Firefox 3.6

21. Januar 2010 11:46; Akt: 21.01.2010 13:13 Print

Mozilla-Browser geht in die nächste Runde

Schneller und sicherer: Noch heute soll die neuste Version des beliebten Open-Source-Browsers freigeschaltet werden.

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Mit dem neusten Update wurde in erster Linie an der Leistung geschraubt, der Firefox 3.6 soll rund 20 Prozent schneller als der Vorgänger sein. Dies werde sich in der Start- und Reaktionszeit, in der Befehle ausgeführt werden, bemerkbar machen. Mit dem System «Personas» können die Benutzer dem Browser ihren eigenen Stempel aufdrücken. Dafür stehen in einer Galerie über 35 000 Vorlagen bereit. Auf Wunsch kann aber auch ein eigenes Bild ins Design eingebunden werden. Personas stand bisher als Plugin zur Verfügung, ist neu aber standardmässig mit an Bord. Mit Hilfe der Video- und Audiounterstützung von HTML5 lassen sich Clips im Vollbildmodus anschauen. Dafür muss mit der rechten Maustaste das Kontextmenü aufgerufen werden.
Ausserdem werdeb neben OpenType und TrueType erstmals auch Schriftarten, die im Web Open Font Format (WOFF) vorliegen unterstützt.

Um die Sicherheit zu verbessern, werden die Anwender automatisch benachrichtigt, falls eines der installierten Plug-ins nicht mehr auf dem neusten Stand sein sollte. Auch die Gefahr vor Abstürzen soll mit der Version 3.6 verringert worden sein. Weltweit sind laut eigenen Angaben mittlerweile rund 350 Millionen User mit dem Mozilla-Browser im Internet unterwegs. Er steht in über 70 Sprachvarianten zum Download zur Verfügung und läuft unter Windows, Linux und Mac OS X. Firefox 3.6 soll noch im Laufe des heutigen Tages aufgeschaltet werden.

Ansturm auf Firefox nach Warnung zum Internet Explorer

Nachdem vor ein paar Tagen die Melde- und Analysestelle MELANI und das Deutsche Bundesamt für Sicherheit vor der Nutzung des Internet Explorers (IE) gewarnt hatten (20 Minuten Online berichtete), verzeichnete der Firefox bei deutschen Usern rund 300 000 mehr Downloads, als in diesem Zeitraum zu erwarten gewesen wären, schreibt das IT-Portal heise.de. Der Microsoft-Browser soll infolge einer bestehenden Sicherheitslücke für chinesische Hackerattacken auf Google, Adobe und andere US-Firmen missbraucht worden sein.

(mbu)