«Twilight» war gestern

16. April 2012 14:41; Akt: 16.04.2012 15:18 Print

Die Hungerspiele sprengen die Kinokassen

Der Blockbuster «The Hunger Games» knackt - zur Freude der Filmemacher - alle Rekorde. Inzwischen lässt das Teenie-Epos sogar den Erfolgsstreifen «Avatar» alt aussehen.

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Das ist Katniss Everdeen (Jennifer Lawrence). Die 16-Jährige lebt in einer post-apokalyptischen Welt. Genauergesagt in Panem, dem ehemaligen Nordamerika. Sie verdient ihr Geld mit illegalen Beutezügen in den tiefen Wäldern des Distrikt 12, in dem sie zu Hause ist. Jedes Jahr müssen jeweils ein Mädchen und ein Junge jedes Distrikts bei den «Hunger Games» antreten. Die im TV übertragenden Gladiatorenspiele sind brutal - nur eine Person kann lebend das Feld verlassen. Katniss muss ran... ... genauso wie Peeta Mellark. Er wurde als männlicher Gladiator des Distrikts 12 ausgewählt. Er wird Katniss mehrmals das Leben retten. Auch, weil er sich in die schöne Kämpferin verkuckt hat. Gale Hawthorne (Liam Hemsworth) ist Kantiss' bester Freund und Jagdpartner. Man ahnt es schon, eine Dreiecksbeziehung bahnt sich an. Aber wichtiger als die Liebe ist das Überleben. Das Kapitol - die Hauptstadt von Panem - hat absolute Macht über das Volk. Und um diese bei Laune zu halten, müssen Teenager sich gegenseitig abschlachten. Katniss und Peeta in voller Montur. Gecoacht werden die Kids von Haymitch Abernathy (Woody Harrelson). Er hat selbst bei den Spielen gekämpft und ist von seinen Erlebnissen schwer traumatisiert. In der Romanvorlage von Suzanne Collins ist er selten nüchtern. Lenny Kravitz ist als Cinna mit von der Partie. Er ist Katniss' Stylist während der Hungerspiele. Er ist der erste Mensch im Kapitol, den sie nicht verachtet. Die Bewohner von Panem werden von einem totalitären Regime überwacht. Mittels einer Lotterie werden die unfreiwilligen Gladiatoren bestimmt. Männlein... ... wie Weiblein. An Katniss wäre der Kelch vorübergegangen. Aber mutig stellt sie sich zur Verfügung, um ihre kleine Schwester Prim zu schützen. So kennen wir Katniss eigentlich: als Blondine. Für die Rolle hat sich Jennifer Lawrence die Haare dunkel gefärbt. Mit dem düsteren Thriller «Winter's Bone» schaffte sie den Durchbruch - und heimste 2011 eine Oscar-Nominierung ein. Danach war die 21-Jährige im Kassenschlager «X-Men: First Class» als Raven Darkholme zu sehen. Peeta alias Josh Hutcherson ist zwar erst 19 Jahre alt, aber schon ein Profi auf dem roten Teppich. Bei ihm lief es punkto Haare genau umgekehrt ab. Aus braun wurde blond. Denn so hat sich Autorin Suzanne Collins Peeta vorgestellt. Bekannt wurde Josh 2010 mit dem Indie-Hit «The Kids Are All Right». Ab 1. März ist der Amerikaner an der Seite von Dwayne Johnson und Vanessa Hudgens in «Journey 2: Mysterious Island» in unseren Kinos zu sehen. Liam Hemsworth ist der kleine Bruder von «Thor»-Star Chris Hemsworth. Ihn kennt man auch als Lover von Miley Cyrus. Die beiden hatten sich 2009 bei den Dreharbeiten zu «The Last Song» kennengelernt.

Die Stars aus «Hunger Games - Die Tribute von Panem».

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Der US-Film nach dem Jugendbuch und Bestseller von Suzanne Collins mit Jennifer Lawrence, Liam Hemsworth und Josh Hutcherson in den Hauptrollen konnte auch in der vierten Kinowoche umgerechnet noch über 20 Millionen Dollar einspielen.

Seit «Avatar» von James Cameron aus dem Jahr 2009 ist das Science-Fiction-Drama der erste Film, der an vier aufeinanderfolgenden Wochen der meistgesehene in den Kinos war. Die Produktion des Werkes kostete knapp 80 Millionen Dollar, weltweit wurden bereits 530 Millionen eingespielt.

Die Komödie «The Three Stooges» von Bobby und Peter Farrelly kam diese Woche auf Rang zwei und brachte gute 16 Millionen Dollar ein. Sean Hayes, Chris Diamantopoulos und Will Sasso spielen in dem Streifen die Hollywood-Figuren Moe, Larry und Curly. Die Produktionskosten für den Film betrugen rund 30 Millionen Dollar und nach dem guten Start in den USA gehen Experten davon aus, dass bald Profite zu sehen sein werden.

(CoverMedia/sim)

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Contra am 18.04.2012 11:27 Report Diesen Beitrag melden

    Kritik

    Habe den Film gesehen und finde ihn nicht wirklich gut - langweilig. wie die wenigsten meiner Freunde auch.

  • Iron Maiden am 17.04.2012 11:57 Report Diesen Beitrag melden

    Kritik

    Ich fand den Film zwar ok, aber ich hatte mir ehrlich gesagt mehr erhofft, wenn um diesen Film schon so ein Wirbel gemacht wird. Vielleicht lag es aber auch daran, dass ich den Film nicht geniessen konnte, weil meine Freundin die ganze Zeit geweint hat, als die armen Tribute verletzt wurden.

  • Thomas am 16.04.2012 23:56 Report Diesen Beitrag melden

    Brot und Spiele

    Brot und Spiele hiess es während der Römerzeit. Heute heisst es Fastfood und Flimmerkiste. Der Inhalt, bleibt derselbe. Man zeigt den Menschen was sich ihr primitiver Teil wünscht: Menschen, die sich verzweifelt bis auf den Tod bekämpfen. Diese Kinobesucher machen aber nach den Besucherzahlen genau die Gesellschaft aus, die andern vorheuchelt, dass töten schlecht ist. Ich habe auf den Kinofilm aus gutem Grund verzichtet. Sie auch?

    • Filmkritiker am 17.04.2012 00:27 Report Diesen Beitrag melden

      Nein

      Zuerst anschauen, dann urteilen. Wenn sie im Kino gewesen wären und sich den Film angeschaut hätten, hätten Sie vielleicht bemerkt, dass die Gewalt praktisch nie im Vordergrund trat, sondern eine verzweifelte Geschichte, mit Kritik an einer 2-Schicht Gesellschaft etc. Den Film könnte man auch mit 10 anschauen, da ist jeder James Bond Film "gewalttätiger, wo man sich bis auf den Tod bekämpft"

    • Lene Giger am 17.04.2012 08:15 Report Diesen Beitrag melden

      Sehr guter Kommentar

      Sehr gut geschrieben. Danke für diesen Kommentar, schliesse mich Ihnen an.

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  • Hasan K am 16.04.2012 22:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Das Buch ist immer besser

    Ich fand die Bücher sehr viel besser, ABER das ist immer so (auch bei HP). ich hatte einfach das Gefühl, dass Leute die das Buch nicht gelesen haben, viele Handlungen gar nicht richtig verstehen können. Ausserdem haben sie im Film viele Dinge ausgelassen, was bei späteren Filmen zu problemen führen wird.

    • bühler am 17.04.2012 00:09 Report Diesen Beitrag melden

      der film ist immer besser

      ach ja? was ist denn zum beispiel mit fight club? der film ist viel besser, als das buch

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  • Cem am 16.04.2012 22:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nicht wirklich 

    Ich fand es nicht so gut. Geschmäcker sind halt verschieden ;)