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18. Februar 2010 16:42; Akt: 23.02.2010 10:43 Print

Hier haben es Einbrecher leicht

Die Webseite PleaseRobMe.com zeigt auch den Falschen, wer gerade nicht zu Hause ist. Mit denkbar einfachen Mitteln weist sie auf die Schattenseiten von Seiten wie Twitter und Foursquare hin.

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PleaseRobMe.com: Wessen Wohnung ist gerade für Einbrecher attraktiv?

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Wer über Angebote wie Google Buzz, Foursquare oder Gowalla anderen Surfern seinen Standort mitteilt, könnte auch die falschen Mitleser informieren. Denn wer beispielsweise meldet, dass er gerade eine Bar im Stadtzentrum betreten hat, dessen Wohnung im Aussenbezirk könnte verwaist sein - perfekt für Diebe, um dieser einen ungebetenen Besuch abzustatten.

So wurde beispielsweise Israel Hyman Anfang 2009 Opfer von Einbrechern. Er hatte ausgiebig auf Twitter von seiner Reise berichtet, wie er im Video erzählt.

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Laut einer Studie des britischen Versicherungsdienstleisters Legal & General teilen fast 40 Prozent der Nutzer von sozialen Netzwerken ihre Urlaubspläne online mit Freunden und Bekannten. Etwa 13 Prozent der Facebook- und 92 Prozent der Twitter-Nutzer akzeptieren ausserdem Freunde oder Follower, ohne sie näher zu überprüfen. Wie die Macher von PleaseRobMe.com, Barry Borsboom, Boy van Amstel und Frank Groeneveld, auf ihrer Webseite schreiben, wollen sie die Nutzer auf die Gefahren der allzu freigiebigen Preisgabe von Informationen im Netz aufmerksam machen. Deshalb präsentieren sie einen aggregierten Stream von Twitter- und Foursquare-Nutzern.

(hst)