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Marc L.
16. Januar 2009 13:15; Akt: 16.01.2009 15:27 Print
Facebook-User unfreiwillig in Magazin porträtiert
Ein französisches Magazin hat es sich zur Aufgabe gemacht, private Details von einzelnen Facebook-Usern zu veröffentlichen - ohne dass die Betroffenen zuvor gefragt werden.
In Online-Communities wie Facebook verrät manch ein User pikante Details aus seinem Privatleben. Wie gefährlich der lasche Umgang mit solchen Informationen ist, wollen die Redakteure des französischen Magazins «Le Tigre» künftig vermehrt thematisieren. Zum Auftakt ihrer Serie veröffentlichten sie ein ausführliches Porträt eines Facebook-Users, ohne den Mann zuvor jemals kontaktiert zu haben.
«Herzlichen Glückwunsch Marc. Am 5. Dezember 2008 feierst du deinen 29. Geburtstag. Du gestattest doch, dass ich Du zu dir sage, Marc? Du kennst mich zwar nicht, aber ich kenne dich sehr gut», steht in der Einleitung zum anonymen Porträt geschrieben. Die Leser des Artikels erfahren, wo Marc arbeitet, wie er seine Freizeit verbringt, bekommen Fotos seiner Ex-Freundin zu sehen und kennen nach der Lektüre sogar seine Handynummer.
«Ich habe sofort alle Angaben über mich im Internet gelöscht», erzählte Marc L. gegenüber der französischen Tageszeitung «Presse Océan». Das Porträt habe ihm nächtelang den Schlaf geraubt. Mit einem Beschwerdeschreiben an die Redaktion erreichte er zumindest, dass in der Online-Version Wohnort und Nachname unkenntlich gemacht wurden - in der gedruckten Ausgabe änderte sich allerdings nichts.
«Sein Privatleben im Internet auszubreiten, ist gefährlich», erklärte der Gründer des Magazins Raphael Meltz die Absicht hinter der Serie. Marc L. hat seine Lektion wohl gelernt.
(mbu)
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Alle 57 Kommentare

































Privat
wer hat schon ein öffentliches Profil??? verstehe ich nicht, dass man dies macht...
geht i.O.
Find die Aktion gut - anders kann man die User heuzutage gar nicht mehr erreichen... Das Internet wird immer einfacher - einfacher zu bedienen, aber auch einfacher zu missbrauchen!
2 Seiten
ich habe selber facebook, und würde sowiso nie persönliches über mich ins internet stellen. auf eine art ist marcel l. selbstschuld wen er handynummern frei gibt ect.. es ist aber auch ziemlich dreist, das ein magazin so weit geht mit diesen artikeln!