Jada Pinkett Smith

29. November 2017 10:54; Akt: 29.11.2017 10:54 Print

«Meine betrunkenen Tage liegen hinter mir»

von C. Steiner - In «Girls Trip» feiert Jada Pinkett Smith (46) mit ihren Mädels ein wildes Party-Wochenende. Privat lässt es die Ehefrau von Will Smith gemütlich angehen.

20 Minuten im Gespräch mit Jada Pinkett Smith. (Interview/Produktion: Catharina Steiner)
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Ihre Filmfigur Lisa ist sehr korrekt und kümmert sich um alle. Was ist Ihre Rolle in Ihrer privaten Clique?
Ich bin die Verlässliche. Oder zumindest wurde ich das.

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Haben Sie auch schon einen Girls-Trip gemacht?

Sie bleiben also nüchtern, während sich die anderen betrinken?
Definitiv. Ich trinke nicht. Ich bin das, was man als «Straight Edge» bezeichnet. Ich hatte das früher alles; schöne, betrunkene Tage, wild und betrunken (lacht). Die liegen aber schon lange hinter mir.

Wie sieht ein Abend mit Ihren Freunden aus?
Einfach um den Kamin sitzen, ein Glas Wein trinken und abhängen. Vielleicht ein gutes Essen. Das macht mir wirklich Spass. Wir lieben es, zu essen.

Ist es schwierig, echte Freundschaften zu haben, wenn man ein Star ist?
Ja, das ist es. Aber das Gute ist, dass ich viele Freunde schon seit Jahren kenne, lange bevor ich bekannt wurde. Man hat also eine gemeinsame Geschichte, auf die man sich verlassen kann. Wenn man vieles zusammen durchsteht, schafft das eine Verbindung, die man nur schwer auflösen kann.

Es gibt einige sehr gewagte Szenen in «Girls Trip». Dachten Sie manchmal: «Oh mein Gott, soll ich das wirklich tun?»
Nie. Nicht einmal.

Der Erfolg gibt Ihnen recht. Was glauben Sie, warum kommt der Film so gut an?
«Girls Trip» hat ein bisschen was von allem. Es gibt Schlüpfriges, etwas zu lachen, eine starke Botschaft und viel Herz. Und wenn man das grosse Ganze betrachtet, ist der Film auch feministisch.

Wie wichtig ist Humor bei Ihnen zu Hause?
Es gibt viel zu lachen bei uns. Es ist ein Segen, dass das Fundament meines Haushalts tatsächlich der Humor ist.

Ist das auch eines der Geheimnisse Ihrer langjährigen Ehe mit Will Smith?
Ganz sicher. Will und ich können sehr viel lachen, über sehr viele Dinge. Die Leute wären echt überrascht, wenn sie wüssten, worüber wir schmunzeln können.

Zum Beispiel?
Na, einfach das Leben! Man darf die Dinge nicht zu ernst nehmen. Weder was die Beziehung betrifft noch was in der Welt vor sich geht. Man muss das Leben mit Humor und Freude annehmen.

Ist Will auch Ihr wichtigster Berater, wenn es um Ihre Projekte geht?
Nein, das bin ich selbst. Er ist grossartig, aber mein wichtigster Berater bin ich.

Aber ihr sprecht doch sicher über die Arbeit?
Ja, klar. Immer. Aber wir überlassen es uns gegenseitig, am Schluss zu entscheiden. Egal, was in unserem Leben passiert.

«Girls Trip» (Universal Pictures) läuft am 30. November in den Deutschschweizer Kinos an.

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