«Ghost In The Shell»-Trailer

13. November 2016 18:27; Akt: 13.11.2016 18:27 Print

So sieht Scarlett Johansson von innen aus

Der erste Trailer zur Verfilmung des «Ghost In The Shell»-Mangas ist da. Darin gibt es mehr von Hauptdarstellerin Scarlett Johansson zu sehen als jemals zuvor.

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Mit Live-Perkussion und ordentlich Tamtam präsentierte Paramount Pictures am Sonntagabend (Ortszeit) in Tokio den ersten Trailer zu «Ghost In The Shell» mit Scarlett Johansson in der Hauptrolle.

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Die Trailer-Premiere in Tokio. (Quelle: Facebook/colliderdotcom)

Dabei hätte der Appetitmacher auf die Live-Action-Verfilmung des gleichnamigen Mangas zusätzliches Drumherum gar nicht nötig, sind doch die Filmbilder selbst schon spektakulär. Die nahe Cyberpunk-Zukunft fühlt sich schon nach wenigen Sekunden so ausgereift an wie beispielsweise im Klassiker «Blade Runner» (1982) – zumindest in diesem ersten Trailer.


Der Trailer. (Quelle: Youtube/Paramount Pictures International)

Vom Schneewittchen-Regisseur

In ebendieser nahen Zukunft haben Menschen die Möglichkeit, sich künstlich verbessern zu lassen; die Bandbreite geht von kleinen Upgrades bis hin zu einem kompletten Cyborg-Körper (die «Shell»), in dem nur noch der kleine Teil des menschlichen Hirns steckt, der die Persönlichkeit enthält (der «Ghost»). Der Manga sowie die Anime-Serien und -Filme beschäftigen sich entsprechend mit der Frage der Identität in einer technologisch fortgeschrittenen Welt.

Daneben muss sich Johansson als Agentin The Major gemäss der offiziellen Synopsis mit Cyberkriminellen und Hackern herumschlagen. In weiteren Rollen werden Pilou Asbæk (Euron Greyjoy in «Game Of Thrones»), Takeshi Kitano (bekannt aus so ziemlich jedem Yakuza-Streifen), Juliette Binoche und Michael Pitt (Jimmy Darmody in «Boardwalk Empire») zu sehen sein. Auf dem Regiestuhl sitzt Rupert Sanders, dessen erster und bisher einziger Spielfilm «Snow White And The Huntsman» (2012) zwar erfolgreich war, bei den Kritikern aber nicht sonderlich gut abschnitt.

«Ghost In The Shell» (Paramount/Universal) läuft am 23. März in den Deutschschweizer Kinos an.


Das Intro des ersten «Ghost In The Shell»-Anime-Films von 1995 scheint in der Realverfilmung ziemlich originalgetreu adaptiert zu werden – bis auf die Glasschneider-Nippel, die wohl zugunsten einer höheren Familienfreundlichkeit bei Scarlett Johansson komplett weggelassen wurden. (Quelle: Youtube/Lehrbuecher)

(shy)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Hidetoshi am 13.11.2016 19:23 Report Diesen Beitrag melden

    Motoko Kusanagi

    Auch wenn ich Scarlett rattenscharf finde, möchte ich lieber eine japanische Schauspielerin als Motoko Kusanagi. Typische Amerikanisierung der Mangas/Anime.

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  • Tachikoma am 13.11.2016 20:23 Report Diesen Beitrag melden

    Bin gespannt...

    Visuell sieht es top aus. Urteilen tue ich dann wenn ich den Film gesehen habe. Aber ich vermisse zwei Dinge im Trailer, die Tachikomas und der originale Soundtrack. Diese Popmusik die in letzter Zeit für Hollywood Filme verwendet wird finde ich einfach langweilig schrecklich.

  • Jürg am 13.11.2016 19:06 Report Diesen Beitrag melden

    Nostalgie

    Damals auf MTv, da fühlt man sich grad 15 Jahre jünger :D

Die neusten Leser-Kommentare

  • Thom am 14.11.2016 12:50 Report Diesen Beitrag melden

    White washing

    Warum keine japanische Darstellerin? Sorry das white washing von allen möglichen Kulturen nervt langsam. Gerade bei Anime die auch im Westen sehr beliebt sind, tut sich Hollywood damit kein Gefallen. Das wird nicht goutiert werden!

    • marco am 14.11.2016 16:05 Report Diesen Beitrag melden

      Weil...

      ...Motoko schon in der Anime-Fassung nicht mehr wirklich japanisch sondern schon sehr westlich wirkt. Passt also schon. Werde mir die Erinnerungen aber dennoch nicht von Hollywood kaputt machen lassen.

    • GitS am 14.11.2016 16:09 Report Diesen Beitrag melden

      Na ja....

      ...wenn man ehrlich ist, tun das die Japaner bereits selbst. Die Anime-Figuren sehen sehr oft alles andere als asiatisch aus. Von daher habe ich ausnahmsweise keine Probleme damit.

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  • Hellfire am 14.11.2016 12:46 Report Diesen Beitrag melden

    Es hat wohl Budget über...

    Ghost in the Shell ist einer der Klassiker, animiert. Absolute Spitze! ... Wozu das jetzt realverfilmt werden soll, gute Frage. Werde ich mir nicht anschauen, da das Original nicht zu toppen ist.

  • Benny am 14.11.2016 10:18 Report Diesen Beitrag melden

    Versaut

    Als ich denn Manga damals auf MTv sah, wusste ich, ich war zu jung dafür...

    • Thom am 14.11.2016 17:05 Report Diesen Beitrag melden

      Hentai oder Anime?

      Bist du sicher dass du dir ein Anime und nicht irgendein Hentai angeschaut hast? Was an Ghost in the Shell versaut sein soll, kann ich nicht nachvollziehen.

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  • Scarlett am 14.11.2016 04:04 Report Diesen Beitrag melden

    Realität vs. Film

    Perfekt im Film und so wunderschön unperfekt in der realen Welt :-) Auf Amateuraufnahmen hat sie nicht annähernd die Figur wie im Film. Aber Filme sind ja da um zu träumen, also träumt mal schön weiter ;-)

  • Tachikoma am 13.11.2016 20:23 Report Diesen Beitrag melden

    Bin gespannt...

    Visuell sieht es top aus. Urteilen tue ich dann wenn ich den Film gesehen habe. Aber ich vermisse zwei Dinge im Trailer, die Tachikomas und der originale Soundtrack. Diese Popmusik die in letzter Zeit für Hollywood Filme verwendet wird finde ich einfach langweilig schrecklich.