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50 Jahre Rolling Stones
06. Juni 2012 15:11; Akt: 06.06.2012 16:04 Print
Wie war das noch mal mit Keith und den Drogen?
1962 formierte sich eine Band, die heute noch weltweit die Arenen füllt: die unverwüstlichen Rolling Stones. Lesen Sie hier 50 verrückte, atemberaubende und unglaubliche Fakten über die Rock-Dinosaurier.
Es war eine folgenreiche Begegnung auf dem Bahnsteig der südenglischen Stadt Dartford, Ende 1961: Mick Jagger, der auf dem Weg zur London School of Economics war, traf auf Keith Richards, der ebenfalls unterwegs nach London war, wo er das Sidcup Art College besuchte.
Bildstrecken Wie Rockstars altern...Die Rolling Stones - Jung und unverbrauchtDie beiden jungen Männer kannten einander schon; sie waren in der Schule Freunde gewesen und hatten sich dann aus den Augen verloren. Weil Jagger Schallplatten von Chuck Berry und Muddy Waters unter dem Arm trug, sprachen sie über Musik und stellten fest, dass sie sich in dieselbe Richtung entwickelt hatten: Sie interessierten sich für Rock'n'Roll und Blues.
Untergang im Drogensumpf
Als die beiden dann im Frühsommer 1962 auf den Multi-Instumentalisten Brian Jones stiessen, begann die Geschichte einer Band, die sich später «World's Greatest Rock and Roll Band» nennen durfte und die 50 Jahre lang unverwüstlich durch die Arenen dieser Welt tourte. Zu Beginn spielten die Rollin' Stones – wie sie sich bis 1963 nannten, als sie die Schreibweise zu Rolling änderten – Coverversionen aus dem reichhaltigen Fundus der schwarzen amerikanischen Musik. Doch schon bald begann das Songwriter-Duo Jagger/Richards zunehmend selbstbewusst Eigenkompositionen einzusetzen.
Jones hingegen, anfänglich der Bandleader und der eigentliche Frauenschwarm der Stones, versank allmählich im Drogensumpf. Im Juni 1969 musste er die Band verlassen; einen Monat später ertrank er unter mysteriösen Umständen in seinem Swimming Pool. Ihn ersetzte der Gitarrist Mick Taylor, der bis 1974 blieb. In der heutigen Besetzung sind nur noch Jagger und Richards Gründungsmitglieder der Stones; Schlagzeuger Charlie Watts war allerdings schon im Januar 1963 zur Band gestossen. Gitarrist Ron Wood ist seit 1975 dabei.
Rock-Legenden im Pensionsalter
Mittlerweile sind aus den Stones alte Herren geworden. Doch die Rock-Dinosaurier, allesamt im Pensionsalter angekommen, denken offenbar nicht ans Aufhören. Immer noch werfen sie regelmässig ihre gut geölte Tournee- und Marketingmaschine an und beglücken Millionen Fans rund um den Globus, die mit ihren Idolen gealtert sind. Die innovative Kraft ihrer frühen Jahre, als sie als der «böse» Gegenpol zu den «braven» Beatles galten, ist freilich längst geschwunden. Heute verwalten die Stones nur noch ihr eigenes musikalisches Erbe. Dies aber tun sie mit routinierter und hartnäckiger Eleganz.
Lesen Sie in der Bildstrecke 50 Fakten zu 50 Jahren Stones!
(dhr)

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