Borg-Darsteller Sverrir Gudnason

11. Oktober 2017 14:16; Akt: 12.10.2017 19:43 Print

«Ich wusste gar nichts über Tennis»

von C. Steiner - Sverrir Gudnason spielt in «Borg/McEnroe» die Tennislegende Björn Borg – obwohl der Schwede selbst vorher nie einen Schläger in der Hand hielt.

Hauptdarsteller Sverrir Gudnason und Regisseur Janus Metz im Gespräch mit 20 Minuten. (Interview und Produktion: Catharina Steiner)
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Haben Sie jetzt eigentlich die Nase voll von Tennis?
Nein, ganz im Gegenteil! Ich interessiere mich nun sehr für den Sport. Ich habe ja gar nicht gespielt und wenig darüber gewusst, bevor wir mit der Arbeit am Film begonnen haben.

Jetzt sehen Sie alle auf dem Platz und denken: Das ist doch Björn Borg!
Ja, als ich das letzte Mal in Schweden spielte, schaute ich zur Cafeteria hoch, und da hatte sich eine Menschenansammlung gebildet. Ich muss mir jetzt also einen anderen Tennisplatz suchen.

Sie befolgten in der Vorbereitung eine sehr strenge Diät. Wie sah die aus?
Ich musste sieben Mahlzeiten pro Tag essen. Ich bekam alles in kleinen Boxen angeliefert, so musste ich es wenigstens nicht selbst kochen.

Haben Sie Björn Borg eigentlich vorher getroffen?
Nein, aber ich habe mir alles über ihn im Fernsehen angeschaut, seine Interviews und so. Und ich habe seine Matches angeschaut. Es war sehr wichtig, ihn in seinem natürlichen Element zu verfolgen. Ich versuchte, mich der ganzen Person wie ein Puzzle zu nähern, die Teile nach und nach zusammenzusetzen. Wie er geht, wie er spricht und so weiter. Wie er in seine Hand atmet oder sein Haar aus dem Gesicht streicht.

Wollten Sie ihn bewusst nicht persönlich kennen lernen?
Ich wollte ihn erst nach dem Dreh treffen. Sein Sohn, der einen super Job gemacht hat, spielt aber im Film mit. Mir war wichtig, meine eigenen Entscheidungen über die Figur zu treffen.

Ihr Co-Star Shia LaBeouf gilt als Bad Boy von Hollywood. Wie war es, mit ihm zu arbeiten?
Wir hatten nicht so viele Szenen zusammen, aber natürlich den grossen Showdown am Ende, das Finale von Wimbledon. Deswegen hatten wir viel gemeinsame Vorbereitungszeit auf dem Platz. Wir mussten lernen, zusammen Tennis zu «tanzen». Wir haben viel zusammengearbeitet. Er ist ein super Typ und ein brillanter Schauspieler.

Der ZFF-Eröffnungsfilm «Borg/McEnroe» läuft jetzt in den Schweizer Kinos.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Herr Max Bünzlig am 16.10.2017 14:08 Report Diesen Beitrag melden

    ja genau

    bei der Verbissenheit von Herr Federer muss man auch nichts mehr verstehen vom Tennisspiel

  • Canonworld am 12.10.2017 20:55 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Freue mich auf den Film

    Also ich muss schon sagen, der Gudnason sieht im Film dem echten Borg schon sehr ähnlich. Ich freue mich auf den Film. Spiele selber Tennis und schaue mir die grossen Spiele heute sehr gerne an, auch live, z.B. In Paris. An die Zeit damals als diese legenden aktiv Tennis gespielt haben, da gehören ja noch einige dazu, kann ich mich noch gut erinnern.

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  • Herr Max Bünzlig am 16.10.2017 14:08 Report Diesen Beitrag melden

    ja genau

    bei der Verbissenheit von Herr Federer muss man auch nichts mehr verstehen vom Tennisspiel

  • Canonworld am 12.10.2017 20:55 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Freue mich auf den Film

    Also ich muss schon sagen, der Gudnason sieht im Film dem echten Borg schon sehr ähnlich. Ich freue mich auf den Film. Spiele selber Tennis und schaue mir die grossen Spiele heute sehr gerne an, auch live, z.B. In Paris. An die Zeit damals als diese legenden aktiv Tennis gespielt haben, da gehören ja noch einige dazu, kann ich mich noch gut erinnern.