Studie

02. September 2010 12:51; Akt: 02.09.2010 13:11 Print

Kein Geld, kein Personal, kein E-Government

Trotz steigender Nachfrage kommt das E-Government in der Schweiz nur schleppend in Gang. Das Problem liegt gemäss einer Studie im Finanz- und Personalmangel.

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Immer mehr Menschen möchten den Geschäftsverkehr mit den Behörden elektronisch abwickeln können. Doch es harzt. Vielerorts sei der Ausbau der E-Government-Angebote geplant, schreiben die Autoren einer Studie vom Forschungsinstitut gfs.bern.

Die Gründe dafür seien vielschichtig. Unter anderem fehlten in den Kantonen und Gemeinden nach wie vor personelle und finanzielle Ressourcen, um E-Government-Vorhaben umzusetzen. Als Hürde wird auch der steigende Zeit- und Verwaltungsaufwand für die Durchführung solcher Vorhaben genannt.

Gefragt seien nun Lösungen - wie etwa der elektronische Identitätsnachweis SuisseID. Eine Mehrheit der von den Forschern befragten Angehörigen von Gemeinde-, Kantons- und Bundesverwaltungen seien der Meinung, dass die SuisseID dem E-Government neuen Schwung verleihe.

Entwicklungen erwarten die Befragten auch im Zusammenhang mit den sozialen Plattformen Faceboook, Twitter, Xing oder Internet- Nachschlagewerke und Blogs. Zurzeit fehle es hier aber noch an konkreten Nutzungsideen.

Die e-Government-Studie wird seit 2008 jährlich auf der Basis einer Online-Befragung von Verwaltungsangestellten erstellt. Dank der jährlichen Erhebung können nun auch Trendaussagen generiert werden.

(sda)