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Filesharing
23. Dezember 2008 11:46; Akt: 04.10.2010 17:07 Print
Google: Mit simplem Trick zu Gratis-Songs
von Henning Steier - Metallica, U2 oder Britney Spears: Eigentlich können nur Nutzer aus China direkt über die Suchmaschine gratis Musik herunterladen. Doch das System lässt sich austricksen - auch aus der Schweiz.
In China ist Baidu das, was Google für den Rest der Welt ist: Der unangefochtene Suchmaschinen- Marktführer. Laut den Analysten von iResearch kommt die chinesische Suchmaschine im Reich der Mitte auf einen Marktanteil von rund 63 Prozent. Google muss sich dort mit etwa 22 Prozent zufrieden geben.
Eine Besonderheit von Baidu ist, dass Nutzer aus China dort problemlos Links zum Download von kostenlosen
Musikindustrie soll davon profitieren können
Den Service namens «Music Onebox» können nur Surfer aus China nutzen. Google plant nach eigenen Angaben nicht, das Angebot auf weitere Länder auszuweiten. Besucher der Seite können nach Künstlern, Songs und Albumtiteln suchen. Anschliessend öffnet sich ein Player, mit dem man die Musik streamen oder herunterladen kann. Google arbeitet mit dem
Allerdings ist das Angebot in Wahrheit nicht auf den Markt mit den meisten Internetnutzern der Welt beschränkt. Lenkt man beispielsweise hierzulande seinen Internetverkehr über einen chinesischen Proxyserver um, kann man problemlos auf den riesigen
Sonderfall Schweiz
In der Schweiz ist der reine Download legal, dadurch machen sich hiesige Nutzer von google.cn/music nicht strafbar. «Hierzulande scheint es eine Art Sondersituation zu geben, weil sich der Gesetzgeber vor der Regelung der Frage gedrückt hat, ob Illegales durch Kopiervorgänge zu Legalem gewaschen werden darf», kritisiert Wilfried Haferland von der International Federation Of Producers Of Phonograms And Videograms (IFPI) dem Verband der Schweizer Musikindustrie, «es ist daher jedem selbst überlassen, ob er einer Gratismentalität anhängen und Illegales unterstützen will oder für seine Lieblingskünstler etwas tun möchte und Musik regulär kauft.»
Google wollte sich gegenüber 20 Minuten Online nicht äussern. Der Schaden, der in der Schweiz allein durch






























