Rita Ora

04. Juli 2012 21:14; Akt: 05.07.2012 08:37 Print

«Im Kosovo hätte ich die Chance nicht gehabt»

von Marlies Seifert - Sie wird als neue Rihanna gehandelt und ist bei Rap-Mogul Jay-Z unter Vertrag. 20 Minuten sprach mit Rita Ora über ihre Herkunft und Zukunft.

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Rita Ora, du hast am Montag deine erste eigene Show in der Schweiz gespielt. Wie wars?
Es war unglaublich! Nirgendwo sonst hatten wir ein solch positives Feedback. Es ist echt schön, so viel Unterstützung zu bekommen.

Du stammst aus dem Kosovo. Wusstest du, dass viele deiner Landsleute hier leben?
Nein, das habe ich erst beim Konzert gemerkt. Ich habe keine Verwandten in der Schweiz, aber Freunde der Familie leben hier.

Bist du stolz auf deine Herkunft?
Ja, sehr. Wir sind eine kleine Nation. Wenn es jemand von uns zu etwas bringt, ist das eine Riesensache. Es ist schön, als Botschafterin für mein Land auftreten zu können.

Stündest du jetzt hier, wenn deine Familie nicht nach London ausgewandert wäre?
Ganz ehrlich: nein. Im Kosovo hätte ich diese Chance nicht gehabt. Die Möglichkeiten dort sind sehr begrenzt, aber ich bin mir sicher, dass sich das ändern wird.

Du hast den Kosovokrieg selber nicht miterlebt ...
Nein, ich war ein Jahr alt, als wir ausreisten. Aber meine Grosseltern wurden aus ihrem Zuhause vertrieben und mein Grossvater wurde sehr krank. Das ist jedoch nur eine von Millionen ähnlicher Geschichten. Ich hatte Glück.

... und im September erscheint dein Debüt auf Jay-Zs Label.
Es ist unglaublich! Ich kneife mich jeden Tag selber, um ­sicherzugehen, dass ich nicht träume.