Wer hätte das gedacht?

30. Oktober 2017 12:04; Akt: 30.10.2017 12:04 Print

«Der Bachelor» ist eine Show für Hochgebildete

Es ist ein oft und gern zitierter Vorwurf: Wer sich den «Bachelor» anschaut, kann nicht alle Tassen im Schrank haben. Eine Studie beweist nun das Gegenteil.

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Wir machen das jetzt wie am Fernsehen. Voller Spannung. Also dieses Bild ist vom Ende der Sendung. Warum nur ist Julia so echauffiert? So viel sei verraten: Es gab Streit. Das kommt jetzt natürlich als Überraschung. So, zurück zum Anfang. Wir fühlen dich, Pferd. Wurde das Tier eigentlich gefragt, ob es mitmachen will? Pferde haben auch Rechte. Hierzu ist zu bemerken: Weshalb werden eigentlich immer unschuldige Tiere ins Liebeswerben miteinbezogen? Können das Joel und seine Ladys nicht unter sich regeln? Vermutlich ging es um das unglaublich witzige Wortspiel mit der «Stutenbissigkeit». Dabei könnte dieses Pferd doch auch ein Hengst sein. Na ja, auf jeden Fall sitzt Elena im Sattel. Mit kurzer Hose. Tun Sie das nie. Ah, sie hat voll Spass (dabei hat sie Joel hier gerade anvertraut, dass ihr Bruder gestorben ist). Seit da lebe sie jeden Tag, als wäre es ihr letzter. Die anderen Frauen in der neu (Achtung: Ortswechsel) marokkanischen Villa werden ihr später unterstellen, dass sie sowieso absolut maximal 50 Prozent von dem verstanden hat, was Joel sagt. Elena spricht Spanisch. Deutsch ist eine Zweit- oder Drittsprache für sie. So elegant drapiert, die zwei. Dabei ist dieser Szene eine erste durchaus gemeine Situation vorausgegangen. Eigentlich hatte der Joel (oder wie Kandidatin Julia sagt: «Tschoel») ja erst ein Date mit Ludmilla. Dann hat Elena gesagt, hey, jetzt will ich. Und Ludmilla sagte, ist okay. Nach den Pferden brauchte es zwecks Product Placement von Joels eigener Bekleidungsmarke (die selbstverständlich sehr, sehr knapp ausfällt für die Damen) etwas mehr Wums unter den Hintern (sorry Pferd). Und weil man in der Wüste ja nix anderes machen kann, hat der «Tschoel» vier Quads gemietet. Für fünf Leute! Was er wohl plant, das freche Ding? Vrrm, vrrrm (Sie sehen: Eine darf bei ihm aufsitzen. So geht die Rechnung auf). Brumm, brumm. Wir spulen das fröhliche Treiben wieder ein wenig vor (es gab ein bisschen Streit dazwischen, Vorstellungsgespräche wurden geführt und eine durfte sich zum Einzeldate fertig machen). Und weil Liebe beim Bachelor ja sowieso ein einziger Wettbewerb ist, konnte sich eine der Damen eine Sicherheitsrose errennen. Carolina hat die gewonnen. Sie freut sich. Kurz zu den Emotionen. Erst hatte Julia ein Einzeldate: Die beiden sprechen über Tiere. Julia findets super, dass Joel so nett zum Pferd war. Und sie sind ja sowieso wie füreinander gemacht. Beide haben ein Erinnerungstattoo für ihre Katzen. Sie wirft ihm Kälte vor. Er so: «Mir war das gar nicht bewusst.» Sie: «Du musst mit dem Herzen sehen.» Dann aber bitte den Quad daheim lassen, Tschoel. Und Kuss. Einzeldate zwei mit Sado-Maso-Marija: Von ihr erfahren wir, dass sie im Alltag gerne dominiert, sich im Bett aber unterwirft. Sie motzt noch ein bisschen über die Julia («die ist ja mega falsch», sagt Marija). Dann schmust Joel mit ihr. Er wolle herausfinden, ob sie sich führen lasse. Es wirkt so echt. So wunderschön. So, erinnern Sie sich noch an Bild 1? Sie haben die Spannung sicher kaum ausgehalten. Auf jeden Fall gibt es jetzt mega Streit. Die zwei hier (Dragana und Julia) behaupten, Chelsea habe einen anderen Typen daheim in der Schweiz. Sie habe Nachrichten mit dem Wort «Schatz» (Gott behüte!) verschickt und ihre liebevollen Worte mit Bildern von ihrem Körper illustriert. Ohne Kopf. Sie wollen den Tschoel warnen, weil er ist ihnen voll wichtig. Chelsea (reibt sich hier am Bachelor) ahnt derweil noch nichts vom Drama, dass über ihr darnieder brechen wird. Wagen wir hier einen kleinen Exkurs – wegen der Begrifflichkeit: Es wird ein «falsches Spiel» gespielt (betrifft eigentlich alle), manche haben ein «zweites Gesicht» und nur wenige meinen es ernst mit Tschoel. Sind ehrlich und authentisch. Wir stellen hier nun eine gewagte These in den Raum: Wie viel Authentizität verträgt «Der Bachelor»? Oder präsentieren Sie sich bei Vorstellungsgesprächen etwa mit all ihren Für und Widers, Sonnen- und Schattenseiten? Weil der Tschoel sich natürlich gerne selbst ein Bild von allem macht, stellt er Chelsea sogleich zur Rede. Sie streitet alles ab: «Ich min beschte Kolleg.» Joel wünscht sich mehr Harmonie. So geht Harmonie: (an Julia): «Was erzählst du für einen Scheiss. Du erzählst nur Bullshit. Du bist so erbärmlich. Auf dich kann ich nur spucken.» : «Ich muss nicht mit so einem Slang mit dir reden. Chelsea, du bist eine Fahne im Wind. Ich lüge nicht. Das schwör ich aufs Grab meines Vaters. Ihr könnt mich am Arsch lecken. Das ist so gemein.» (Julia ab.) Joel hinterher. Er tröstet Julia. Voll der gut erzogene Mann, dieser Bachelor. Die Nacht der Rosen. Chelsea käst es an. Chelsea fliegt auch raus. Joel ist sich nicht sicher, ob er ihr je wieder vertrauen kann, obwohl er nicht weiss, ob es stimmt, was Julia im erzählt hat (es ist ja alles so kompliziert!). Chelsea macht einen sauberen Abgang. Schüttet Julia Champagner übers Kleid: «Sie hat mehr als das verdient.» Julia berührt sie (wohl aus Versehen, wir können das nur vermuten). Chelsea so: «Stoss mich nicht mehr, du Schlampe.» Tschoel steht derweil bedröppelt rum. Ah, die Elena, die muss auch gehen. Joel glaubt nicht, dass sich Liebe entwickeln kann. Hass ist momentan sowieso das vordergründige Gefühl in der marokkanischen Wüste. Bis nächste Woche. Wir befinden uns nun in (erst oder endlich? Diese Entscheidung ist Ihnen überlassen). Joel hat ein paar Ladys auf eine Yacht eingeladen («Ich habe diese Yacht organisiert», blufft er rum. Klar, Joel!). Auf dem Boot wird es supermegaemotional. Erstens, weil da zwei Ladys mit schwarzen Rosen an Bord sind, die also akut abreisegefährdet sind. Und zweitens, weil Joel die Geschichte zu seiner Narbe erzählt. Er hat dabei auch etwas geweint. Deshalb ... ... erzählen wir erst diese ernste Geschichte nach: Joel verrät, dass er in seinem Leben nicht nur einmal in den Lauf einer Waffe geschaut habe. Die Narbe stehe für einen Wendepunkt in seinem Leben. «Das war meine letzte Begegnung mit Gewalt.» Er sei knapp am Tod vorbei gekommen. 2009 wurde er von sieben Leuten verprügelt. «Als meine Eltern ins Spital kamen, haben sie mein Gesicht kaum mehr erkannt.» Von da an wusste er: Er will sich verändern. Noch mit Tränen in den Augen leitet er zum nächsten Eliminierungsprozess über. Eine der Schwarze-Rosen-Trägerinnen muss jetzt gehen (das sind die zwei Frauen hier im Bild). Carolin hat das Kreuzverhör (bestand aus einer Frage) nicht bestanden: Sie muss packen, sie sei zu eifersüchtig. Joel so: «Ich komme mit Eifersucht nicht klar, die beste Lösung ist drum, wenn du uns heute verlässt.» So unter uns, geschätzte Leser: Sie hat jetzt nichts Oberschlimmes gesagt, nur, dass man sich Vertrauen in einer Beziehung erarbeiten müsse. Sie kontert den Rauswurf natürlich total souverän: «Ich bin eine mega hübsche Frau. Ich habe nichts zu verlieren.» Das hier hat übrigens vor der grossen Gefühlschose stattgefunden. Wir haben uns erlaubt, diesen Rückblick thematisch und nicht chronologisch zu ordnen. Dies, weil auch wir dann und wann von unseren Gefühlen übermannt werden und einfach den Überblick so besser im Auge haben. Welche Gefühle uns darnieder ringen, halten wir geheim. Aber: Hier tanzt dieser fröhliche Balz-Trupp so toll auf einem Liegesofa auf der Yacht. Weil es so natürlich wirkt. Und weil die Damen überzeugt sind, dass der Joel wahnsinnig top im Bett sein muss, weil er gut tanzen kann. Auch hier wieder eine total natürliche Situation: Joel hält eine Rede. Wichtig ist ihm: Dass sie alle Spass haben auf dem Schiff. Spass ist ja auch bekannt dafür, dass man ihn extrem durchplanen kann. Aber Joel organisiert seine Dates wie militärische Operationen. Er lässt die Damen ja auch regelmässig antreten: Zu Dates, zu Nächten der Rosen (Plural klingt hier nicht sehr schön), zum Tanzen. Alles total voller Spontanität. Wirklich, nochmal, das hier ist nicht gescriptet. Nicht. Merken Sie sich das. Elena ist übrigens eine Spassbremse, so tuschelt man an Bord. Die Gute wollte einfach nicht spontan ins Wasser springen. Dann hüpfte sie von der Treppe und verlor ihr Höschen. Weil wir manchmal Menschen vor sich selbst schützen wollen und wir uns nicht ganz hundertprozentig sicher sind, ob sie das mit dem Höschen (wie an Bord behauptet wird) absichtlich eingefädelt hat oder ob es eines dieser unangenehmen Versehen war, lassen wir das Bild mit dem entblössten Hintern hier weg. Hier schmust Joel mit Carolina. Schuld ist, ach, das böse, böse Wetter - das Date wurde wegen schlechten Wetters von der Terrasse ins Schlafzimmer verschoben. Das Wetter. So heisst das jetzt. Aha. Sie war auch mal da, wo Joel jetzt ist: Ex-Bachelorette Eli hat auch noch ihren Senf zu den Kandidatinnen gegeben. Wir denken, das war nicht so entscheidend für Joels Entscheidungen. Dann noch ein toller Ausflug. Alle rutschten von einer superkrassenmega Wasserrutsche. Elena hat sich wieder geziert (wie immer) und Joel gibt wieder ein bisschen an. Sehen Sie, wie er sich meint? Die vierte Nacht der Rosen (wir haben hier gerade zwei bis vier Stunden vorgespult). Die Dame mit dem zerknirschten Gesichtsausdruck und dem frechen Rossschwänzchen auf dem Kopf heisst Janine und ist rausgeflogen. Sie links hinter ihr (leicht pinke Frisur, wirkt etwas säuerlich) heisst Mimi, auch sie ist raus. Dabei hat sie noch vor Joel so toll argumentiert. Sie packt ihre Koffer. Und alle anderen auch: Die Damen sind nicht etwa zu Sinnen gekommen, nein, sie fliegen mit dem Joel, mit dem sie alle superviel Megachemie haben nach Marokko – wo es eventuell etwas kühler ist als in Thailand. Aber vielleicht auch noch heisser. Wir sehen es nächste Woche. Bachelor Joel lädt die Kandidatinnen Julia und Daria nach gewonnener Challenge (inklusive eines Intelligenztests, der aus zwei Schätzfragen bestand) zu einem Doppel-Date. Die Konstellation kennen wir: Sie ist immer ein bisschen unangenehm – für alle Beteiligten wie auch für die Zuschauer. Das checkt auch der Joel und schickt nach einem kleinen Frage-Antwort-Spiel Daria vom Tisch – Julia, die Miss Tuning 2016 aus Sachsen-Anhalt, kommt so zu ihrem Einzeldate. Und einer Sicherheitsrose: Sie ist eine Runde weiter und darf in Folge vier weiterflirten. Als die beiden dann allein sind, erzählt Julia, dass sie ihren Vater schon früh verloren hat. Die Tränen fliessen ... ... was auch Joel sichtlich mitnimmt. Durchatmen. Joel sagt danach zu Julia: «Ich bin sehr empathisch. Danke für deine Offenheit.» Der Lohn dafür: ein Kuss im Laternenlicht – während Harry Styles aus dem Off singt. Am Tag darauf erhalten die Ladys beim Frühstück eine Einladung vom Bachelor. Task des Tages: eine Pool-Party. Janine hat sogleich eine Vision, wie die Party zum Hit werden könnte: «Ich habe eine coole Idee: Wir haben Farben hier, wir könnten Body-Painting machen.» Die anderen: «Mega-Idee! Ja!» Daria zeigt vor, was dabei rausgekommen ist. Sie ist übrigens zufrieden: «Ich wollte das schon immer ausprobieren, das sieht cool aus!» Und so sah der Bachelor himself aus, nachdem einige der Ladys bei ihm kunstvoll Hand angelegt hatten. Der grosse Aufreger der Folge: Kandidatin Monika drängte sich einfach bei jeder Gelegenheit in den Mittelpunkt. Tsss! So was ist unter den Ladys nicht gern gesehen, schliesslich sind ja alle wegen der Liebe hier, da gehts um Gefühle und nicht um Show. Zurück zur Story: Monika fing jedenfalls einen Brief mit einer Date-Einladung für Marija ab. Kurzerhand entscheidet sie: Ich gehe zum Date! Genial! Marija wird den Brief nie zu Gesicht bekommen. Haha! Doch so kann man sich täuschen: Ganz unverhofft taucht Marija doch beim Date auf, das eigentlich ihr zugestanden hätte. Sie ist ziemlich sauer (oder spielt das zumindest ganz glaubwürdig): «Das gibt Krieg», sagt sie zu Monika. Marija gewinnt den Clash der Alphaweibchen. Joel findet danach: «Die Show war gut! Marija hat mir scho chli imponiert. Frechheit siegt.» Dann: die dritte Nacht der Rosen. Aufmerksame Beobachter werden gleich sehen: Eine Kandidatin fehlt! Es ist ... ... Monika! Genau. Wie der Bachelor mit ernster Stimme verkündet, wird sie «aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr an unserem Abenteuer teilnehmen können». Die Scheinwerfer gehen für die Zürcherin also überraschend und aus nicht weiter geklärten Gründen aus. Wir sind da noch nicht so sicher, ob eventuell in einer nächsten Folge ein Comeback anstehen könnte. Aber was wissen wir schon. Zu den knallharten Realitäten: Kandidatin Melanie muss heim. Für die 26-jährige Dentalassistentin aus dem Aargau geht das in Ordnung: Sie habe ihr Kind zu sehr vermisst. Der Bachelor, der Sensible, hat das natürlich geschnallt. Von diesen vier müssen ebenfalls noch zwei die Koffer packen: Die 28-jährige Bruna aus Bern, ganz rechts, die dieser Staffel mit ihrem Saxofon-Solo in der ersten Folge einen ikonischen Moment beschert hat. Und auch die 26-jährige Serena aus dem Aargau, zweite von links, ist raus. Ludmilla und Carolin, die zwei anderen im Bild, erhalten von Joel eine schwarze Rose. Das heisst: Sie sind angezählt. (30. Oktober) : Betten, die die Welt bedeuten – Elena (links) und Carolina werden ins gleiche Zimmer eingeteilt, wollen aber partout nicht zusammen dort übernachten. Die Zustände im Bachelor-Camp auf Ko Samui: schlimm! Der Zoff ist Elena ins Gesicht geschrieben. Der andere Teil der Gruppe, der mit Bachelor Joel auf eine einsame Insel fahren darf, kämpft derweil mit den Tücken einer Zeltstange. Moment, hat hier jemand gerade Stange gesagt? Tstss. Am Tag danach geht die Party auf dem Segelschiff los: Monika hat sich als Pamela Anderson verkleidet und serviert Champagner auf Wassermelonen. Joel beobachtet die Szenerie skeptisch. Und schliesslich: Die zweite Nacht der Rosen. 17 Stück für 19 Ladys. Wer muss nach Hause fliegen? Leider keine Rose für Transfrau Daryana, das ist durchaus eine kleine Überraschung. Sie hätte sich zu einem der Staffellieblinge mausern können. Auch für Florence (Mitte oben) bedeutet die zweite Nacht der Rosen Endstation: Da kann sie noch so traurig gucken, hilft alles nix. 17 Ladys, ein Bachelor und noch viele weitere kleinere und grösser Dramen vor uns. Bis nächste Woche!

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Nicht ohne Stolz verschickt 3+ am Dienstag, 17. Oktober folgende Medienmitteilung: «Der gestrige Staffelstart von ‹Der Bachelor› brach alle Rekorde und war der bisher beste Wert einer ersten Folge seit Sendungsstart.» Tatsächlich lag der Marktanteil bei satten 21,3 Prozent – das ist ein Plus von 42 Prozent im Vergleich zur letzten Staffel. Die absoluten Zahlen will der Sender im Gegensatz zu SRF nicht publizieren.

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Trotzdem: Die Kuppelshow ist ein Publikumsmagnet. Doch wer schaut sich die Sendung an? Geht es nach den 20-Minuten-Lesern, scheint der Fall klar: Leute, die sich irgendwo im IQ-Bereich zwischen grenzdebil und Robidog-Säckli bewegen.

«Peinlich und primitiv»

«Volksverblödung» gehört da noch zu den harmloseren Ausdrücken. «Peinlich und primitiv» sei das Ganze, und: «Das Allertraurigste ist, dass es tatsächlich Menschen gibt, die sich den Schrott überhaupt ansehen.»

Ja, die gibt es. Doch so doof sind die gar nicht. Eine Umfrage des Internationalen Zentralinstituts für Jugend- und Bildungsfernsehen (IZI) bei 174 – vorwiegend weiblichen – Zuschauern in Deutschland hat ergeben, dass «Bachelor»-Fans zu einem hohen Anteil Studierende oder Gymnasiasten sind.

Das Publikum durchschaut die Show

Der Reiz bestehe darin, so lesen sich die Ergebnisse, zu erraten, welche Kandidatin nach Hause geschickt wird – und ob man beziehungsweise frau mit der Vermutung richtig lag. Viel Anklang finden auch die Einzeldates und zu sehen, wie weit die Ladys dabei gehen.

Ein Grossteil der Befragten sieht das Format übrigens aus einer medienkritischen Distanz: So geht weder jemand davon aus, dass der Bachelor wirklich eine Frau fürs Leben sucht, noch glaubt er, dass der Rosenkavalier diejenige aussucht, die er wirklich liebt.

Sendung als Sprungbrett, um C-Promi zu werden

Viel verbreiteter ist die Ansicht, dass die Teilnehmerinnen die Show «als Karrieresprungbrett» brauchen, um ins Fernsehen zu kommen und «C-Klasse-Promi» zu werden.

Das «Bachelor»-Publikum ist also nicht dumm. Und schon gar nicht naiv. Jedenfalls nicht so naiv, wie das die 3+-Macher mit ihren Aussagen vermuten liessen.

Was beim «Bachelor» bis jetzt alles passiert ist, erfahren Sie in unserer Bildstrecke.

(ysc)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Laferi am 30.10.2017 12:09 Report Diesen Beitrag melden

    Kleine Korrektur

    Für Leute mit hohem Ausbildungsgrad. Und wie man ja weiss, hat Ausbildung mit Bildung nichts zu tun.

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  • Regie am 30.10.2017 12:08 Report Diesen Beitrag melden

    Aha..

    ..verstehe jetzt, weshalb es mit unserer Gesellschaft bachab geht. Danke..

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  • göddu am 30.10.2017 12:08 Report Diesen Beitrag melden

    so seh ich das

    ja klar..das einzige Hoch ist in der Hose vom Bachelor...

Die neusten Leser-Kommentare

  • M. Gloor am 04.11.2017 09:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Bald noch mehr davon

    Freut euch! Wenn wir bei "No-billag" JA stimmen, kriegen wir bald noch mehr von diesen schlauen Sendungen zu sehen. Ist doch toll!

  • Spatz am 31.10.2017 11:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    In diesem Sinne: tüdelü

    Vorwiegend Studierende und Gymnasiasten. Damit ist doch nur bewiesen, dass auch dort nicht alle die Hellsten sind. Ausserdem: glaub keiner Studie, die du nicht selbst gefälscht hast.

  • M. Ongo am 31.10.2017 10:16 Report Diesen Beitrag melden

    Ach so

    Also, eigentlich bin ich dumm wie Brot, aber ich schaue mir diese Sendung gerne an und fühle mich nun grad ein wenig gescheiter.

  • Benno am 31.10.2017 10:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schwer zu glauben

    Man fragt sich schon wie solche Statistiken zustande kommen. In meinem Bekanntenkreis schaut diese Zuhälter-Show angeblich niemand. Und wenn man einmal jemand trifft der zugibt den Mist zu schauen, hat man in der Regel nicht den Eindruck mit intelligenten Menschen zu sprechen.

    • Schlechte studie am 31.10.2017 22:11 Report Diesen Beitrag melden

      Nicht repräsentativ

      Steht im artikel 174 Deutsche (vorwiegend frauen) wurden befragt. Also überhaupt gar nicht repräsentativ für uns Schweizer..

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  • PS;L am 31.10.2017 09:18 Report Diesen Beitrag melden

    Blödsinn

    Wieviel 3+ wohl zahlt für diesen Artikel ;) Trennt mal noch nach Geschlecht und die Wohngemeinschaften... Auf jeden Fall behaupte ich, dass dies nicht stimmt, weil ich es mir schlichtweg nicht vorstellen kann....