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Infografik
16. Februar 2011 16:15; Akt: 16.02.2011 16:15 Print
Weltkarte der Web-Zensur
Der Grossteil der europäischen Staaten zensiert das Internet. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der OpenNet Initiative.

Die Infografik zeigt, in welchen Staaten die Zensurmassnahmen seitens der Regierungen am striktesten sind. (Infografik: opennet.net)
Das erklärte Ziel der OpenNet-Initiative ist es, Regierungen bezüglich dem Einsatz von Web-Filtern und der Durchführung von Online-Durchsuchungen auf die Finger zu schauen. Zu den teilnehmenden Institutionen zählen etwa die «University of Toronto» und die «Harvard Law School».
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in der aktuellen Studie wird einmal mehr deutlich gemacht, dass in östlichen Regionen die Kontrolle über die digitale Informationsflut viel exzessiver gehandhabt wird, als es in unseren Breitengraden der Fall ist. Zu der Kategorie « Pervasive Censorship zählt neben China auch Ägypten, wo auf Weisung von Ex-Präsident Hosni Mobarak bis vor wenigen Tagen noch der gesamte Zugriff auf das Internet und das Mobilfunknetz teilweise blockiert waren.
Auf den ersten Blick mag es jedoch erstaunlich erscheinen, dass auch der Grossteil der europäischen Staaten laut OpenNet das Internet zensiert, wenn auch nur wenig. Das liegt daran, dass seitens der Forscher auch das Verbieten von illegalen Filesharing-Diensten, sowie das Blockieren von Kinderpornographie unter den Begriff der Zensur fällt.
Grosse Teile Afrikas und Mittelamerikas kennen laut der Studie gar keine Form der Webzensur. Auch die Schweiz wird in der Kategorie «No Censorship» geführt. Zu den am häufigsten zensierten Internetgruppen zählen Blogs und politische Parteien. Auf dem dritten Platz folgen Nichtregierungsorganisationen (NGOs) mit lokalem Fokus.
(mbu)






























