2. ESC-Halbfinale

11. Mai 2018 02:14; Akt: 11.05.2018 11:50 Print

Ex-Sieger, Wikinger und Australien räumen ab

Auch beim zweiten Halbfinale des Eurovision Song Contest schafften es viele Favoriten in die Show vom Samstag.

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Die 26 Finalteilnehmer beim Eurovision Song Contest 2018 stehen fest. Beim zweiten Halbfinale am Donnerstagabend schafften erneut viele der Favoriten den Einzug in die Mega-Show am kommenden Samstag.

Darunter ist der Norweger Alexander Rybak, der bereits 2009 den Wettbewerb gewonnen hatte. Auch der Däne Rasmussen schaffte den Einzug ins Endrennen mit seiner Wikinger-Truppe und der Hymne «Higher Ground». Schweden kam obendrein bei dem Wettbewerb als drittes skandinavisches Land ins Finale; Finnland hatte es bereits beim ersten Halbfinale am Dienstag geschafft.

Alexander Rybak und seine Geige wollen es nochmals wissen. (Video: Youtube/Eurovision Song Contest)

Die Wikinger-Truppe aus Dänemark mit «Higher Ground». (Video: Youtube/Eurovision Song Contest)

Viel Zuspruch gab es für Australiens Platin-ausgezeichneten Superstar Jessica Mauboy mit dem Dance-Song «We Got Love». Das ESC-verrückte «Down Under» darf seit 2015 an dem Wettbewerb teilnehmen.

Ausserdem zogen die Niederlande, Moldawien, Serbien, Ungarn, Slowenien und die Ukraine ins ESC-Finale ein. Insgesamt hatten 18 Länder um die letzten zehn Finalplätze gekämpft.

Viel Zuspruch für den Beitrag aus Australien: Jessica Mauboy und «We Got Love». (Video: Youtube/Eurovision Song Contest)

Gute Stimmung

In der Altice Arena feierten die Fans. Sie schwenkten Flaggen aus allen Teilnehmerländern und tanzten ausgelassen vor der Bühne.

Bereits am Dienstag hatten sich zehn Länder qualifiziert, darunter die grossen Favoriten wie Israel, Tschechien, Bulgarien, Estland und Zypern. Auch Österreichs Kandidat Cesár Sampson wird mit seinem Song «Nobody But You» im Finale am Samstag dabei sein. Die Schweiz war hingegen ausgeschieden.

Auch Frankreich, Grossbritannien, Italien, Spanien und Deutschland sind automatisch im Feld der letzten 26. Ausserdem ist Portugal als Gastgeber fix im Finale. Vorjahressieger Salvador Sobral, der erst im Dezember ein neues Herz transplantiert bekommen hatte, darf als Pausen-Act auftreten – zusammen mit seinem grossen Idol, der brasilianischen Musiklegende Caetano Veloso. Portugiesischen Medien sagte der 28-jährige Sänger, er sei so nervös, dass er seit Tagen kaum geschlafen habe.

Am Sonntag um 21 Uhr findet das Finale statt. 20 Minuten tickert live.

(chk/sda)