Max Simonischek

14. Juli 2017 09:49; Akt: 14.07.2017 09:49 Print

Für Zwingli würde er sogar seine Haare lassen

von Bettina Bendiner - Die Geschichte von Reformator Zwingli wird verfilmt. Max Simonischek würde für seine Rolle sogar die Haare abrasieren.

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1519 trat Huldrych Zwingli (1484 – 1531) seine Stelle im Grossmünster in Zürich an. Jetzt wird das Aushängeschild der Reformation mit einem Spielfilm geehrt. Doch «Zwingli – der Reformator» soll mehr als das erwartbare, düstere Historien-Drama werden.

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Max Simonischek (bekannt aus «Die göttliche Ordnung») wird die Hauptrolle übernehmen. Für ihn ist Zwingli nicht nur ein «sittenstrenger, arbeitsamer und lustfeindlicher» Priester, wie er zu 20 Minuten sagt. «Bei meiner Recherche für die Rolle habe ich viele Seiten an ihm entdeckt, die mich überrascht haben», sagt der schweizerisch-österreichische Schauspieler.

«Zwingli war auch ein Lebemann»

«Der Ausdruck ‹zwinglianisch› ist ja schon fast negativ. Dabei war Zwingli auch ein Lebemann.» Er sei Humanist und sehr musikalisch gewesen. «Ein Lebemann», sagt Simonischek. Und seine öffentliche Hochzeit als (noch) katholischer Priester damals war ein Affront sondergleichen.

Diese zwei Seiten faszinieren Simonischek. «Ich habe sofort zugesagt. Diese historische Figur mit diesem Team zu spielen, das ist grossartig.» Der Film ist laut Produzentin Anne Walser noch nicht fertig finanziert. Die Zürcher Kantonalbank, das SRF, die Zürcher Filmstiftung und das Bundesamt für Kultur und andere wichtige Partner sind schon an Bord.

Vielleicht muss Simonischek Haare lassen

Die Dreharbeiten – Regie führt Stefan Haupt – sollen Anfang Februar 2018 beginnen. Gedreht wird in Zürich, Stein am Rhein und auch in Deutschland. Simonischek ist Feuer und Flamme für seine Rolle: «Ich würde mir sogar eine Tonsur rasieren lassen.» Das sei weniger nervig, als eine Glatze anzukleben.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • mth.sch. am 14.07.2017 10:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Robert de Niro

    Ich würde soweit gehen wie Robert de Niro für den Film "Wie ein wilder Stier" ging. Für mich ein Schauspieler, der sich in die Person, die er darstellt, richtiggehend einlebt und -fühlt. Grandios, genial. Für vorgenannten Film informierte er sich ein ganzes Jahr über das Leben des Bixers, den er darstellen musste und absolvierte gleichzeitig ein 1jähriges Boxtraining. Er ass sich, nach Drehbeendigung des Hauptfilms, 30 kg Übergewicht an, um den alternden La Motta identisch darzustellen. Genial. Ein lebendes Denkmal.

Die neusten Leser-Kommentare

  • mth.sch. am 14.07.2017 10:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Robert de Niro

    Ich würde soweit gehen wie Robert de Niro für den Film "Wie ein wilder Stier" ging. Für mich ein Schauspieler, der sich in die Person, die er darstellt, richtiggehend einlebt und -fühlt. Grandios, genial. Für vorgenannten Film informierte er sich ein ganzes Jahr über das Leben des Bixers, den er darstellen musste und absolvierte gleichzeitig ein 1jähriges Boxtraining. Er ass sich, nach Drehbeendigung des Hauptfilms, 30 kg Übergewicht an, um den alternden La Motta identisch darzustellen. Genial. Ein lebendes Denkmal.