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Klage gegen Warner Bros.
02. September 2011 07:34; Akt: 02.09.2011 13:22 Print
Hirnschaden wegen «The Hangover»
Er spielte das Stuntdouble von Ed «Stu» Helms im Film «The Hangover 2». Bei den Dreharbeiten verletzte sich Scott McLean so schwer, dass er nun mit einem dauerhaften Hirnschaden leben muss.
Am «Hangover»-Set in Bangkok zog sich der Stuntman von Ed Helms (2.v.r.) ernsthafte Verletzungen zu.
Das Filmunternehmen Warner Bros. hat erneut eine Klage am Hals. Grund dafür ist ein folgenschwerer Unfall am Filmset von «The Hangover 2» in Bangkok, bei dem sich ein Stuntman ernste Verletzungen zuzog. Dies berichtete die amerikanische Seite «The Hollywood Reporter».
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The Hangover Part II
Der verunfallte Scott McLean behauptet, dass er für den Schauspieler Ed Helms einen Stunt machte, bei dem er in einem rasenden Auto mitfuhr. Mc Lean lehnte aus dem Fenster, während der Wagen mit einem entgegenkommenden Auto zusammenprallte.
Auto fuhr zu schnell
Gemäss der Anklage, die beim kalifornischen Gericht am Dienstag eingereicht wurde, erforderte die Szene «Präzision und Timing». Doch Stunt-Koordinator Russell Solberg änderte während des Shootings die Zeitabläufe in der Sequenz.
Der Ankläger behauptet, Solberg habe den Fahrer des Autos angewiesen, die Geschwindigkeit bis zu einer Höhe aufzudrehen, die zu unsicher war für den Stunt. Daraufhin passierte die grosse Kollision.
Statement von Warner Bros.
Scott McLean wurde von Thailand nach Australien ins Krankenhaus geflogen, wo er sich seitdem erholt. Sein Vertreter berichtete, er leide an dauerhaften Hirn- und Körperverletzungen, habe laufend Schlaganfälle, Probleme beim Sprechen und sei arbeitsunfähig.
«Wir sind traurig und geschockt über diesen Unfall und arbeiten nahe mit Scott und seiner Familie während der Behandlung zusammen», liess Warner Bros. in einem Statement verlauten. «Wir haben laufend Unterstützung angeboten, seit der Unfall passiert ist. Wir arbeiten zusammen und versuchen alle ausstehenden Themen zu lösen.»
(lah)
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Jeder Stunt ist vorher berechnet
Wer nur ein paar mal Galileo auf Pro 7 gesehen hat weis das für ein Stunt, vorher alles so genau wie möglich berechnet wird. Ein Stuntman geht ein kalkuliertes Riskio ein, er ist sich bewusst das er sich verletzen kann, versucht dies aber zu vermeiden. Das sind nicht Hirnlose Muskelprotze die einfach mit dem Kopf durch die Wand wollen. Wenn nun der regiseur (oder wer auch immer) eigenmächtig etwas verändert ist das schon grobfahrässig.
Sicherer Beruf
Fakt: Im Haushalt verunfallen mehr Leute als bei Stunts (pros.), also ein sicherer Beruf... aber den Zeitablauf zu verändern ist wirklich gefährlich. Es ist wie in der Musik: Alles steht und fällt mit dem richtigen timing.
hehe
es gibt auch mehr haushalte als stuntmänner:D
Erstaunlich
Erstaunlich, dass sowas überhaupt möglich ist. Berufsrisiko?!