Bestseller statt «Schinken»

30. September 2011 15:50; Akt: 30.09.2011 20:58 Print

Apple bringt Leben in den iBooks-Store

Die Schweizer Version des Online-Bücherladens von Apple ist kaum mehr wiederzuerkennen. Hunderte neue Titel sind aufgetaucht - darunter viele bekannte Namen.

storybild

Drei Screenshots von der iBooks-App, mit der sich das mehrsprachige eBooks-Angebot auf dem iPhone und iPad durchstöbern lässt. (Bild: 20 Minuten Online)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Bis anhin standen im Schweizer iBook-Store von Apple nur Titel des Gutenberg-Projekts zur Verfügung. Die alten bis uralten Schmöker sind urheberrechtlich nicht mehr geschützt und werden gratis abgegeben. Nun ist das Angebot an eBooks durch Kauf-Inhalte in verschiedenen Kategorien erweitert worden.

Im iBooks-Store sind seit Donnerstag viele bekannte Titel und Schriftsteller zu finden. So trifft man auf Bestseller-Autoren wie Dan Brown, Stephen King oder Lauren Weisberger («Der Teufel trägt Prada»). Aber auch der zeitgenössische Philosoph Richard David Precht ist vertreten und Andreas Eschbach mit «Herr aller Dinge».

Unterwegs und am PC

Auf dem iPad, iPhone und iPod touch kann das Angebot mithilfe der iBooks-App durchstöbert werden. PC-Nutzer finden das gleiche Angebot in der neu geschaffenen Bücherabteilung im Online-Gemischtwarenladen iTunes.

Vor dem Kauf eines iBooks kann ein Gratis-Auszug davon heruntergeladen und in Ruhe gelesen werden. Es stehen deutschsprachige, französische, italienische und englische Bücher zur Verfügung. Schweizer Titel sind ebenfalls bereits vorhanden und werden fortlaufend ergänzt.

Zuoberst in den Verkaufs-Charts steht ein Buch, das noch gar nicht erhältlich ist. Die «exklusive» Steve-Jobs-Biografie von Walter Isaacson kann bereits vorbestellt werden, soll aber erst am 21. November erscheinen.

In allen europäischen Ländern

Mehr als acht Jahre nach der Lancierung von iTunes steht Apples Online-Laden seit Donnerstag in allen europäischen Ländern zur Verfügung. Man hat soszusagen die EU-Osterweiterung nachvollzogen. Dass der Schweizer Store erst jetzt eine Bücherabteilung mit aktuellen Titeln erhält, ist wohl auf schwierige Lizenzverhandlungen mit den Rechteinhabern zurückzuführen.

(dsc)