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Links lang, rechts kurz
15. Juni 2012 11:42; Akt: 15.06.2012 11:44 Print
Die Fussballwelt rätselt über De Rossis Ärmel
Auf der einen Seite lang, auf der anderen kurz: Italiens Abwehrchef Daniele De Rossi spielt an der EM in einem ungewöhnlichen Dress. Warum? Das bleibt sein Geheimnis.
Wer Italiens Abwehrchef Daniele de Rossi beim Fussballspielen zusieht, dem stechen sofort seine Ärmel in die Augen. Der 28-jährige Haudegen, der für seine harten Tacklings berühmt ist, trägt unter seinem Trikot ein Langarm-Shirt. Nur der linke Ärmel ist aber lang, der rechte ist wie bei den meisten Teamkollegen kurz.
Bildstrecken Tätowierte Fussballer an der Euro 2012Fussballer und ihre TattoosDe Rossi wollte bis jetzt nicht erklären, warum er mit einseitigem Langarm-Shirt spielt. Deshalb wird überall heftig diskutiert, warum der Mittelfeldspieler vom AS Rom seinen linken Arm im polnischen Sommer vor der Öffentlichkeit versteckt. So wird im Internet spekuliert, dass de Rossi - ein bekennender Anhänger der rechtsextremen Partei «Forza Nuova» - eine frisch gestochene, rechtsradikale Tätowierung verbergen will. Doch auf dem linken Arm wäre dafür gar kein Platz mehr.
Teletubby für die Tochter
Einige Zeitungen vermuten, dass de Rossi ein Teletubby-Tattoo und die Worte eines Liedes, das er seiner Tochter Gaia immer zum Einschlafen vorgesungen hat, nicht zeigen will. Seine Ex-Frau Tamara Pisnoli hat ihm diese Tätowierung einst geschenkt. Doch beim Betrachten älterer Bilder bestätigt sich der Verdacht nicht. Das Teletubby-Tattoo befindet sich auf de Rossis rechtem Oberarm. Der Unterarm ist noch nicht tätowiert.
Auf dem linken Unterarm hat er sich ein Tattoo stechen lassen, das ebenfalls seiner Tochter gewidmet ist. «Ubi tu Gaius, ibi ego Gaia», ist dort zu lesen. Was so viel heisst, wie: «Wo du hingehst, will auch ich hingehen.» Zum ersten Mal lief der Heisssporn im Herbst 2011 mit einem langen Ärmel auf. Sowohl in der Serie A wie auch in der Champions League war seine Marotte zu sehen.
Blutgrätsche auf der Wade
Auf der rechten Wade des bärtigen Kämpfers prangt eine weitere ungewöhnliche Tätowierung. Diese ist wohl als Abschreckung für seine Gegenspieler gedacht. In einem gelben Dreieck ist ein sprintender Fussballer zu sehen, der von seinem Gegenspieler übel von den Beinen geholt wird. «Achtung Blutgrätsche», soll das wohl heissen. Dass das Tattoo unter seinen Stulpen nicht zu sehen ist, hat den «Capitano Futuro», wie er in Italien gerne genannt wird, beim Stechen offenbar nicht gekümmert.
(pre)
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Alle 24 Kommentare

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Tssssss.
Tattoo gegen Sonne schützen? Sie spielen nie in der Sonne. Höchstens im Training...
der andere arm
und wenn's ganz einfach wegen dem verband an der rechten hand ist?.......
Clever
Scheint mir auch der plausibelste Grund zu sein. Es wird wohl einfacher sein mit dem Verband durch einen kurzen Ärmel zu schlüpfen.
Gaaanz einfach ...
... da steht MAMMA drauf.