Wer soll an den ESC?

11. Januar 2018 05:44; Akt: 11.01.2018 12:56 Print

SRF schickt sechs gute Hit-Klone in den Endspurt

Am Sonntag, 4. Februar, treten in der Live-Entscheidungsshow sechs Kandidaten um das Schweizer Ticket an den ESC 2018 in Lissabon an. 20 Minuten stellt die Hoffnungsträger vor.

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Chiara Dubey ist Tessinerin mit indischen Wurzeln, sie lebt aber seit mehreren Jahren in Zürich, wo sie ihren Bachelor an der Musikhochschule macht. «Die Schweiz ist meine Heimat, hier fühle ich mich zu Hause und sicher. Kein anderer Ort auf der Welt kann die gleiche Bedeutung haben.» Maria Mena und A Fine Frenzy Die Geschwister Corinne Gfeller (32) und Stefan Gfeller (30) machen seit Jahren zusammen Musik. Mit ihrem energetischen Sound begeistern sie das Publikum an ihrem Wahlwohnsitz Los Angeles oder in der Schweiz. «Dass die Schweiz endlich wieder ins Finale kommt!» Pink oder Kesha Für Angie Ott geht ihre Familie über alles. Sie ist verheiratet und hat einen kleinen Sohn. Inspiration für ihre Musik schöpft sie aus der Natur. Bei «The Voice of Switzerland» 2013 erreichte sie den zweiten Platz. «Ich träume davon, Teil der Show zu sein und möchte dafür mein Bestes geben und meinen Traum verwirklichen.» Leona Lewis oder Jessie Ware Naeman wäre die internationalste Schweizer ESC-Vertretung. Er hat Wurzeln in Indonesien, Italien, Holland und dem Appenzell. Das Multitalent (er ist Tänzer und Vollblutmusiker) hat sich seine Sporen als Strassenmusiker abverdient und so schon in über 35 Städten gespielt. «Wenn ich Musik mache, kann ich zur Ruhe kommen und vollkommen ehrlich sein.» Shawn Mendes oder Austin Mahone Vanessa stand schon europaweit mit namhaften Künstlern auf der Bühne. Die Deutsche, die zwischen Freiburg und Basel pendelt, ist dem Schweizer Publikum von ihren Auftritten bei «The Voice of Switzerland 2014» und «Ich schänke dir es Lied» ein Begriff. «Es wäre mir eine grosse Ehre und Freude, für die Schweiz nach Lissabon zu gehen und dort alles zu geben!» Ella Henderson oder Ella Eyre Alejandro ist in Chile geboren, hatte eine turbulente Kindheit und zog mit zehn in die Schweiz. Dass ihm die linke Hand fehlt, hielt den Musiker nie vom Gitarrespielen ab. Kurzerhand baute er sich selbst eine Prothese, mit der er perfekt die Saiten spielen kann. «Leute von überall auf der Welt werden meine Musik hören und sich eine Meinung dazu bilden. Der ESC ist eine Riesenchance für mich und bietet eine grosse Plattform.» Justin Bieber oder Ed Sheeran Die «Eurovision Song Contest 2018 – Entscheidungsshow» vom 4. Februar um 20.05 Uhr auf SRF 1 wird moderiert von Sven Epiney. Im Backstage wirbelt, wie letztes Jahr, Stefan Büsser.

Zum Thema
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Das mit dem Eurovision Song Contest und der Schweiz ist ja so eine Sache. Seit dem Sieg von Céline Dion mit «Ne partez pas sans moi» im Jahr 1988 ist der Wurm drin. Die grosse Misserfolgssträhne der Schweizer Musikanten startete 2004 mit Piero Esteriore (null Punkte), selbst DJ Bobo kam drei Jahre später nicht über die Vorrunde hinaus und auch letztes Jahr mussten Timebelle noch vor dem Finale die Koffer packen. Einzige Lichtblicke (aka Finalteilnehmer) waren Anna Rossinelli im Jahr 2011 und Sebalter 2014.

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Wer ist Ihr Schweizer ESC-Favorit?

Dieses Jahr, am ESC in Lissabon, soll alles besser werden. Dafür hat SRF tief in der Musikschublade gewühlt und die SUISA hat unabhängig davon mit dem Komponisten und Produzenten Pele Loriano ein Songwriting Camp ins Leben gerufen, wo intensiv am perfekten ESC-Song gearbeitet wurde. Das Resultat: Sechs vielversprechende Kandidaten, die im Mai 2018 für die Schweiz die Bühne in Lissabon rocken – und hoffentlich ins Finale kommen.

Im Stress? Alle Kandidaten und ihre Songs im Schnelldurchlauf

Sie wählen Ihren Favoriten

Die «Eurovision Song Contest 2018 – Entscheidungsshow» läuft am 4. Feburar 2018, 20.05 Uhr live auf SRF. Die Zuschauer können während der Sendung für ihren Favoriten abstimmen. Die Publikumsstimme zählt 50 Prozent, die andere Hälfte übernimmt eine internationale Fach-Jury.

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(lme)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Hell Seher am 11.01.2018 06:31 Report Diesen Beitrag melden

    ... nicht immer, aber meistens

    Und ich werde schon beginnen, Wetten abzuschliessen. Denn, meine Kristallkugel sagt mir folgendes voraus: "Switzerland, 0 points".

  • Hinz am 11.01.2018 06:54 Report Diesen Beitrag melden

    Schweizer Opportunismus

    Gratulation zu dieser Mutlosigkeit. Da ist garantiert nichts Originelles, Einzigartiges, Spezielles dabei. Selbst wenn so es so ein Wischiwaschi-Titel ins Finale schafft, wird sich in der Schweiz niemand damit identifizieren.

    einklappen einklappen
  • Reto am 11.01.2018 06:57 Report Diesen Beitrag melden

    Nullachtfünzfzehn

    Mit harmloser Unauffälligkeit schafft man keinen Sieg.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Jones am 11.01.2018 10:59 Report Diesen Beitrag melden

    Musik?

    Das ist Marketing, das versucht Musik zu sein, nicht Musik. Für Tamedia Mitarbeiter/innen ist dies selbstverständlich etwas zu hoch, sie kennen ja nichts anderes.

  • Schubbidubbi am 11.01.2018 10:41 Report Diesen Beitrag melden

    ganz sicher

    wirklich gute Musik wird anderswo gemacht.

  • Peter Müller am 11.01.2018 10:09 Report Diesen Beitrag melden

    Swiss 0 Punkte

    In diesem abgekarteten Songkontest mitmachen wie blöd muss man da sein.

  • Schlagerstar am 11.01.2018 10:01 Report Diesen Beitrag melden

    Unnötig

    Auch dies ist ein Grund wieso ich für die No-Billag bin. Dies ist wirklich kein Service-Public-Auftrag, sondern eine reine Geldverschwendung.

  • Atina am 11.01.2018 10:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Final

    Ist doch egal Lösli ziehen! Wir kommen eh nicht ins Finale!