«Free Hugs»-Schilder und andere No-Gos

28. Juni 2018 05:41; Akt: 28.06.2018 05:41 Print

Sei bitte kein Arsch in dieser Festival-Saison

Der Grossteil der Schweizer Festivalbesucher ist friedlich, entspannt und nett. Ein paar aber tanzen aus der Reihe und gehen allen auf den Sack. Mit unseren Tipps gehörst du nicht zu denen.

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An Festivals darf und soll man sich frei fühlen. Aber nur so frei, dass sich das Lächli auf den Gesichtern der anderen Besucher nicht in ein Bächli verwandelt. Auf den folgenden Slides nennen wir fünf Tätigkeiten, die du sein lassen solltest, wenn du in dieser Saison kein Arsch sein willst. Manche zelten am Rand der Gehwege, weil sonst nichts mehr frei ist. Andere machen es freiwillig, um im Campingstuhl mit dem Bier in der Hand den vorbeigehenden Gästen hinterherzurufen und zu -pfeifen. Lass das sein, wir haben 2018 und sind keine Höhlenmenschen mehr. Zugegeben: Unsere Fotografen lieben es, wenn du auf den Schultern deiner Freunde im Publikum hockst. Alle anderen hassen es. Und dich, wenn du ihnen die Sicht auf die Bühne versperrst. Dasselbe gilt für deinen viel zu grossen Sonnenschirm, lass das Ding beim Zelt, ja? Im Gegensatz zu 2017 soll das St. Gallen dieses Jahr nicht zum Schlammgallen werden. Und wenn doch: Spiel im Schlamm, hüpf rein, trink ihn sogar, wenn du willst – aber spritz andere nicht damit voll. Sonst bist du wie ein Affe, der mit seinen Exkrementen um sich wirft. Im Sommer 1969 war das «Free Hugs»-Schild kurzzeitig lustig – waren ja alles Hippies am Woodstock. 50 Jahre später solltest du das Teil endlich mal kübeln und dir was Originelleres einfallen lassen, wenn du auf Körperkontakt aus bist. Oh und «lustige» Kostüme: Nein. Einfach nein. Kann sein, dass dein betrunkenes Ich es für eine gute Idee hält, Heringe auszureissen, Pavillone umzukippen und dich an einem der Zelte zu erleichtern. Aber dein betrunkenes Ich weiss nicht, was es tut – die leidtragenden Camper aber schon. Lass dein betrunkenes Ich darum lieber heftig rummachen oder so. Von heute Nachmittag bis Sonntagabend halten People-Schlingel Schimun Krausz und ... ... Tilllate-Tunichtgut Neil Werndli alles Wichtige (und noch viel mehr Unwichtiges) vom Openair St. Gallen im grossen Liveticker von 20 Minuten fest. Wenn Trent Reznor auf der Bühne ausrutscht oder das Bier am Festival ausgeht, liest du es direkt hier bei uns auf 20min.ch.

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Mit dem Openair St. Gallen startet heute einer der grössten Events des Schweizer Festivalsommers. Und wie das halt so ist mit Grossveranstaltungen, verirrt sich auch ins Sittertobel jeweils eine Handvoll Menschen, die sich selbst und anderen unfreiwillig oder absichtlich das Leben schwer machen.

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Was machst du am Festival am liebsten?

Da du höchstwahrscheinlich nicht zu dieser durchaus unbeliebten Gruppe gehörst, zeigen wir dir oben in der Bildstrecke, was du unterlassen solltest, wenn du auch weiterhin kein Kotzbrocken sein möchtest – respektive, was du tun musst, um von deinen Festival-Mitmenschen verabscheut zu werden.

20 Minuten ist das ganze Openair St. Gallen vor Ort und tickert live, wenn Nine-Inch-Nails-Gott Trent Reznor auf der Bühne ausrutscht oder dem Festival das Bier ausgeht – hier auf 20min.ch bleibst du stets voll informiert und gut unterhalten.


Letztes Jahr haben wir die Besucher gefragt, was ihr Highlight des Openair St. Gallen 2017 war. Hier sind ihre Antworten. (Video: 20 Minuten)

(shy)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • _Nick_ am 28.06.2018 06:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    No Go Nr. 6

    Immer negativ sein. Jeder kann doch machen was er will. Hört doch auf immer so negativ zu sein.

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  • G.V. am 28.06.2018 06:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Vorschlag:

    Jeder ist ein freies Individuum und macht was er will.

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  • Paul am 28.06.2018 12:18 Report Diesen Beitrag melden

    Open Air's waren früher mal besser

    Und das wichtigste: Nehmt alles wieder mit nach Hause, statt die (wenn es denn schon sein muss, wieso auch immer) zerdepperten Zelte und tonnenweise Müll da zu lassen...das geht gar nicht! Da kommt mir jedes mal die Galle hoch, wenn ich die Verwüstete Landschaft nach einem Open Air sehe...wird von Jahr zu Jahr schlimmer.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Umbedingt Ausfüllen am 28.06.2018 12:18 Report Diesen Beitrag melden

    No Go Nr. 7

    An einem Festival Tickern

  • Paul am 28.06.2018 12:18 Report Diesen Beitrag melden

    Open Air's waren früher mal besser

    Und das wichtigste: Nehmt alles wieder mit nach Hause, statt die (wenn es denn schon sein muss, wieso auch immer) zerdepperten Zelte und tonnenweise Müll da zu lassen...das geht gar nicht! Da kommt mir jedes mal die Galle hoch, wenn ich die Verwüstete Landschaft nach einem Open Air sehe...wird von Jahr zu Jahr schlimmer.

  • Peppo am 28.06.2018 11:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Freiheit

    Jeder soll frei sein ABER du darfst nicht 1, 2, 3, 4, 5, 6,... witzig. Ein sinnbildlicher Artikel für unsere heutige Kultur ;) Geht halt nicht an Festivals wenn ihr nicht klar kommt mit den dortigen Sitten. Mit dem Punkt zum Beschädigen o.Ä von Zelten bin ich allerdings einverstanden aber das sollte eigentlich gesunder Menschenverstand sein.

  • Festivalgänger am 28.06.2018 08:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Was soll das?

    Ich gehe seit 5 Jahren auf Festivals und GENAU DAS ist es ja, was Festivals ausmacht! Diese Freiheit machen zu können was einem grad im Sinn steht. Regeln haben auf einem Festival nix zu suchen.

  • Giorgio am 28.06.2018 07:29 Report Diesen Beitrag melden

    Was habt ihr gegen Free Hugs?

    Also ich mag Gratis-Umarmungen, auch knapp 50 Jahre nach dem Woodstock ^^ Die gehen mir kein Stück auf den Sack. Und wenn man nicht will, dann umarmt man sie auch nicht. Warum sich daran stören? Zwingt dich ja keiner. Bei allen anderen Punkten kann ich jedoch zustimmen.