Los Angeles

16. Februar 2016 03:24; Akt: 16.02.2016 09:23 Print

Taylor Swift räumt bei Grammy-Gala ab

In Los Angeles sind zum 58. Mal die begehrtesten Musik-Trophäen der Welt verliehen worden.

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Taylor Swift nimmt die wichtigste Auszeichnung des Abends entgegen, den Grammy für das Album des Jahres: «1989». (15. Februar 2016) Für «Uptown Funk» wird Bruno Mars geehrt: Er gewinnt den Award für die beste Aufnahme. (15. Februar 2016) Beyonce darf den Grammy für die beste Aufnahme überreichen. (15. Februar 2016) Sofia Vergara und Pitbull legen eine heisse Performance hin. (15. Februar 2016) Grosser Abend: Taylor Swift auf dem roten Teppich der Grammy-Gala. (15. Februar 2016) In elf Kategorien nominiert: Kendrick Lamar nimmt den Award für das beste Rap-Album entgegen. (15. Februar 2016) Ed Sheeran bedankt sich für den Grammy für den Song des Jahres. (15. Februar 2016) Gewohnt extravagant: Lady Gaga. (15. Februar 2016) Best Metal Performance für Ghost und ihr Song «Cirice». (15. Februar 2016) Werden für das besten Rockalbum ausgezeichnet: Muse. (15. Februar 2016) Der kanadische R&B-Nachwuchsstar «The Weeknd» bei seinem Auftritt. (15. Februar 2016) Altstar Stevie Wonder (Mitte) und Mitglieder von Pentatonix ehren den verstorbenen Maurice White. (15. Februar 2016) Singen zu Lionel Richies (links) Ehren: Meghan Trainor und Tyrese. (15. Februar 2016) Demi Lovato singt «Hello» von Lionel Richie. (15. Februar 2016) Jaxon und sein grosser Bruder Justin Bieber kommen im Staples Center in Los Angeles an. (15. Februar 2016) Taylor Swift performt in einem hautengen Outfit während der Grammy-Gala. (15. Februar 2016) Nile Rodgers und Lady Gaga singen zu Ehren Davie Bowies. (15. Februar 2016) Meghan Trainor nimmt den Award als beste neue Künstlerin entgegen. (15. Februar 2016) Justin Bieber darf auch noch singen. (15. Februar 2016)

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US-Popsängerin Taylor Swift hat den Grammy für das beste Album des Jahres gewonnen. Mit ihrer Platte «1989» setzte sich Swift am Montagabend in Los Angeles unter anderem gegen den Rapper Kendrick Lamar durch, der für sein von Kritikern hochgelobtes Album «To Pimp a Butterfly» nominiert war.

In ihrer Dankesrede rief Swift ihre weiblichen Fans zu einem selbstbewussten Auftreten auf. Sie warnte junge Frauen vor «jenen, die versuchen, euren Erfolg zu untergraben oder sich eure Leistungen und euren Ruhm anzueignen».

Davor hatte sie in Los Angeles bereits den Grammy als bestes Pop-Gesangsalbum sowie für «Bad Blood» den Preis für das beste Musikvideo abgeräumt. «Ich will den Fans für die vergangenen zehn Jahre danken», sagte Swift, die insgesamt für sieben Grammys nominiert war.


Taylor Swifts Dankesrede. (Video: Youtube)

Meghan Trainor Newcomerin des Jahres

Der britische DJ Mark Ronson und der US-Sänger Bruno Mars holten mit ihrer Partyhymne «Uptown Funk» den Grammy für die Single des Jahres. Ebenfalls nominiert waren «Blank Space» von Swift, «Thinking Out Loud» von Ed Sheeran, «Really Love» von D'Angelo sowie «Can't Feel My Face» von The Weeknd.

US-Popsängerin Meghan Trainor gewann den Grammy als beste neue Künstlerin. Die 22-Jährige setzte sich gegen Courtney Barnett, James Bay, Tori Kelley und Sam Hunt durch. Unter Tränen und sichtlich gerührt dankte die für ihre Hits «Like I'm Gonna Lose You» und «All About That Bass» bekannte Singer-Songwriterin unter anderem ihren Eltern und Produzenten.

Grammys für Politiker

Der ehemalige US-Präsident Jimmy Carter wurde zum zweiten Mal mit dem wichtigsten Musikpreis der Welt geehrt. Der 91-Jährige gewann den Grammy für das Hörbuch zu seiner Autobiografie «A Full Life: Reflections at Ninety». 2007 hatte er für das von ihm verfasste und gelesene «Unsere gefährdeten Werte» ebenfalls einen Grammy als bestes gesprochenes Album gewonnen.

Auch Amtsinhaber Barack Obama, Ex-Präsident Bill Clinton sowie dessen Ehefrau und Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton haben für gesprochene Ausgaben ihrer Bücher bereits Grammys gewonnen.

Bester Song kommt von Ed Sheeran

Ed Sheeran hat mit «Thinking Out Loud» den Grammy für den besten Song des Jahres und die beste Pop-Solodarbietung gewonnen. Er teilte sich den begehrten US-Musikpreis am Montagabend mit der britischen Folksängerin Amy Wadge, die die Ballade mitgeschrieben hatte.

Leer ging beim «Song des Jahres» Kendrick Lamar mit «Alright» aus – allerdings holte der US-Rapper bereits in fünf anderen Kategorien einen Grammy. Ebenfalls nominiert waren die US-Popqueen Taylor Swift mit «Blank Space», die US-Country-Gruppe Little Big Town mit «Girl Crush» und der US-Rapper Wiz Khalifa mit «See You Again».

«Das ist für den Hip Hop», sagte Lamar, als er das goldene Grammophon für das beste Rap-Album zu Beginn der Zeremonie im Staples Center entgegennahm. «Wir werden für immer leben.» Lamar begeisterte Kritiker mit seinem Album «To Pimp a Butterfly», mit dem er auch eine politische Botschaft gegen Diskriminierung und Polizeigewalt gegen Afroamerikaner in den USA sendete.

Viele Preisträger wurden schon vor der Gala bekannt gegeben. Lamar gewann unter anderem für «Alright» die Grammys für den besten Rap-Song und die beste Rap-Darbietung. Das Lied, das mit seiner Zeile «Nigga, we gon' be alright» zu einer Hymne der «Black Lives Matter«-Bewegung gegen Polizeigewalt wurde, ist auch als bester Song des Jahres im Rennen.

«The Weeknd» ausgezeichnet

Erste Auszeichnungen heimste auch kanadische R&B-Nachwuchsstar «The Weeknd» ein. Mit «Earned it (Fifty Shades of Grey)» holte er den Grammy für die beste R&B-Darbietung, seine Platte «Beauty Behind the Madness» lag in der Kategorie «Bestes Urban-Contemporary Album» vorne.

Die britische Band Muse gewann für «Drones» das goldene Grammophon für das beste Rockalbum des Jahres. Bereits 2011 waren die Alternative-Rocker in dieser Kategorie geehrt worden. In der Elektro-Musik räumte das DJ-Duo Skrillex und Diplo ab mit Grammys für die beste Dance-Aufnahme und das beste Dance-Album.

Rihanna war krank

Rihanna hat ihren geplanten Auftritt während der Grammy-Verleihung in Los Angeles wegen einer Erkrankung absagen müssen. Nach der Probe für die Show sei die 27-Jährige am Sonntag von einem Arzt untersucht worden, der ihr geraten habe, ihre Stimme für 48 Stunden auszuruhen, sagte ihr Pressesprecher. Es habe die Gefahr bestanden, dass sie ihre Stimmbänder beschädige.

Vor einer Tribut-Veranstaltung für Lionel Richie am Samstag musste Rihanna Antibiotika nehmen. Bis Montagabend sei ihr Zustand dann nicht entscheidend besser geworden, so der Sprecher.

Rihanna war nicht die einzige, die am Montagabend in L.A. über weite Strecken der Gala vermisst wurde: Rapper Ice Cube verschwand mit seinem Sohn O'Shea Jackson junior, kurz nachdem er zu Beginn der TV-Übertragung den ersten Preis präsentiert hatte. Später postete er ein Video mit einer Erklärung: Drei Stunden auf der Veranstaltung auszuharren, das sei ein bisschen viel. «Ich bin zurück im Auto», sagte er.

(chk/sda/ap)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • menz am 16.02.2016 05:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    hype zu hoch

    Wie jedes mal wenn taylor Swift Preise abräumt frage ich mich wieso??

  • Saylor Twift am 16.02.2016 06:55 Report Diesen Beitrag melden

    Keine Kunst

    Bei über 80 Kategorien ist es schwieriger, keinen Grammy zu gewinnen.

  • realmusik am 16.02.2016 09:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    grammys= nichts

    oh welch unendliche überraschung es haben die 0815 pseudostars gewonnen. die grammys sind nichts weiter als eine anhäufung von irgendwelchen promis ohne grosses talent. wer nicht mainstreem ist hat verloren und am meisten verliert die musik... gott sei dank muss ich das niemals mitanhören.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Boby62 am 16.02.2016 10:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    No Gospel

    Wie immer: Christliche Künstler werden in unseren Breitengraden nicht erwähnt, schade.

  • realmusik am 16.02.2016 09:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    grammys= nichts

    oh welch unendliche überraschung es haben die 0815 pseudostars gewonnen. die grammys sind nichts weiter als eine anhäufung von irgendwelchen promis ohne grosses talent. wer nicht mainstreem ist hat verloren und am meisten verliert die musik... gott sei dank muss ich das niemals mitanhören.

  • Sheerio97 am 16.02.2016 08:35 Report Diesen Beitrag melden

    Endlich Ed!

    Endlich hat Ed Sheeran seinen mehr als verdienten Grammy gewonnen! Und dann sogar noch zwei!

  • Saul Goodman am 16.02.2016 08:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    James Bay

    Was ich nicht verstehe ist, warum James Bay nicht nominiert wurde... Meiner Meinung nach ist er einer der talentiertesten Sänger in unserer Zeit

  • wednesday am 16.02.2016 08:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Top Album

    Drones ist wieder ein gelungenes Album von Muse. Nach drei Jahren und gleich ein Grammy.