Paparazzi jagen Steve Jobs

27. August 2011 22:25; Akt: 27.08.2011 22:25 Print

Traurige Bilder - nicht nur für Apple-Fans

Der zurückgetretene Apple-Chef kämpft laut US-Medien um sein Leben. Derweil sorgt sein Nachfolger an der Unternehmensspitze mit einem 380-Millionen-Dollar-Bonus für Schlagzeilen.

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Dieses Foto datiert vom 6. Juni 2011, als Steve Jobs anlässlich der Apple-Entwicklerkonferenz in San Francisco auftrat. Nun sind nicht-autorisierte Aufnahmen im Internet aufgetaucht. (Bild: Keystone)

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Es sind einmal mehr schlimme Nachrichten, die über Steve Jobs kursieren. Paparazzi-Aufnahmen zeigen den langjährigen Apple-Chef auf einem Parkplatz, an einem nicht näher bezeichneten Ort. Jobs wirkt äusserst zerbrechlich, ist gezeichnet von einer schweren Krankheit.

Die Fotos sind angeblich zwei Tage nach dem offiziellen Rücktritt des 56-Jährigen gemacht worden (20 Minuten Online berichtete). Das auf Promi-Sensationsmeldungen spezialisierte US-Boulevard-Portal «TMZ» hat sie im Internet veröffentlicht.

«Verstörende» Bilder

Der bis auf die Knochen abgemagerte Apple-Gründer, gestützt von einem unbekannten Mann, gnadenlos fotografiert von einem Promi-Jäger. Diese «exklusiven» Bilder haben in den USA nicht nur traurige Reaktionen, sondern auch Wut hervorgerufen.

Ein bekanntes Online-Medium sah sich veranlasst, die «verstörenden» Fotos wieder von seiner Website zu entfernen. Offenbar fühlten sich viele Leser in ihren Gefühlen verletzt und reagierten mit Protestschreiben. In Kommentaren heisst es, die Sensationsgier mache nicht mal vor der Privatsphäre eines sterbenskranken Mannes halt.

20 Minuten Online zeigt die Jobs-Bilder nicht. Wer die umstrittenen Aufnahmen auf der «TMZ»-Website anschauen möchte, kann dies über folgenden Link tun.

Millionenpaket für Cook

Apple sorgt zurzeit nicht nur mit dem Gesundheitszustand des Firmengründers für Schlagzeilen. Dem neuen Apple-Chef Tim Cook winken gleich zum Start in der neuen Position eine Million Aktien des wertvollsten Technologie-Unternehmens der Welt.

Wie aus einer Mitteilung Apples auf den Internetseiten der US-Börsenaufsicht SEC hervorgeht, erhält Cook Aktienoptionen. 50 Prozent davon kann er allerdings frühestens 2016, die zweite Hälfte erst 2021 zu Geld machen. Ausgehend vom Apple-Schlusskurs am Freitag wäre dieses Paket mehr als 380 Millionen Dollar wert.

Cooks Vorgänger, Steve Jobs, hingegen begnügte sich seit Jahren mit 1 Dollar Jahresgehalt. Allerdings hatte der charismatische Firmengründer finanziell längst ausgesorgt: Das Magazin «Forbes» führt ihn in seiner Liste der reichsten Menschen weltweit auf Platz 110 mit einem Vermögen von 8,3 Milliarden Dollar.

Frühere Krebserkrankung

Cook hat de facto die Geschäfte von Jobs bereits übernommen, als dieser sich im Januar dieses Jahres krankheitsbedingt weitestgehend aus dem operativen Geschäft zurückzog.

Nach einer Erkrankung an Bauchspeicheldrüsen-Krebs 2004 und einer Lebertransplantation 2009 nahm sich Jobs erneut eine Auszeit, um sich auf seine Gesundheit konzentrieren zu können. Allerdings hatte er Anfang Jahr noch versichert, dem Konzern auch aus dem Krankenstand heraus verbunden und in wichtige strategische Entscheidungen eingebunden zu bleiben.

Im Frühjahr waren schon einmal Paparazzi-Bilder eines angeblich totkranken Steve Jobs aufgetaucht. Kurz darauf liess sich der Apple-Chef mit US-Präsident Barack Obama und weiteren IT-Grössen in Kalifornien fotografieren.

(dsc/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Knuzerich am 28.08.2011 00:11 Report Diesen Beitrag melden

    Er hat ganz andere Sorgen

    Der Mann hat sein Amt nicht abgegeben, weil er einen Schnupfen hat... Wenn die Bauchspeicheldrüse nicht mehr macht, ist früher oder später Feierabend - da hilft alles Geld der Welt nichts. Vielleicht packt er es ja doch nochmal...

  • Fritz Klopper am 28.08.2011 10:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Das ist doch eine Frechheit

    Ich finde es eine Frechheit, das die Medien so weit gehen! Es wäre schön, wen sie wenigstens einen Kranken Mann nicht so hinterher jagen!

  • Yves D'Onofrio am 29.08.2011 05:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Kein Respekt

    Auch ich bedanke mich bei 20 Minuten, dass ihr die Bilder nicht brachtet. Blick und alle anderen Print-Medien von Ringier werde ich nun nicht mehr lesen. Zu fest war ich gestern an der Tankstelle geschockt, als ich dieses Bild sah. Habe auch Blick dies geschrieben, doch eine Antwort erwarte ich nicht.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • HolyOly90 am 30.08.2011 12:46 Report Diesen Beitrag melden

    Photoshop

    Vieles spricht für eine Fälschung mit Photoshop. Zum Beispiel die Kante beim Hals und der Verflüssigen-Effekt in den Wangen. Völlig respektlos solche Aktionen. Etwas noch schlimmer machen als es schon ist. Über das macht man keine Witze! Ich hoffe sehr, dass Steve Jobs noch lange leben wird. Aber es könnte sein, dass er den Kampf gegen den Krebs bereits verloren hat und es noch eine Frage von Tagen/Wochen ist bis er der Krankheit erliegt... :-(

  • Marc Aurel am 29.08.2011 09:56 Report Diesen Beitrag melden

    Fälschung / Hoax

    Das Bild ist wohl eine Fälschung ... ein schlechter und geschmackloser Hoax ...

  • Yves D'Onofrio am 29.08.2011 05:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Kein Respekt

    Auch ich bedanke mich bei 20 Minuten, dass ihr die Bilder nicht brachtet. Blick und alle anderen Print-Medien von Ringier werde ich nun nicht mehr lesen. Zu fest war ich gestern an der Tankstelle geschockt, als ich dieses Bild sah. Habe auch Blick dies geschrieben, doch eine Antwort erwarte ich nicht.

    • Johnny W. am 29.08.2011 13:59 Report Diesen Beitrag melden

      Ist auch nicht besser...

      Ob man nun die Bilder selber publiziert oder einfach einen klaren Hinweis gibt wo man sie anschauen kann macht doch keinen Unterschied..! Ist eher sogar heuchlerisch meiner Meinung nach...

    • ichy am 29.08.2011 21:32 Report Diesen Beitrag melden

      gott jobs

      ich glaube nicht das 20 min respekt hat. für die ist der mann ganz einfach ein gott. darum kommen jeden tag 1-2 artikel über produkte dieser firma. wäre auch froh um sollche gratiswerbung. wenn man 20 min liest hat man das gefühl es existieren zu 95% apple produkte.

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  • Dwayne am 29.08.2011 00:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Mitleid?

    Was habt ihr alle mit diesem Jobs?? Mein gott, in somalia sterben kinder täglich an hungersnot, da habt ihr ja auch kein mitleid... Aber für einen milliardenshweren mann, der keinen rappen gespendet hat in seinem leben, zeigt ihr mitleid? Bei allem respekt, mir ist jedes dieser armen kinderleben wichtiger als seines...

    • Peter am 29.08.2011 08:46 Report Diesen Beitrag melden

      Mitleid? Nein sicher nicht

      Ich muss dir 100%ig recht geben. So viel tamtam um den Apple-Chef. Aber auf der Welt sterben x-tausend Leute (inkl. Kinder) pro Tag. Und dies wegen hunger, schlechter Hygiene, schlechter und fehlender ärztlicher Versorgung usw.. Zum Glück kann man mit Geld die Gesundheit NICHT kaufen.

    • Sonja K., Horgen am 29.08.2011 08:51 Report Diesen Beitrag melden

      Hallo was soll das

      Bravo ich gebe Dwayne 1000mal recht. Wo bleibt die Hilfe damit dieses Elend in Somalia und Aethiopien aufhört. Wenn ich in den Nachrichten diese Kinderaugen sehe, (es ist ein flehen um Hilfe) dann kommen mir jedesmal die Tränen und ich frage mich, wieviele Millionäre und Milliardäre spenden für diese Not. Wie es aussieht viel zu wenige, sonst wären nicht bereits zig-tausende Kinder gestorben. Schaut nicht weg. Für Jobs tut es mir leid aber macht nicht soo ein Tam Tam draus.

    • momus am 30.08.2011 10:30 Report Diesen Beitrag melden

      Aus Solidarität...

      ... sollten wir jedes mal wenn wir Jobs oder ein Apple produkt sehen an Somailia und Aethiopien denken. Und wenn wir eins kaufen wollen, dann lassen wir das von nun an und spenden für die Betroffenen unserer wahl (nicht jobs).

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  • Objektiv aber nicht herzlos am 28.08.2011 21:13 Report Diesen Beitrag melden

    Spenderorgan bei Krebs ?

    Ich frage mich wie er überhaupt zu einem Spenderorgan gekommen ist als Krebspatient. Wenn man weis wie streng die Kriterien für Empfänger von so wertvollen Spenderorganen ist.Ein Joe Smith aus irgendwo hätte das sicher nicht geschafft.