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PricewaterhouseCoopers
04. September 2008 12:46; Akt: 04.09.2008 13:04 Print
Datenskandal bei Consultant-Unternehmen
PricewaterhouseCoopers wurde Opfer einer Hacker-Attacke. Rund 56 000 Datensätze wurden gestohlen und liegen auf chinesischen Servern zum Download bereit.
Recherchen des ZDF-Wirtschaftsmagazins «Wiso» haben ergeben, dass dem Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen PricewaterhouseCoopers insgesamt
Die Stellungnahme von PwC
Auf bloggingtom.ch wurde die offizielle Stellungnahme von PwC veröffentlicht: «Das Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen PricewaterhouseCoopers (PwC) hat heute Strafanzeige gegen bislang unbekannte Daten-Hacker gestellt, die eine externe Servicedatenbank für Jobsuchende angegriffen und dabei Daten gestohlen haben. Diese von einem externen Serviceprovider betriebene Internet-Seite diente interessierten Nutzern zur vereinfachten Erstellung ihrer Bewerbung bei PwC.
Unmittelbar eingeleitete Stichproben-Untersuchungen legen die Vermutung nahe, dass die Hacker die gestohlenen Adressen vor allem für Spam-Mails missbrauchen. Darüber hinaus sind E-Mail-Adressen und Passwörter neben Daten aus den Beständen anderer Unternehmen auf einem chinesischen Server aufgetaucht. PwC veranlasste seinen externen Serviceprovider umgehend zur Stilllegung der betroffenen Internet-Seite. PwC hat bereits damit begonnen, alle möglicherweise betroffenen Nutzer direkt über den Vorfall zu informieren und Hinweise zur eigenen Datensicherheit zu geben.»
Das ZDF-Wirtschaftsmagazin Wiso hat Betroffene angeschrieben und will am kommenden Montag über den Fall berichten.
(mbu)
























