Roger Federer an der ZFF-Eröffnung

28. September 2017 22:55; Akt: 28.09.2017 22:55 Print

«Tennis war früher mehr Rock'n'Roll»

Das ZFF rief – und die Promiwelt folgte der Eröffnungs-Einladung wie jedes Jahr sehr gern. Als besonderer Stargast schaute auch Roger Federer vorbei.

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An der grossen Opening Night vom Zurich Film Festival am Donnerstagabend auf dem Sechseläutenplatz wollten die geladenen Gäste natürlich den Eröffnungsfilm «Borg/McEnroe» sehen. Was aber für noch mehr Aufruhr unter der prominenten Gästeschar sorgte, war die Anwesenheit von Tennis-König Roger Federer (36). Die Festival-Co-Direktoren Karl Spörri (l.) und Nadja Schildknecht waren sichtlich stolz, dass King Roger ihren Event beehrte. Roger Federer erzählte 20 Minuten im Interview Erstaunliches: «Früher war Tennis viel mehr Rock'n'Roll. Ich wäre gerne ein Teil davon gewesen.» Auch alle anderen Medienvertreter rissen sich um den grössten Tennis-Held unserer Zeit. Gut gelaunt zeigte er sich auf dem grünen Teppich und plauderte im 20-Minuten-Interview aus dem Nähkästchen. Über Rituale vor dem Spiel etwa. Tennis-Legende Björn Borg schlief nachts nur mit Klimaanlage, um den Herzschlag zu verlangsamen. «Das könnte ich gar nicht. Bei mir liegen die Kinder im Bett. Meine Vorbereitung ist simpel», erzählte er. Ebenfalls anwesend waren die Macher von «Borg/McEnroe»: Regisseur Janus Metz Pedersen (43, l.) Björn-Borg-Darsteller Sverrir Gudnason (39, m.) und Drehbuch-Autor Ronnie Sandahl (32, r.). Max Loong (37) moderiert auch dieses Jahr wieder das ZFF. Als frischgebackener Vater wird er aber dieses Jahr party-mässig kürzer treten. «Ich habe Baby-Nachtdienst», sagt der Moderator, der seine Frau Sepideh und Söhnchen Ryden im Hoten gelassen hat. Ex-Bachelor Janosch Nietlispach (28) war ganz aus dem Häuschen, weil er ein Selfie mit Roger Federer ergattern konnte. «Darauf sehe ich ja besser aus, als er», scherzte Janosch. Den ersten offiziellen Auftritt als Paar feierten Baschi (31) und seine Freundin Alana Netzer (31) auf dem grünen Teppich des ZFF. Die Tochter von Fussball-Legende Günter Netzer liess ich aber nicht vor das 20-Minuten-Mikrofon bewegen. Schade. Wir bleiben dran. Der Ex-Fussballer hingegen posierte gerne mit Ehefrau Elvira Lang Netzer. Star-Autor Martin Suter (69) und Ehefrau Margrith Nay wollten sich den Tennis-Film auch nicht entgehen lassen. Politikerinnen unter sich: Bundespräsidentin Doris Leuthard liess sich gerne mit Stadtpräsidentin Corinne Mauch ablichten. Leuthard: «Ich bin der McEnroe des Parlaments.» Mauch: «Ich kann mich gar nicht mehr erinnern, ob ich mir den Wimbledon-Final der beiden damals (1980) im TV angeschaut habe.» Marco Rima (56, r.) mit Ehefrau Christina und Viktor Giacobbo (65) an der grossen Eröffnung. Roger Nummer zwei, der Schawinski, war hin und weg ob der Anwesenheit von King Roger. Der Talker hat sich auf dem Green Carpet mit dem Tennis-Champ blendend unterhalten. Die Chancen, dass es ein Roger mit Roger in seinem «Schawinski»-Talk geben wird, stehen also nicht so schlecht. Christa Rigozzi (34) und ihr Giovanni feierten den ersten Abend ohne ihre Zwillinge Alissa und Zoe. «Wir fühlen uns wieder wie Teenager», schwärmte Giovanni. Moderatorin Sandra Studer (48) kennt Roger Federer aus vielen Interviews. «Er ist unglaublich nett, er hat es geschafft auf dem Teppich zu bleiben», lobte sie. Ihr Kleid stammt übrigens von der Nadel von Modedesignerin Anastasia Kiefer, die selbst ... ... für einige Wows sorgte. Ihre Traumrobe darf mit Fug und Recht als die imposanteste des ersten ZFF-Teppichs des Jahres bezeichnet werden.

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Eigentlich sollte ja der Film im Mittelpunkt stehen. Aber wenn sich Roger Federer für die Opening Night des Zurich Film Festival ankündigt, dann muss auch das Kino sich eine Sitzreihe nach hinten verziehen.

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Der 36-jährige Basler sieht durchaus Parallelen zwischen ihm und dem ruhigen, kalkulierten Björn Borg, der titelgebenden Tennis-Legende, die im Eröffnungs-Streifen «Borg/McEnroe» vom Schweden Sverrir Gudnason (39) dargestellt wird. «Aber im Leben neben dem Platz bin ich nicht so konsequent wie er», merkt Federer an.

Federer: «Ich war ein Rebell»

«Das ginge gar nicht, momentan schlafen meistens zwei Kinder bei uns im Bett», fährt er fort – er und Ehefrau Mirka (39) sind nach den Zwillingen Myla Rose und Charlene Riva (beide 8 Jahre alt) vor rund drei Jahren nochmals Eltern von eineiigen Zwillingen (Leo und Lenny) geworden.


Roger Federer hautnah. (Video: 20 Minuten)

Aber auch in Borgs 1980er Wimbledon-Rivalen John McEnroe – damals ein wilder, energischer und aufbrausender Spieler – kann sich Federer hineinfühlen: «Ich hatte in jungen Jahren auch Wutausbrüche. Ich war ein Rebell.»

Janosch zum Federer-Selfie: «Ich sehe besser aus als Roger»

Das Rebellentum legte er für die Profikarriere ab, doch er hätte es eigentlich gerne noch ein bisschen weitergezogen: «Tennis war früher mehr Rock'n'Roll. Ich wäre gerne Teil dieser Generation gewesen.» Apropos Rock'n'Roll: Sänger Baschi verriet 20 Minuten, dass er Roger Federer einen Song schreiben würde – «im Tausch gegen ein Selfie mit ihm».


Federer, Leuthard, Mauch – wenn das ZFF ruft, kommen sie alle. (Video: 20 Minuten)

Ex-Bachelor Janosch Nietlispach hat genau das geschafft. «Ich schaue auf dem Foto besser aus als er», scherzte der 28-Jährige. Das glauben wir erst, wenn wirs sehen. Moderatorin Sandra Studer geriet ins Schwärmen: «Er ist unglaublich nett und hat es geschafft, auf dem Boden zu bleiben.»

Christa: Erste Date-Night seit der Geburt der Zwillinge

Auch Max Loong (37) schaute auf dem Teppich vorbei. Ausnahmsweise ohne Gattin Sepideh (36), die blieb mit Baby Ryden im Hotel. An der Afterparty wollte er deshalb auch nur kurz vorbeischauen. «Ich schiebe noch Baby-Nachtdienst!» Apropos Nachwuchs: Christa Rigozzi (34) und Gatte Giovanni (38) hatten am ZFF-Opening ihre erste Date-Night seit der Geburt ihrer beiden Mädchen an Silverster 2016.

Von Roger Federer (36) wollte die Tessinerin eines unbedingt wissen: «Ich brauche Tipps von ihm, schliesslich habe ich auch Zwillinge!» Auch die Macher des Eröffnungsfilms «Borg/McEnroe» schritten über den Carpet. Hauptdarsteller Sverrir Gudnason (39) war total begeistert von Zürich – und holte sich Ausgehtipps vom 20-Minuten-Team.


Die wartende Fotografen- und Journalistenmeute kurz vor dem Schaulaufen der Schönen, Reichen und Wichtigen. (Video: 20 Minuten)

(cat/shy/lme)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Ramon am 28.09.2017 23:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Immerhin

    1 VIP war anwesend. Danke Roger! :D

  • giorgio1954 am 28.09.2017 23:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    20 Jahre

    In 20 Jahren wird man von Fedi auch ein Film drehen.

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  • Herr Max Bünzlig am 29.09.2017 16:34 Report Diesen Beitrag melden

    ja genau

    heut zu Tage, ist Rock n Roll nur noch in der Brieftasche

Die neusten Leser-Kommentare

  • Mirko am 01.10.2017 10:53 Report Diesen Beitrag melden

    Rock n roll nach Fedrer-Outing

    Es wird wieder Rock n Roll einkehren, sobald Fedrer sein öffentliches Outing hat. Dann werden die Leute wieder was zu reden haben. Ist nur noch eine Frage der Zeit. Man sieht es ihm halt schon aus 100m Entfernung und noch gegen den Wind an.

  • Michel am 01.10.2017 08:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    da liegt er aber falsch...

    Tennis war noch nie Rock'n'Roll.....

  • Urs R. am 30.09.2017 15:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Uncool

    Die Leute sehen aus wie Banker vor der nächsten Sitzung. Beängstigender Eindruck.

  • Lukas S. am 30.09.2017 10:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gibt es auch andere Menschen

    Hat das irgend etwas mit Tennis zu tun? Wenn nicht was hat Federer wieder grosses geleistet?

    • Stavi am 01.10.2017 15:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Lukas S.

      Er ist nur Zuschauer, aber 99% der Fotos zeigen ihn.

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  • Canonworld am 30.09.2017 09:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    James Bond

    Hatte grad einen Geistesblitz zum Thema Roger und Filme, bzw. die Kariere danach. Optisch wenn man ihn so im Anzug sieht, könnte Roger durchaus die Rolle als "James Bond" besetzten. Aber ob er es schauspielerisch drauf hätte, ist wieder eine andere Sache.

    • Foger Blenderer am 01.10.2017 16:00 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Canonworld

      Er ist schauspielerisch schon weltklasse. Er schafft es locker eine ganze Nation zu blenden.

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