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Legendäre U.S.-Rocker
21. September 2011 22:28; Akt: 22.09.2011 11:32 Print
R.E.M. lösen sich auf
Nach über 31 Jahren gehen die Musiker von R.E.M. künftig getrennte Wege. Auf ihrer Website verabschiedet sich die Band von ihren Fans.

Drei Bandmitglieder von R.E.M. nach einem Konzertauftritt im Juli 2005 im Londoner Hyde Park. (Bild: Keystone)
Alles hat ein Ende, sagten sich wohl Michael Stipe, Mike Mills, Bill Perry und Peter Buck, als sie sich entschieden, auf ihrer offiziellen Website ihre Auflösung anzukündigen. Den vielen Fans und Freunden schreiben sie: «Als R.E.M. und als lebenslange Freunde haben wir uns entschieden, mit R.E.M. aufzuhören.» Sie würden in grosser Dankbarkeit für das, was sie in den vielen Jahren erreicht hätten, voneinandergehen. «An all diejenigen, die unsere Musik berührt hat: vielen Dank fürs Zuhören!»
Die Band R.E.M. wurde 1980 in den USA gegründet. In den 80er- und 90er-Jahren wurden R.E.M. zu einer der erfolgreichsten Bands des Alternative-Rock. Ihr vielseitiger Musikstil bewegt sich zwischen Rock- und Popmusik, bei dem auch immer wieder Elemente aus dem Country oder Folk eingebaut wurden. Zu ihren grössten Hits gehören unter anderem «Losing My Religion», «Everybody Hurts» oder «Man On the Moon». Die Band wurde mit mehren Grammys und MTV Music Awards ausgezeichnet. Im Jahr 2007 wurde sie in die «Rock and Roll Hall of Fame» aufgenommen.
Jetzt soll Schluss sein mit einer gemeinsamen Zukunft. «Ich hoffe, unsere Fans merken, dass dies keine einfache Entscheidung war. Aber alle Dinge müssen mal enden, und wir wollten die Trennung genau jetzt, auf unsere Art und Weise», schreibt Sänger Michael Stipe auf der Website. Und Gitarrist Peter Buck schreibt: «Etwas vom Grössten als Teil von R.E.M. war stets, dass all die Platten und Lieder, die wir gemacht haben, für unsere Fans immer genau so viel bedeuteten wie für uns selbst. Ein Teil von euern Leben zu sein, war ein unglaubliches Geschenk. Danke schön.»
Sie hätten sich stets wie Brüder geliebt und respektiert, teilte Mills mit. «Es gibt keine Missklänge, kein Zerwürfnis, keine Anwälte, die sich streiten. Wir haben diese Entscheidung zusammen getroffen, freundschaftlich und im besten Interesse für jeden von uns. Es ist einfach der richtige Zeitpunkt.»
Sie seien eine Gruppe von 19-Jährigen gewesen, die die Welt ändern wollten, schrieb Buck. In den Gründungsjahren war auch noch Schlagzeuger Bill Berry dabei, der der die Band aber 1997 verliess.
Einen kleinen Trost für die vielen Fans gibt es dann doch noch: R.E.M. haben angekündigt, noch dieses Jahr ein Greatest-Hits-Album zu veröffentlichen. Und darauf sollen auch noch einige ganz neue Songs enthalten sein.
(bee/sda)
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The Show must go on...
Schade,werde R.E.M vermissen.danke für die tolle Musik.
Bedauerlich
Sehr sehr schade :/
es war was eigenes
es tut weh, ich konnte mich mit der musik so identifizieren. R.E.M. ist einfach anders, was eigenes, etwas, dass ich in der heutigen musikbranche vermisse...