Eurovision Song Contest 2018

28. März 2018 20:12; Akt: 28.03.2018 20:24 Print

Gegen diese Freaks müssen die Zibbz bestehen

Jährlich zieht der Eurovision Song Contest Millionen Menschen in seinen Bann. Insbesondere wegen der musikalischen Paradiesvögel. Und davon gibt es 2018 einige.

Auch 2018 wird es auf der ESC-Bühne wieder wild und bunt. Im Video sehen Sie die sieben schrägsten Kandidaten. (Video: Youtube/Tamedia)
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In weniger als zwei Monaten ist es so weit: Der 63. Eurovision Song Contest geht in Lissabon über die Bühne. Mit dabei: Co (32) und Stee (30) alias Zibbz, die 2018 die Schweiz vertreten.

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Welcher dieser sieben schrägen ESC-Kandidaten ist Ihr derzeitiger Favorit?

Die Vorbereitungen laufen für das Geschwisterpaar mittlerweile auf Hochtouren. Gemeinsam mit einem Bühnenregisseur haben sie die ersten Proben bereits hinter sich. Derzeit arbeiten Zibbz an «Licht, Kleider und Kameraführung», wie sie gegenüber 20 Minuten verraten.

Kleine Show auf Riesenbühne

Eine aufwendige ESC-Performance mit Acts, Tricks, Tänzern und farbigen Kostümen wird es bei Co und Stee aber nicht geben. Stattdessen möchten sie die Shows, die «wir in kleinen Clubs spielen, nun auf eine Riesenbühne bringen». Und dabei soll vor allem die Musik im Vordergrund stehen.

Ihre Konkurrenten haben sie sich ebenfalls schon genau angesehen und angehört. Es gäbe in diesem Jahr viele Top-Songs, insbesondere jene «aus Frankreich, Tschechien, Italien, Deutschland und Österreich». Die persönliche Favoritin der beiden Musiker aus Gislikon LU ist allerdings Netta aus Israel: «Wir freuen uns schon, mit ihr jammen zu dürfen».

Netta ist ein gutes Stichwort: Die Israeli gehört zu den abgefahrensten Acts des ESC 2018. Wir haben die sieben grössten Freaks rausgesucht – und stellen sie hier (und oben im Video) vor.

Die Gackernde: Netta für Israel
Die israelische Sängerin wird mit ihrem elektronischen, urbanen Statement-Song «Toy» nicht nur bei den Zibbz, sondern auch in den Wettbüros als Favoritin gehandelt. Kein Wunder, Netta ist mit ihrem extravaganten Aussehen und ihrer forschen, aber heiteren Art eine ESC-Kandidatin, die auffällt.

Das Trio: Sanja Ilić und Balkanika für Serbien
Mit ethnischen Klängen hat Sänger Sanja Ilić gleich zwei Frauen für sich gewinnen können. Zum einen steht er mit seiner Frau Tanja und zum anderen mit Danica Krstajić auf der Bühne. Doch zwei Schönheiten reichen dem Serben scheinbar nicht. Für den Ausgleich der Geschlechter steht auch ein verrückter, älterer Herr mit einer Flöte auf der Bühne.

Der Vampir: Mélovin aus der Ukraine
Eigentlich kommt Graf Dracula ja aus Rumänien, doch 2018 tritt er für die Ukraine beim Eurovision Song Contest an. Sänger Mélovin sieht dem Fürst der Finsternis mit seinem schwarzen Mantel, dem weissen Hemd und den geschminkten Augen nämlich verdammt ähnlich. Auch seine Bühnenshow zum Song «Under The Ladder» wirken in den Farben Rot und Schwarz sehr düster.

Die Extravagante: Lea Sirk für Slowenien
Mit einer rosa Haarpracht und einem transparenten Kleid vertritt Lea Sirk im Mai Slowenien beim ESC. Die 28-Jährige fällt aber nicht nur wegen ihres extravaganten Erscheinungsbildes auf. Auch die schwindelerregende visuelle Bühnenshow zu ihrem Elektro-Pop-Titel «Hvala, ne» (zu deutsch: «Nein, danke») sorgt für Aufsehen.

Der Hipster: Mikolas Josef aus Tschechien
Seine Aufforderung «Lie To Me» könnte mit seinen elektronischen Beats auch leicht aus Schweden oder Norwegen kommen. Nicht nur der Song geht ins Ohr, auch Mikolas (22) sticht ins Auge. Der modelnde Sänger und Schauspieler sieht aus wie ein klassischer Hipster des 21. Jahrhunderts. Im Gegensatz zu seinen Konkurrenten wirkt er frisch, modern und – tatsächlich – cool.

Die Düstere: Saara Aalto für Finnland:
Erinnern Sie sich noch an die maskierten Lordi, die 2006 den ESC gewonnen haben? Tja, Finnland versucht es 2018 mit ähnlicher Düsterheit. Doch diesmal kommt mit Saara Aalto und viel Leder noch die gewisse Portion Sexyness hinzu.

Die Operndiva: Elina Nechayeva für Estland:
Wie die Russin Polina Gagarina im Jahr 2015 versucht nun Elina Nechayeva in einem überdimensionalen Kleid die Bühne auszuhüllen. Zusätzlich bringt sie mit Operngesang die klassische Musik zurück auf die ESC-Bühne. Ob der Sound wirklich das Richtige für Eurovision-Ohren ist, wird sich zeigen.

(kao)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • egne am 28.03.2018 20:23 Report Diesen Beitrag melden

    Öhm... naja

    Geht doch ums Singen oder nicht? Ich finds irgendwie lustig, dass man einen Eurovision Song immer gleich erkennt... die klingen immer genau gleich. Einzige Ausnahme war damals Lordi, aber ansonsten sinds immer die typischen Songs.

  • Maler50 am 28.03.2018 20:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Träumereien

    Spielt eigentlich keine Rolle gegen welche Musiker Zibbz antreten müssen,auch mit welchem Song ist leider nicht von Bedeutung! Der Eurovision song contest ist Politisch Verfärbt y somit haben Sie kaum bis keine Chance zu gewinnen!! Alles andere sind Träumereien!

    einklappen einklappen
  • Franziska H. am 28.03.2018 21:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gibt nix

    Wir haben keine Chance, ausser wir machen etwas gaaaanz spezielles. Man muss mitsingen können. Ein Ohrwurm muss es sein. Lässig oder romatisch muss es sein. Am besten 3- stimmige Terzen. Dieses Jahr gibts wieder NIX.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Franziska H. am 28.03.2018 21:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gibt nix

    Wir haben keine Chance, ausser wir machen etwas gaaaanz spezielles. Man muss mitsingen können. Ein Ohrwurm muss es sein. Lässig oder romatisch muss es sein. Am besten 3- stimmige Terzen. Dieses Jahr gibts wieder NIX.

  • Nüchtern betrachtet am 28.03.2018 21:01 Report Diesen Beitrag melden

    Machen wir uns doch nichts vor

    Der Eurovision Song Contest ist doch zu einer reinen Politshow verkommen, in der sich Bruderländer und Seilschaften gegenseitig die Punkte zuschieben, unabhängig davon, ob ein Lied wirklich so toll ist oder nicht. Das spielt wunderbar in den Ost- und Balkanländern und natürlich, wie immer, zwischen Griechenland und Griechisch Zypern. Der Punkt ist, wir Schweizer stehen doch völlig isoliert, nicht mal unsere unmittelbaren Nachbarn Deutschland und Österreich berücksichtigen uns, weil Nicht-EU-Exot oder was? Ich möchte eigentlich meine BILAG-Gebühren dafür nicht mehr verschleudert sehen...

  • Sara am 28.03.2018 20:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Kroatien

    Ich muss sagen Kroatien hat den besten Song in diesem Jahr. Ohne grosses Tam Tam Franka -Crazy toll

  • Freigeist am 28.03.2018 20:25 Report Diesen Beitrag melden

    Netta!

    Netta ist alles andere als ein Freak. Für mich ist es einer der besten Songs...wenn nicht sogar...der Gewinnersong von 2018.

  • egne am 28.03.2018 20:23 Report Diesen Beitrag melden

    Öhm... naja

    Geht doch ums Singen oder nicht? Ich finds irgendwie lustig, dass man einen Eurovision Song immer gleich erkennt... die klingen immer genau gleich. Einzige Ausnahme war damals Lordi, aber ansonsten sinds immer die typischen Songs.