SRF-Jahreskonferenz

24. Januar 2018 10:04; Akt: 24.01.2018 11:23 Print

«Wilder» geht weiter und eine neue Webserie kommt

SRF hat seine Pläne für das Jahr der No-Billag-Initiative vorgestellt. Das grösste Experiment 2018: eine Webserie. Und der Publikums-Hit «Wilder» wird fortgesetzt.

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Ruedi Matter, Direktor Schweizer Radio und Fernsehen (SRF), verkündete an der Jahresmedienkonferenz im Leutschenbach, was das Schweizer TV-Publikum 2018 von SRF erwarten darf. Das grösste Experiment geht der Sender im Jahr der No-Billiag-Abstimmung ... ... mit der ein. Die Mitwirkenden sind allesamt Talente aus der Schweiz und unter 30 Jahre alt. Die Serie spielt in einem Wohnblock an einer fiktiven Strasse in Bern und behandelt Themen wie Stress, Identitätsfindung und Ausländerfeindlichkeit. Die ersten 20 Folgen gehen Mitte Mai online, eine zweite Staffel folgt bereits im Herbst. Bereits bestellt ist die siebte Staffel von mit Mike Müller, sie wird im Januar 2019 ausgestrahlt. Die neue Eigenproduktion, aus der Feder von Güzin Kar, wird ab dem 26. Februar auf SRF 2 gezeigt. Die achtteilige Serie wird in Doppelfolgen ausgestrahlt und beleuchtet das Beziehungs- und Sexleben zweier Paare. Der Überraschungserfolg, wie heute bekannt wurde. Im Herbst werden im Jura sechs neue Folgen gedreht, die 2019 ausgestrahlt werden. Zur Story ist so viel schon bekannt: Rosa Wilder (Sarah Spale) geht in die USA, wo sie sich zur Profilerin ausbilden lässt. Ein Entführungsfall bringt sie zurück in die Schweiz. Dabei trifft sie auch wieder auf Bundespolizist Manfred Kägi (Marcus Signer). SRF deutete an der Medienkonferenz auch einen Ausbau der an: «2018 ist ein grosses Sportjahr: mit den Olympischen Spielen in Pyeongchang und der Fussball-Weltmeisterschaft in Russland. Aber auch mit Sportevents in der Schweiz, etwa das Schwingen mit stark ausgebauten Liveberichten oder die Mountainbike-WM in Lenzerheide», so das Fazit in einer Mitteilung. Es gibt also in nicht allzu ferner Zukunft ein Wiedersehen mit «Wilder»-Hauptdarstellerin Spale. Gegenüber 20 Minuten erklärte die Baslerin, wie sie Berndeutsch lernte für die Serie: «Ich musste mir überlegen, wer sie ist und wie sie spricht», sagt Spale. Dabei wurde sie von Dialektcoach Nathalie Claude unterstützt, mit der sie die Szenen Wort für Wort erarbeitete. Am Set übte sie ihren Text jeweils noch einmal mit Co-Star Marcus Signer, einem waschechten Berner. Ob jetzt noch Jura-Französisch dazu kommt? Die Bernerin nimmt man Rosa Wilder ab. Dass der Dialekt von den Kritikern nie thematisiert wurde, nimmt Spale als Lob. Die Authentizität ihrer Rolle wird nicht infrage gestellt.

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SRF-Direktor Ruedi Matter gab am Mittwoch im Leutschenbach in Zürich bei der jährlichen Medienkonferenz einen Ausblick auf die Highlights des Sender-Programms für 2018 – nachzulesen in der Bildstrecke.

(fim/lme)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Doktor Sommer am 24.01.2018 10:21 Report Diesen Beitrag melden

    Die dünne Luft, wird immer dünner

    Ich kann Ihnen versichern, das grösste Experiment für die SRG wäre? Der Alleingang ohne Zwangsgebühren.

  • carmen diaz am 24.01.2018 10:11 Report Diesen Beitrag melden

    eine zusätzliche webserie...

    ...ist natürlich eine super idee im zuge der no-billag initiative. das heisst zusätzlicher finanzieller aufwand und das ohne das es etwas mit dem service public zu tun hat. damit macht man beste werbung. also sendungen für SRF1, SRF2, SRFinfo und dann noch zusätzlich für einen webkanal und das auch noch in drei sprachen. da fragt man sich bei solchen ideen ob das SRF nicht vom feind unterwandert wurde, der jetzt gezielt no-billag fördert...

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  • marcO am 24.01.2018 10:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    absolut unnötig wie ein Kropf

    War kurz davor Nein zu NoBillag zu sagen aber jetzt hundertprozentig ja. Eine solche Geldverschwendung niemals

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Poodel am 24.01.2018 17:26 Report Diesen Beitrag melden

    Unser Geld wird verprasst...

    ...da es sowieso da ist, oder?

  • Albert Döderlein am 24.01.2018 17:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wilder

    Auf Wilder und Bestatter könnte ich gut verzichten. Andere Sendungen hingegen würde ich vermissen.

  • Simon am 24.01.2018 16:48 Report Diesen Beitrag melden

    Service public 20% Unterhaltung 80%

    wieviele neue Serien werden da noch folgen in den nächsten jahren? wird ja langsam wie netflix, einfach das jeder zahlen muss auch die, die nichts davon schauen.

  • Argus am 24.01.2018 16:35 Report Diesen Beitrag melden

    Bitter diesmal etwas mehr Tempo!!!

    Hoffentlich gibts diesmal ein bisschen mehr Tempo und nicht wieder eine Berner Serie (alle halbe Stunde ein Wort)

  • A.S. am 24.01.2018 16:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Erst mal abwarten

    Ich würde erst mal zuwarten mit neuen Plänen und Geld ausgeben, bis die Abstimmung durch ist. Wie heisst es so schön? Verkaufe die Bärenhaut nicht, ehe du sie hast!