Ihre Story, Ihre Informationen, Ihr Hinweis?
feedback@20minuten.ch 
Vom Gamer zum Chirurgen
19. August 2008 21:53; Akt: 19.08.2008 23:00 Print
Computer-Games fördern wissenschaftliches Denken
Computerspiele können das Lernen unterstützen. Eltern sollten nicht alle Computerspiele aus den Zimmern ihrer Kinder verbannen: Gemäss neuen Studien können Gamer von ihrem Hobby auch profitieren.
US-Forscher stellten bei einer Tagung des amerikanischen Psychologenverbands Untersuchungen vor, wonach Schüler durch Computerspiele Strategien zur Problemlösung trainieren sowie ihr wissenschaftliches Denken schulen können.
Gamer verbessern spielend ihr räumliches Denken und ihre Fingerfertigkeit.(Bild: Reuters)
Doch nicht nur Schüler, sondern auch Erwachsene können spielend lernen. Eine Studie mit Chirurgen ergab, dass Computerspiele offenbar die Fingerfertigkeit und das räumliche Denken verbessern.
«Die erste Frage, die man seinem Arzt stellen sollte, lautet ‹Wie viele Operationen haben Sie schon gemacht?›, und die zweite sollte sein ‹Sind Sie ein Gamer?›», sagte einer der Forscher.
Doch nicht alle neuen Studien bringen Gutes zutage: So treten Schüler, die Gewaltspiele nutzen, tendenziell feindseliger auf und können schwerer vergeben. Diejenigen, die weniger Strategiespiele nutzten, schnitten ausserdem schlechter in der Schule ab und hatten ein grösseres Risiko für Übergewicht.
























