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Vergleichstest
17. März 2010 08:59; Akt: 08.11.2010 10:58 Print
Welcher Browser macht das Rennen?
von Henning Steier - Ab heute werden Windows-Nutzer auch hierzulande von Microsoft auf andere Surfprogramme als den Internet Explorer aufmerksam gemacht. 20 Minuten Online hat die fünf wichtigsten ausprobiert und empfiehlt jenes, welches am kürzesten auf dem Markt ist.
Quelle: collegehumor.com
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Erweiterungen für Chrome
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Add-ons für Firefox
Anfang März hat Microsoft damit begonnen, seinen Nutzern eine Auswahlmöglichkeit für ihre Webbrowser anzubieten. Die Redmonder präsentieren diese aber nicht freiwillig, sondern auf Druck der EU-Kommission. Diese hatte dem Unternehmen vorgeworfen, den Internet Explorer zu eng an sein Betriebssystem Windows zu koppeln, das immer noch auf rund 90 Prozent aller Rechner weltweit läuft. Ab heute sollen sukzessive auch alle Schweizer Windows-Nutzer, die ein Update für das Betriebssystem herunterladen, das Browserwahl-Fenster zu sehen bekommen. Standardmässig werden die fünf Platzhirsche unter den Browsern präsentiert: Internet Explorer, Firefox, Chrome, Safari und Opera. Wer seitlich scrollt bekommt weitere Browser zu sehen: FlashPeak, Flock, Green, K-Meleon, Avant, Maxthon, Sleipnir. Dass sie nicht so gut sichtbar wie die bekannten Konkurrenten platzieren werden, dagegen hatten alle kleineren Anbieter bis auf K-Meleon kürzlich bei der EU-Kommission protestiert. Microsoft gab hingegen zu Protokoll, das Fenster entspreche deren Auflagen. Eine Entscheidung über die Beschwerde steht noch aus.
Firefox-Markanteil stagniert
Ein erster Profiteur der prominent platzierten Wahlmöglichkeit soll nach eigenen Angaben der norwegische Anbieter Opera sein. Die Downloadzahlen unseres Browsers haben sich unter anderem in Spanien, Belgien, Frankreich und Grossbritannien verdreifacht, sagte Rolf Assev von Opera gegenüber pcpro.co.uk. Im Dezember 2009 hätten bei der Mozilla Foundation fast die Korken knallen können. Doch ihr Firefox knackte die Marke von 25 Prozent im November nicht. Seitdem ist der weltweite Marktanteil des Open-Source-Browsers laut den Analysten von NetApplications jeden Monat leicht gefallen und lag im Februar bei 24,23 Prozent. Microsofts Internet Explorer verzeichnete 61,58 Prozent - nach 63,62 im November. Apples Safari stagnierte nahezu bei 4,45 Prozent, gleiches gilt für den Browser Opera, der auf 2,35 Prozent kam. Grösster Gewinner - wenn auch auf niedrigem Niveau - ist Googles Chrome, dessen weltweiter Markanteil im Vergleichszeitraum von 3,93 auf 5,61 Prozent zulegte. Bereits im Dezember hatte der Google-Browser den Apple-Konkurrenten erstmals vom dritten Rang verdrängt.
Der wachsende Markanteil des Google-Browsers liegt sicherlich zum einen darin begründet, dass die weltgrösste Suchmaschine seit Dezember 2009 auf seiner Startseite Nutzer auffordert, Chrome herunterzuladen. Das Unternehmen macht aber mittlerweile auch klassische Bannerwerbung - unter anderem auf den Nachrichtenseiten spiegel.de und bild.de. In Werbespots wird immer wieder auf die Geschwindigkeit, mit welcher der Browser Webseiten anzeigen soll, verwiesen. 20 Minuten Online hat ihn und die aktuellen Windows-Versionen seiner Konkurrenten einem Speed-Test unterzogen, den jeder User im Web machen kann: Der Peacekeeper Benchmark von Futuremark misst die Geschwindigkeit, mit der JavaScript verarbeitet wird. Diese ist wichtig, weil viele Webseiten - darunter YouTube und Facebook - grosse Mengen des Codes verwenden und daher unter Umständen viel schneller oder deutlich langsamer aufgerufen werden könnten. Wir haben den Test mit einem Toshiba-Notebook durchgeführt, das unter anderem über eine mit 2,1 Gigahertz getaktete Core 2-Duo-CPU vom Typ Intel T6570 und drei Gigabyte Arbeitsspeicher verfügt. Als Betriebssystem ist Windows Vista installiert.
Punktsieg für Chrome
Das Ergebnis ist eindeutig: Opera, Chrome, Safari Firefox, Internet Explorer, wobei letztgenannter nur etwa ein Fünftel der Punktzahl des Google-Browsers erreichte. Mit dem Test lässt sich ebenfalls die Auslastung der CPU messen, wenn JavaScript ausgeführt wird und auch hier belegt der Internet Explorer den letzten Rang. Platz 4 belegt Safari, der dritte geht an Firefox, dann folgt Opera und Chrome liegt vorn. Wenn es um die Auslastung des Arbeitsspeichers geht, sieht die Reihenfolge so aus: Ganz hinten ist der Internet Explorer zu finden, dann folgen Opera, Chrome und Safari, am sparsamsten ist Firefox.
Passenderweise hat Microsoft auf der gerade in Las Vegas stattfindenden Entwicklerkonferenz MIX10 einen kurzen Ausblick auf den kommenden Internet Explorer 9 gegeben. Er soll nicht mehr unter
Weniger Neustarts nötig
Neben den guten Performancewerten gewinnt Googles Browser, der seit September 2008 und damit von den wichtigsten fünf am kürzesten verfügbar ist, einen weiteren Pluspunkt, weil er jeden Prozess in einer eigenen Umgebung ausführt. Stürzt ein Tab ab, muss nicht der gesamte Browser neu gestartet werden. Wer den Test-Sieger nutzen will, sollte sich bewusst sein, dass dieser eine Vielzahl Daten an Google sendet. Der Suchmaschinenanbieter liefert aber auf einer Hilfeseite Tipps, wie man dies verhindert. Nutzer können überdies die Freeware Kill-ID installieren, welche unter anderem die persönliche Identifikationsnummer, welche bei jeder Installation des Browsers generiert wird, löscht. Wie aus einem kürzlich im Web aufgetauchten Whitepaper hervorgeht, könnte Google die umstrittene Nummer aus der nächsten seines Browsers Version entfernen. In dem Dokument stellte das Unternehmen erneut klar, dass man die
Dass Browser von ihren jeweiligen Anhängern mitunter fanatisch verteidigt werden, haben die Macher von collegehumor.com parodiert, indem sie erstaunliche Analogien zwischen den Programmen und Fortbewegungsmitteln festgestellt haben, deren Benutzer bekanntlich auch oftmals zum Fanatismus neigen. Die satirischen Ergebnisse sind in der obigen Bilderstrecke zu sehen.
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Alle 68 Kommentare
































Firefox
firefox ist der beste browser. seit der version 3.6 ist er noch viel besser geworden. ich verstehe nicht, was in diesem artikel mit "albernen Addons" gemeint ist. das zeigt nur, dass der verfasser keine ahnung hat. addons muss man gar nicht verwenden. ein addon ist eine software, die der benutzer auf seinen wunsch hin selbst installiert. die addons werden auch nicht aufgezwungen. firefox hält sich stark an den standard. daher ist dieser browser schon nur für einen webentwickler ein muss, der bewusst qualität auf seiner website schätzt. viele andere browser verwenden oft non-standard (inkl. IE)
Der Unterschied
Ganz klar Firefox !.....Microsoft ist nach wie vor zu anfällig und unsicher.Bii G.,machte mit gestohlenem Xerox Material Millionen...doch die Qualität lässt bis heute zu wünschen...
Welcher darfs den sein...
Meine Meinung ist, das Firefox eigentlich einen von den besten ist. Da kann man sogar Bilder speichern, wo man bei anderen die Möglichkeit sozusagen nicht gegeben ist, ausser, man kennt sich aus und geht in den Temp-Speicher. Opera 10 sieht optisch sehr gut aus. Bei IE8 nervt, bei zuvielem surfen und zu vielen offenen Fenster nicht mehr funktioniert. Lösung : alles schliessen u. von vorne beginnen.