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Whistleblower
25. Februar 2010 09:53; Akt: 25.02.2010 11:10 Print
Microsoft rächt sich an cryptome.org
Auf der Website war ein Dokument zu finden, in dem erläutert wird, welche Daten die Redmonder an Strafverfolger weitergeben. Daraufhin liess der IT-Konzern die Seite aus dem Netz nehmen.

Cryptome.org: So sieht die Ersatzseite aus.
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Am 20. Februar hatte cryptome.org ein Dokument namens «Microsoft Online Services - Global Criminal Compliance Handbook» ins Netz gestellt. Es stammt vom März 2008 und listet auf, wie das Unternehmen vorgeht, wenn Ermittler Daten von Nutzern verlangen. Nachdem sich die Websitebetreiber John Young und Deborah Natsios geweigert hatten, die Datei zu löschen, wandte sich Microsoft an den Provider Network Solutions und liess die Seite vom Netz nehmen - auf Basis des US-Urheberrechtsgesetzes Digital Millennium Copyright Act (DMCA). Wie die Website wikileaks.org veröffentlicht Cryptome interne Dokumente von Grossunternehmen und Behörden. Mit Microsofts Anleitung vergleichbare Dokumente von Facebook, Yahoo und Skype hatte Cryptome bereits ins Netz gestellt. Die Seite gibt es seit 1996.
Das 22-seitige Arbeitspapier ist aber weiterhin im Netz zu finden - unter anderem auf der Plattform scribd.com und bei WikiLeaks. Unter anderem ist darin zu lesen, dass Microsoft Namen, Adressen, Rechnungsdaten, IP-Adressen und Pseudonyme seiner Nutzer an Strafverfolger weitergeben kann, was wenig überraschend ist und sich im üblichen Rahmen bewegt. Die Macher von cryptome.org haben eine Ersatzseite ins Netz gestellt. Wie es auf ihr heisst, werden alte Dokumente sukzessive auf der neuen Domain veröffentlicht. Auch den
Cisco als Vorbild
«Das Ganze beunruhigt uns, denn Microsoft verkauft das Dokument ohnehin nicht. Dass Cryptome.org das Dokument veröffentlicht hat, fällt unter die
(hst)





























