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Aufregung um DNS-Changer
12. Januar 2012 18:34; Akt: 12.01.2012 18:34 Print
Von Einhörnern und Bundestrojanern
Ein an alle Computer-Nutzer gerichteter Aufruf der Behörden treibt lustige Blüten. Im Netz werden Verschwörungstheorien laut und eine gefälschte Webseite sorgt für Lacher.

Humorvoll und besorgniserregend: Unter einer täuschend echten Internet-Adresse erlauben sich Unbekannte einen Spass mit den Sicherheitsbehörden. (Bild: Screenshot www.dns-okay.de)
Bis im März haben Internet-Nutzer Zeit, um auf eigene Faust herauszufinden, ob ihr Computer von einem fiesen Trojaner befallen ist (20 Minuten Online berichtete). Dazu genügt es, eine Website der deutschen Sicherheitsbehörden anzusurfen. Wenn man im Web-Browser die Seite www.dns-ok.de aufruft, wird automatisch geprüft, ob die Netzwerkeinstellungen des eigenen Computers von Kriminellen manipuliert worden sind. Die Schweizer Sicherheitsexperten beim Bund haben sich dem Aufruf aus Deutschland angeschlossen und empfehlen ebenfalls allen PC- und Mac-Besitzern, den Computer-Test auszuführen.
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Einhörner gegen Trojaner
Natürlich wurde und wird die behördliche Warnung auch mündlich - via Radio und durch Kollegen - verbreitet. Sehr zum Ärger von unabhängigen Sicherheitsexperten. Sie kritisieren das dilettantische Vorgehen der deutschen Behörden. Grund ist die Webseite www.dns-okay.de. Unbekannte Spassvögel haben die originale Website der Sicherheitsbehörden kopiert und unter der leicht zu verwechselnden URL aufgeschaltet, wie taz.de berichtet. Beim Aufrufen der Seite wird ebenfalls der erwähnte Computer-Selbsttest durchgeführt, zusätzlich tauchen aber pastellfarbene Einhörner und andere Fabelwesen auf dem Bildschirm auf.
Nicht okay!
An die fehlende klangliche Differenz der Wörter «ok» und «okay» hätten auch die Sicherheitsbehörden denken müssen, wird kritisiert. Denn anstelle eines harmlosen Scherzes wäre auch ein böswilliger Angriff durch Hacker denkbar gewesen. Noch weiter gehen Kommentarschreiber im Netz, die bei der originalen Website eine Verschwörung vermuten. Die Behörden würden auf diesem Weg versuchen, den Nutzern einen Bundestrojaner unterzujubeln.
Auch wenn die meisten Kommentare nicht ernst gemeint sind, zeigen sie doch das fehlende Vertrauen in staatliche Behörden. Eigentlich sollten sie das Internet sicherer machen. Doch allzu gut sind die Meldungen über staatliche Schnüffelsoftware in Erinnerung.
Spätestens am 8. März werden alle Betroffenen, die den Sicherheitscheck nicht durchgeführt haben, die Attacke durch DNS-Changer bemerken. Ihre Computer werden dann keine Webseiten mehr aufrufen können.
Millionen-Beute mit illegal platzierter Werbung
Der Trojaner war im vergangenen Jahr von mindestens sieben Internet-Betrügern verbreitet worden. Die sechs Esten und ein Russe sollen allein in den USA
Mit Material der Nachrichtenagentur ap
(dsc)
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Verschwöhrungstheorie
Eine Webseite die unser Computer überprüfen soll?? Dies funktioniert laut Informatik unserer seite nicht. Die IP kann überprüft werden was aber für den dns-ok.de nichts nützt. Wenn etwas überprüft werden muss, würde ein kleines programm dies tun. Da dies aber nicht passiert ist ist diese Webseite nicht mehr als ein Fake. Der Bund und die Verschwöhrung.
DNS-Spoofing
Regel 1: alles ist hackbar. Gefahr des DNS-Spoofings ist altbekannt. Zeit, dass sich die Anwender darueber informieren (z.B. Wikipedia). Keine Nation hintergeht eigene Buerger via so simplen Methoden. Mittels MITM einen Proxy-Server zwischen Buerger und Internet schalten und schon ist fuer Staatshacker/Unis/Telekom alles geregelt, denn eine lueckenlose Beweisfuehrung wird schwierig. Hinweise sind: offene Ports mit wechselnd hohen Nummern, "unbekannt" als Antwort auf eine Portabfrage beispielsweise unter "security-check.ch" oder ganz klar: anonymisierte Server vor/nach dem ISP-Server.
TaxMe
Maleware: ein Wort: TaxMe