25. September 2007 15:16; Akt: 25.09.2007 22:54 Print

Wahlgeld.com: Gag um den Kauf von WählerstimmenWahlgeld.com: Gag um den Kauf von Wählerstimmen

Wirbel um den Kauf und Verkauf von Wählerstimmen: Vermeintliche Investoren bieten den Eidgenossen Bares für ihr Wahlrecht. Das Ganze entpuppte sich als simpler Werbegag.

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Wer nicht an die Urne gehen wolle, könne sein Wahlcouvert an den Meistbietenden verkaufen, hiess es gestern im Communiqué der Homepage Wahlgeld.com. Die Plattform garantierte für ihren «Service Public für unmotivierte Wähler» einen Mindestpreis von 50 Franken pro Wahlstimme.

Doch es handelt sich bloss um einen Gag, hinter dem Künstler stecken – einerseits das Duo Uebermorgen aus Wien, das bereits bei den US-Präsidentschaftswahlen 2000 eine ähnliche Aktion durchführte. Andererseits wurde ein E-Mail im Zusammenhang mit der Website vom Romanshorner Aktionskünster Johannes Gees verschickt. Dieser erklärte jedoch, mit der Aktion nichts zu tun zu haben. Er habe die Mitteilung lediglich weitergeleitet.

Die Bundeskanzlei machte darauf aufmerksam, dass der Verkauf der eigenen wie auch der Kauf fremder Stimmen illegal ist.

nm