Büssi ist der neue Epiney

09. Februar 2018 05:43; Akt: 09.02.2018 08:40 Print

«Wer mich nicht sehen will, kann abschalten»

Es läuft für Stefan Büsser, gelinde gesagt. Die Swiss Music Awards heute sind nur eine von vielen grossen SRF-Kisten, die der Moderator präsentiert.

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Am vergangenen Sonntag moderiert er die national ausgestrahlte Vorausscheidung des Eurovision Song Contest, eine grosse TV-Live-Show. Keine Woche später führt er durch die Swiss Music Awards 2018, eine noch grössere TV-Live-Show. Kurz davor präsentiert er die Glory-Verleihung von «Glanz & Gloria», Dazwischen: jeden Nachmittag Radio-Show auf SRF3 und Auftritte mit dem eigenen Comedy-Programm.

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Nicht ganz bei Trost, Büssi? Das frage er sich manchmal auch, sagt Stefan Büsser (32) im Gespräch mit 20 Minuten. Viel Zeit zu Hause verbringt er in diesen Tagen jedenfalls nicht. «Aber meine Freundin hat ein Foto von mir.»

Pluspunkt Community

Es ist erst eineinhalb Jahre her, als Büsser Radio Energy verliess. Ein Glückstreffer fürs SRF, sein Chef windet ihm ein Kränzchen: Büssi sei «spontan, witzig, schlagfertig und authentisch» – und bringe damit alle Voraussetzungen mit, um ein beliebter Moderator und Gastgeber zu sein. SRF-Unterhaltungschef Gebel verweist zudem auf einen – heute ebenso essenziellen – Faktor: Büssers grosse Community in den sozialen Medien, die zeigt, wie gut er ankommt. «Deshalb setzen wir ihn gerne in unseren Sendungen ein.»

Und oft. Büssi ist drauf und dran, der neue Sven Epiney (46) beim Schweizer Radio und Fernsehen zu werden. Für den gehandelten Nachfolger ein Kompliment. «Ich kenne niemanden, der professioneller arbeitet als Sven, vor und neben der Kamera», sagt Büsser über seinen Kollegen.

Blick hinter die Kulissen: Büssi führte Backstage durch die ESC-Entscheidungsshow und zeigt hier sein Arbeitsrevier.

Miss-Schweiz-Wahl abgelehnt

Vor einer medialen Überdosis, die Epiney immer wieder vorgeworfen wird, fürchtet er sich nicht. «Man kann mir wunderbar ausweichen. Wer mich nicht mehr sehen will, kann abschalten oder das Programm wechseln.»

Und es gebe durchaus Angebote, die er ablehne. Die Moderation der diesjährigen Miss-Schweiz-Wahl zum Beispiel. Die Beantwortung zweier Fragen helfen ihm bei der Entscheidungsfindung in der «momentanen Luxussituation, auswählen zu können»: Will ich das? Und: Passt das zu mir? «Auch ein Format wie ‹Schweiz aktuell› käme nie infrage. Das bin nicht ich.»

Die Swiss Music Awards umso mehr. Diese Woche feilt Büsser zusammen mit Kollegin Alexandra Maurer (35) an ihrem Auftritt vor Tausenden von Zuschauern im Zürcher Hallenstadion und noch mehr vor den Bildschirmen in Schweizer Stuben. Und nach der Büez folgt dann auch die wohlverdiente Pause, zumindest bald. Ende März verreist Büsser in die Ferien. Weit weg von Leutschenbach und Bühne: auf die Malediven.

Heute Freitag führt Stefan Büsser mit Alexandra Maurer zum zweiten Mal durch die Verleihung des wichtigsten Schweizer Musikpreises im Zürcher Hallenstadion. Ab 20.10 Uhr live auf SRF 2. 20 Minuten ist Medienpartner der Swiss Music Awards.

(kfi)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Realist am 09.02.2018 05:54 Report Diesen Beitrag melden

    Ja NoBillag

    «Wer mich nicht sehen will, kann abschalten», aber trotzdem bezahlen für mich!

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  • Gnohm am 09.02.2018 05:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Alternative

    Wer das ganze Programm nicht sehen will, kann am 4. März JA stimmen.

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  • Päde am 09.02.2018 06:02 Report Diesen Beitrag melden

    Ein weiterer Grund

    Ja zu No Billag !

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Die neusten Leser-Kommentare

  • CHer am 09.02.2018 14:30 Report Diesen Beitrag melden

    Nur meine Meinung

    Das sekterische Getue der Ja Seite ist sowas von peinlich und aufdringlich gepaart mit einer Portion trötzelen. War auch mal noch für die No-Billag Initiative. Nur mit etwas überlegen stellt man fest, dass man dabei gar nichts erreicht.

  • Marcellus am 09.02.2018 14:23 Report Diesen Beitrag melden

    Einschaltquoten

    Was ist eigentlich mit diesem Müslüm Knilch? Scheinbar hat der nicht lange überlebt. Liebe Leute wenn ihr SRF einschaltet dann sieht man das aufgrund von den Einschaltquoten, sind die Einschaltquoten hoch wird es zum beispiel die Arena noch lange geben. Sind die Quoten niedrig könnte die Sendung abgesetzt werden. Wir sind alle auch ein wenig in der Verantwortung.

  • Homer am 09.02.2018 14:15 Report Diesen Beitrag melden

    Recht arrogant

    Der Junge hat sich offensichtlich schnell eingelebt im arroganten Verein. Nur, ich schalte nicht ein und bezahle auch nicht für ihn. JA schon abgegeben.

  • Ausgebüssert am 09.02.2018 14:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ByeBye Billag

    gerne schalte ich ab...! Büsser war noch nie lustig. Aber für etwas was ich nicht anschaue bezahle ich auch keine Gebühr..!! bye Bye Billag..

  • Roli M. am 09.02.2018 13:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Srf muss sterben so wie es heute ist

    Ich will kein Srf. Bin aber bereit jährlich 462 chf Gebühren zu zahlen wenn diese für Menschen eingesetzt werden welche auf Hilfe angewiesen werden, ahv gestärkt wird aber niemals um ein Srf zu finanzieren.