Jugendschutz

27. Februar 2009 11:58; Akt: 27.02.2009 12:55 Print

Xbox Live will kein Lesbennest sein

Wer online gegen andere spielen möchte, sollte sich den richtigen Namen zulegen und auf jegliche Anzüglichkeiten verzichten.

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Als Teresa in Microsofts Onlinenetzwerk für Xbox-Spieler Mitglied wurde, schrieb sie offen in ihrem Profil, dass sie lesbisch sei. Daraufhin wurde sie von anderen Spielern belästigt und angefeindet, berichtet consumerist.com.

Teresa sagte dem Magazin, sie habe wenig später von Microsoft mitgeteilt bekommen, dass ihr Account gelöscht worden sei. Andere Spieler hätten sich über ihre Freizügigkeit beschwert. Auch bei der Human Rights Campaign (HRC), einer Schwulen- und Lesbenorganisation in den USA, hatte sie keinen Erfolg. Denn Microsoft habe ein positives Image, wenn es um Diskriminierung geht, hiess es seitens der HRC.

In einer Stellungnahme verwies Microsoft darauf, dass kein Mitglied von Xbox Live sexuelle Elemente im Profil verwenden dürfe. Dazu zählten auch Gamertags mit expliziten Wortbestandteilen. Dass dies zu Absurditäten führt, beweist der Fall von Richard Gaywood, dessen Klarname nicht akzeptiert wurde, weil er das Adjetiv gay (schwul) enthält.

(hst)