Windows 8

01. Juli 2010 12:58; Akt: 26.10.2010 16:00 Print

Jagd nach dem Informanten

Auf den vertraulichen Microsoft-Dokumenten, die an die Öffentlichkeit geraten sind, taucht der Name eines HP-Mitarbeiters auf. Microsoft dürfte ein paar Fragen an ihn haben.

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Under NDA: Die involvierten Personen mussten einen Geheimhaltungsvertrag unterzeichnen. Trotzdem ist die vertrauliche Präsentation an die Öffentlichkeit gelangt.

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Anfang der Woche ist auf der der italienischen Webseite Windowsette eine vertrauliche Powerpoint-Präsentation veröffentlicht worden, aus der Details zu Windows 8 zu erfahren sind(20 Minuten Online berichtete). Offenbar konnte das Informationsleck mit einem Mitarbeiter des Hardware-Konzerns Hewlett-Packard in Verbindung gebracht werden, schreibt der IT-Blog msftkitchen.com. Seine E-Mail-Adresse soll auf den brisanten Dokumenten auftauchen.

Ob er die Unterlagen selbst weitergegeben hat oder ob sie ihm entwendet wurden, ist nicht klar. Klar ist aber, dass die Teilnehmer des Meetings einen Geheimhaltungsvertrag unterschrieben haben. Wird der HP-Mann tatsächlich als Informant eruiert, dürften Microsofts Anwälte nicht zögern und rechtliche Schritte gegen ihn einleiten.

Laut den an die Öffentlichkeit gedrungenen Informationen beinhaltet die nächste Generation des Betriebssystems ein paar vielversprechende Möglichkeiten. So etwa die sogenannte Reset-Funktion, mit der sich Windows 8 neu aufsetzen lässt, ohne dass dabei die persönlichen Dateien und Einstellungen verloren gehen. Zudem soll die neuste Version des Microsoft-Betriebssystems die Gesichtserkennung zur Identifizierung der User unterstützen. Eine Passworteingabe zur Anmeldung würde dadurch nicht mehr nötig. Generell sei Windows 8 schneller geworden, der Startvorgang soll zügiger als bei den Vorgängerversionen vonstatten gehen. Ausserdem sei ein Windows Store geplant, in dem die User zusätzliche Software finden.

(mbu)