10. April 2007 12:25; Akt: 10.04.2007 13:59 Print

Chinesische Regierung bremst Gamer ausChinesische Regierung bremst Gamer aus

Wer in China zu viel Zeit mit Online-Games verplempert, läuft Gefahr, seinen hart erkämpften Punktestand zu verlieren.

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Laut der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua haben acht Ministerien der Volksrepublik China eine gemeinsame Richtlinie herausgegeben, nach der Anbieter von Online-Spielen ihre jugendlichen Kunden unter 18 Jahren daran hindern müssen, mehr als dreieinhalb Stunden täglich im Netz zu gamen.

Punktestand wird gelöscht
Die Game-Anbieter sollen verpflichtet werden, ein System zu entwickeln, das die Hälfte der erworbenen Punkte im Spiel löscht, wenn ein Gamer mehr als drei Stunden am Tag zockt. Und sämtliche Punkte sollen verloren gehen, wenn ein Spieler mehr als fünf Stunden vor der Kiste sitzt.

Die Anbieter müssen das System bis zum 15. Juni 2007 testbereit und nach dem 15. Juli fest implementiert haben. Laut Xinhua sind 15 Prozent der ungefähr 123 Millionen chinesischen Internet-Nutzer [Statistik von 2006] unter 18 Jahre alt.