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12. Juni 2008 23:15; Akt: 12.06.2008 21:08 Print
13-jähriger Brite erhängt sich nach Online-Mobbing
Tragischer Fall von Cyber-Bullying: In England erhängte sich ein junger Schüler, nachdem er im Internet wegen worden war.
Ein tragischer Fall von Online-Mobbing mit tödlichem Ausgang erschüttert derzeit Grossbritannien: Der 13-jährige Sam Leeson aus Tredworth in Gloucestershire erhängte sich letzten Donnerstag in seinem Zimmer, während seine Mutter und Schwester einkaufen waren.
YouTube: Kondolenz-Videos und Nachrufe von Freunden.
Wie die «Daily Mail» berichtet, wurde der Junge auf der Social-Community-Seite Bebo wegen seines Kleidungs- und Musikgeschmacks gehänselt. Als Fan sogenannter Emo-Musik (Emo = emotional) kleidete er sich gerne schwarz und hörte Musik von Bands wie Blink-182 und Good Charlotte.
Sams Mutter Sally Cope sagte, sie habe erst nach seinem Tod von den gehässigen Kommentaren über ihren Sohn erfahren, nachdem sie seine Bebo-Seite besucht hatte. «Er war ruhig und nachdenklich, hatte aber viele Freunde. Er war ein so liebevoller Junge, wir können einfach nicht glauben, was passiert ist», sagte sie. «Ich bin mir nicht sicher, welchen Einfluss solche Seiten haben, aber wenn sie zur Meinungsäusserung beitragen, sollten sie vielleicht besser beobachtet werden.»
Vor seiner Schule wurden Blumen und Abschiedsgrüsse niedergelegt, ein Termin für die Beerdigung steht noch nicht fest. Die Mobbing-Kommentare wurden inzwischen von seiner Seite entfernt, stattdessen haben Freunde Kondolenz-Videos und Nachrufe auf YouTube gestellt.
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