Ihre Story, Ihre Informationen, Ihr Hinweis?
feedback@20minuten.ch 
Unsichere Messenger
09. Februar 2012 13:03; Akt: 09.02.2012 16:23 Print
WhatsApp und Co. – löchrig wie Emmentaler
Millionen vertrauen Instant Messengern auf Handys ihre intimsten Geheimnisse an. Doch die beliebten Apps sind viel schlechter gegen Missbrauch geschützt als die gute alte SMS.

Forscher konnten bei fünf von neun getesteten Messenger-Apps die Nutzer-Konten übernehmen. (Bild: Colourbox/Fotomontage)
Die meisten Messenger-Apps wie WhatsApp weisen gravierende Sicherheitslücken auf. Zu diesem Ergebnis kommt das Wiener Institut SBA Research, das neun der beliebtesten Kurznachrichten-Dienste für Smartphones untersucht hat. Im Test konnten die Forscher nicht nur den Benutzer-Account übernehmen, also im Namen der Nutzer Kurznachrichten senden, sondern auch kostenlose SMS vom Server von WhatsApp verschicken, schreibt das Tech-Portal futurezone.at.
Nichts verpassenDas Ressort Digital ist auch auf Twitter vertreten. Folgen Sie uns und entdecken Sie neben unseren Tweets die interessantesten Tech-News anderer Websites.
www.twitter.com/20min_digital
«Vielen ist nicht klar, dass diese Systeme ein deutlich niedrigeres Sicherheitsniveau haben als Dienste, die direkt vom Netzbetreiber zur Verfügung gestellt werden – wie etwa SMS», sagt Peter Kieseberg vom SBA Research Institut.
Weniger gravierend, aber trotzdem bedenklich, ist eine andere seit Wochen bekannte Sicherheitslücke: Mit Hilfe einer simplen HTTPS-Anfrage und der Telefonnummer des Opfers konnte die Statusnachricht bei WhatsApp nach Belieben verändert werden.
Nur WhatsApp reagierte
Die österreichischen Forscher hatten den Messenger-Entwicklern die Befunde laut eigenen Angaben schon vor Monaten mitgeteilt. Von den neun getesteten Anbietern hat bislang nur WhatsApp die Sicherheitslücken zumindest teilweise geschlossen.
Auf dem Prüfstand standen neben WhatsApp auch die Apps Viber, eBuddy XMS, Tango, Voypi, Forfone, HeyTell, EasyTalk und WowTalk. Bei allen Messaging-Programmen zeigten sich massive Sicherheitslücken. Nur bei Viber, eBuddy XMS und Forfone gelang es den Forschern nicht, das Benutzerkonto zu kapern.
(owi)
Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»
Unsere Leser kommentieren fleissig - durchschnittlich gehen Tag für Tag 4000 Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.
«Gibt es eine Möglichkeit, dass mein Beitrag schneller veröffentlicht wird?»
Wer sich auf 20 Minuten Online einen Account zulegt und als eingeloggter User einen Beitrag schreibt oder auf einen Kommentar antwortet, der wird vorrangig behandelt. Hat ein eingeloggter User bereits viele Kommentare verfasst, die freigegeben wurden, so werden seine neuen Beiträge mit oberster Priorität behandelt.
«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»
Womöglich wurde der Beitrag in Dialekt verfasst. Damit alle deutschsprachigen Leser den Kommentar verstehen, ist Hochdeutsch bei uns Pflicht. Sofort gelöscht werden Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken. (oku)
Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?
Schreiben Sie an feedback@20minuten.ch
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Deshalb können Storys, die älter sind als 72 Stunden, nicht mehr kommentiert werden. Wir bitten um Verständnis.
-
Alle 73 Kommentare

































lol
beim iphone wärs ja schlecht wenn die geltenden sicherheitsrichtlinien übertroffen und somit verletzt würden... das könnte apfel als diskriminierung empfinden...
Whatsapp
was heißt das kürzel CP bei whats app downlod neue version bitte schnell antworten danke
Logisch....
Wer darüber empört ist sollte eh am besten die Finger von Smartphones und PCs lassen! Denn wem das noch nicht klar ist weiß sicher auch nicht das jedes Telefonat abgehört werden kann sowie jede Email gelesen werden kann.... Wer sich darüber noch aufregt hat eher was zu verstecken XD von mir aus sollen sie lesen und hören was ich so treibe, wem's Spaß macht!