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Tolkien-Erben klagen
21. November 2012 02:30; Akt: 28.12.2012 12:59 Print
Streit um digitale «Hobbit»-Fanartikel tobt
Die Erben von J.R.R. Tolkien klagen gegen die Filmproduzenten von «The Hobbit». Die Familie des verstorbenen Autors fordern, dass der Verkauf digitaler Fanartikel eingestellt wird.
Wenige Wochen vor dem Start des ersten «Hobbit»-Kinofilms hat die Familie des verstorbenen Autors J.R.R. Tolkien die Produzenten der Filmtrilogien «Herr der Ringe» und «Der Hobbit» wegen deren Vermarktungsmethoden auf 80 Millionen Dollar (rund 62 Millionen Euro) verklagt. Sie argumentieren, dass eine derartige Vermarktung dem Ansehen von Tolkiens Werk schaden würde.
Bildstrecken Tiersterben beim «Hobbit»Die «Hobbit»-Hauptstadt Infografik Der HobbitDie digitalen Marketingstrategien wie der Einsatz von Online-Spielautomaten seien «moralisch fragwürdig». Damit würden die Autoren gegen einen alten Vertrag aus den 60er-Jahren verstossen, hiess es in der am Dienstag in Los Angeles eingereichten Klageschrift, von der eine Kopie der Zeitung «The Hollywood Reporter» vorlag.
Spielfiguren nicht betroffen
Tolkiens Erben machen geltend, dass die rund 50-jährige Marketingvereinbarung nur materielle Güter wie Spielfiguren und Kleidung umfasse - jedoch keine elektronischen Rechte. Die Klage richtet sich gegen die US-Produktionsfirma Warner Bros. Das Unternehmen wollte sich zunächst allerdings nicht zu den Anschuldigungen äussern.
Im neuseeländischen Wellington feiert in der kommenden Woche der erste Teil der «Hobbit»-Filmtrilogie Premiere, die auf Tolkiens berühmtem Roman «Der kleine Hobbit» beruht. Im kommenden Monat soll der Streifen dann weltweit in die Kinos kommen.
Vorläufer der «Herr der Ringe»-Trilogie
«Der kleine Hobbit» des britischen Autors J.R.R. Tolkien (1892-1973) ist der Vorläufer der «Herr der Ringe»-Trilogie. Der neuseeländische Regisseur Peter Jackson hat die Fantasy-Geschichte in drei Teilen verfilmt. Es geht um den Hobbit Bilbo Beutlin, der einem kleinwüchsigen friedfertigen Völkchen angehört, das die Fantasiewelt Mittelerde bevölkert.
(pre/dapd)
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Alle 6 Kommentare

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Gandalf did it again
Ich freue mich, aber habe schon meine Bedenken, wie kann man ein Buch dass knapp 400 Seiten hat, in einen Film in DREI Teile zu splitten.Lord of the Rings hat 1200+ Seiten und wurde in drei Teile gefilmt.sei kein Schelm wenn du nur an Geldmacherei denkst.
Naja
Teil 1+2 --> Der Hobbit Teil 3 --> Übergang zwischen Der Hobbit und HdR Hier wird als Vorlage unteranderem die Anhänge von HdR benutzt. Der 3. Teil hat also nichts mehr mit dem Buch "Der Hobbit" zu tun.
Kein Problem....
Das ist doch kein Problem. Der Kampf mit Smaug in Esgaroth, und dann die Schlacht der Fünf Heere können schon zwei Filme füllen! Die nächsten drei Jahre gibt es nur noch drei Filme die ich unbedingt sehen muss......
Weder noch
Es geht hier weder um moralische Aspekte, noch um das Ansehen Tolkiens, sondern einfach schlicht und ergreifend um Geld für Tolkiens Erben.
Die sind ja schlimmer als alle Orks!
Es zeigt sich wieder einmal, dass das Urheberrecht mit den Tod des Urhebers erlöschen sollte! Die Erben wollten zuerst nicht zulassen dass der Film überhaupt realisiert werden darf und jetzt die hohle Hand aufmachen? Ohne Peter Jackson und seine Filme würden die Erben immer noch Bücher verkaufen......!