gegen Windows 7

Die Free Software Foundation zieht gegen Microsoft ins Feld. Mittels einer Web-Kampagne zählen die Aktivisten sieben Gründe auf, warum man vom nächsten Betriebssystem die Finger lassen soll - die Argumente basieren jedoch auf ideologischen Überlegungen.

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Wie golem.de berichtet, haben sich am vergangenen Mittwoch Mitglieder der Free Software Foundation (FSF) in Boston versammelt, um Passanten vor proprietäter Software zu warnen. Die FSF macht sich für lizenzfreie Produkte stark. Eine Firma wie Microsoft ist den Aktivisten daher ein Dorn im Auge.

Auf der Website windows7sins.org versuchen die Aktivisten die Besucher von ihrer Idee zu überzeugen. Dafür werden sieben Kritikpunkte aufgeführt. Mircosoft wird unter anderem vorgeworfen, unter Aufwendung massiver Kosten gezielt Schüler und Studenten anzugehen, damit diese erst gar nicht den Umgang mit anderen Systemen lernen. Damit würde Mircosoft nur das Ziel verfolgen, ihre Monopolstellung zu festigen. Das Unternehmen würde ausserdem seinen Kunden zu ungewollten Upgrades zwingen um so offene Standards gezielt zu blockieren.

Um ihr Anliegen zu unterstreichen, hat die FSF 499 der 500 grössten Unternehmen angeschrieben und sie auf die Gefahren proprietärer Software aufmerksam gemacht. Den Brief an Microsoft sollen sie sich gespart haben.

(mbu)