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19. März 2009 05:17; Akt: 19.03.2009 12:57 Print

Street-View-Autos in Bern und Genf gesichtet

Seit heute Morgen fotografieren Google-Mitarbeiter mit Spezialfahrzeugen hierzulande gezielt ganze Regionen ab. Ein 20-Minuten-Online-Leser knipste eines der Street-View-Fahrzeuge in Genf.

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In Miami wurde eine junge Frau vor der eigenen Haustür «erwischt». Google reagierte und liess die hüllenlosen Bilder verwischen. Diese junge Mutter weiss sich zu wehren. Kaum ist Street View Mitte November 2010 in 20 deutschen Städten an den Start gegangen, ist dieser Schnappschuss aufgetaucht. Im Oktober 2010 machte dieses Foto aus dem irischen Ballintyre Hall Schlagzeilen. Ein Passant drückt unmissverständlich aus, was er von Street View hält. Im Oktober 2010 sollen laut gizmodo.com.br diese beiden Leichenbilder aus Rio de Janeiro und... ... Belo Horizonte zu sehen gewesen sein. Im August 2010 machte dieses Bild einer vermeintlichen Leiche am Strassenrand Schlagzeilen. Dabei handelte es sich allerdings um Azura Beebeejaun aus dem britischen Worcester, die sich zufällig während eines Spiels wie tot auf die Fahrbahn gelegt hatte. Im britischen Hawes, Yorkshire, wurde dieses Bild gemacht, bei dem die Kamera wohl nicht ihren besten Tag hatte. Mit Street View auf dem Strich. In Cradley, westlich von Birmingham, haben sich riesige Kneifzangen aufs Bild geschlichen. Offenbar hat der Google-Fahrer an der Kamera herumhantiert und vergessen, sie dabei auszuschalten. Diesem Snowboarder passt es nicht, dass Google die Pisten in Whistler Mountain abfotografiert hat. Immer wieder macht Street View von sich reden. Zum Beispiel wegen dieses Mannes, der wohl beim Verrichten seiner Notdurft fotografiert wurde. Zum Beispiel, wenn ein Reh vor eines der Google-Fahrzeuge springt ... ... oder wenn die Street-View-Kameras spektakuläre Unfallbilder einfangen. Erwischt beim ersten Kuss. 20-Minuten-Online-Leser Arnaud Zehnder fotografierte dieses Street-View-Fahrzeug heute Morgen in Genf ... ... und Leser Pascal Mathys bekam eines der Google-Autos in Bern vor die Linse. Natascha Bürge schickte 20 Minuten Online dieses Bild aus Dübendorf. Mobile-Reporter Thomas Hegglin sichtete dieses Google-Earth-Auto in Oberwinterthur - mit eingeklappter Kamera. La Neuveville BE, von Fabian Küng. Beim Glattzentrum in Wallisellen entdeckte Zafer Akin ein Google-Auto. Bertrand Kolb schickte uns diesen Schnappschuss.

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Street View ist eine Erweiterung für Google Earth und Google Maps. Dank ihr lassen sich die grossen Städte am Computer so anschauen, als sässe man in einem Auto und führe durch die Strassen.

Dazu sind Google-Mitarbeiter seit mehreren Jahren rund um den Globus mit Autos unterwegs, die 360-Grad-Kameras mit elf Linsen an Bord haben. Damit wird alle zwei Sekunden ein Foto geschossen. So werden Tausende davon zu einem fotorealistischen Stadtbild zusammengefügt.

Der Dienst ist umstritten, weil immer wieder Aufnahmen von Menschen in peinlichen Situationen zu sehen sind - beispielsweise beim Urinieren oder Verlassen eines Sex-Shops. In der Vergangenheit kam es zu Klagen, weil sich manch einer in seiner Privatsphäre verletzt fühlte (20 Minuten Online berichtete)

«Gesichter und Autonummern werden bei der Veröffentlichung des Produkts mit einer speziellen Verwischungs-Technik unkenntlich gemacht», sagt Google-Sprecher Matthias Meyer. Ausserdem können Nutzer, die sich trotzdem zu erkennen glauben, Google über eine einfache Maske die beanstandeten Bilder mitteilen und sie entfernen lassen. Wie lange die Kamerafahrzeuge hierzulande unterwegs sein werden und wann Street View für Schweizer Städte verfügbar sein wird, gab Google nicht bekannt.

(hst)