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14. Juni 2006 10:49; Akt: 15.06.2006 08:44 Print
MySpace: Der Chef guckt mit
Was im Privatleben vielleicht unterhaltsam und nützlich ist, kann im Berufsleben zum Bumerang werden. Immer mehr Firmen schnüffeln im Internet nach privaten Einträgen.
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Unvorteilhafte Schnappschüsse
Wer auf Community-Websites zu viel von sich preisgibt, muss mit Konsequenzen bei der Jobsuche rechnen. Um mehr über die Bewerber zu erfahren, suchen Firmen zunehmend bei Online-Communitys wie MySpace nach persönlichen Daten, um einen Eindruck über den persönlichen Hintergrund der Bewerber zu bekommen. Steht da zum Beispiel unter Hobbys: Joints drehen und Horror-Streifen gucken, hinterlässt dies mit grosser Wahrscheinlichkeit bei den Personalverantwortlichen einen schlechten Eindruck. Da nützen auch gute Zeugnisnoten nichts mehr.
Als Bewerbungsfoto wohl weniger geeignet.
Laut der New York Times (NYT) sind es vor allem Firmen, die mit digitalen Technologien und Medien zu tun haben, welche das Internet bei der Personalauswahl einsetzen. So gibt Microsoft-Manager Warren Ashton gegenüber der NYT zu, dass die Internet-Rechercher bei der Beurteilung von Kandidaten eine gängige Praxis sei.
Laut einem Bericht der New Scientist, sind auch Geheimdienste Online-Communitys am Ausspionieren. Die persönlichen Netzwerke würden sich bestens für die Erstellung von Soziogrammen eignen.
(mbu)
























