Satire

08. Dezember 2010 15:38; Akt: 14.12.2010 10:58 Print

So lacht das Netz über WikiLeaks

Berichte über die Enthüllungs-Website sollten in der Regel ernsthaft sein. Hier sind ein paar Gegenbeispiele.

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Es sind ernste Zeiten für WikiLeaks und Gründer Julian Assange, der gestern in London verhaftet wurde. Die Enthüllungsplattform hat überdies Speicherplatz bei Amazon sowie Konten bei Mastercard, Visa und Postfinance verloren.

Schlagartig bekannt wurde die Whistleblower-Website spätestens im Sommer, als sie geheime Dokumente zum Afghanistan-Krieg veröffentlichte. Seit Ende November stellt sie Diplomaten-Depeschen ins Netz, aus denen ersichtlich ist, dass einige Repräsentanten der USA kein besonders schmeichelhaftes Bild von vielen Ländern haben.

Im Web formiert sich einerseits Unterstützung - die Facebook Page von WikiLeaks hat mittlerweile über eine Million Fans, auf Twitter folgen den Machern etwa halb so viele Nutzer. Gleichzeitig diskutieren auf den Newsportalen der Welt viele User das Für und Wider der Website. Aber auch für Satiriker ist die Plattform samt ihrer Macher interessant, wie die Beispiele in der obigen Bilderstrecke und diese beiden Videos zeigen.

Hier wird WikiLeaks in der US-Satiresendung «Saturday Night Live» (SNL) veräppelt:


Dieses YouTube-Video liefert eine nicht ganz ernstgemeinte Erklärung der Seite.


Schreiben Sie uns bitte ihre Meinung im Talkback. Können Sie darüber lachen oder ist das Thema zu ernst, um sich lustig zu machen?

(hst)