Stefanie Heinzmann

21. November 2016 05:44; Akt: 21.11.2016 09:59 Print

«Wünschte mir, mein Bein abschneiden zu können»

Im Rahmen einer neuen Webserie von SRF zeigt Stefanie Heinzmann nicht nur ihre intimsten Tattoos. Sie verrät auch die düsteren Geschichten hinter den Motiven.

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Stefanie Heinzmann liebt Tattoos. Inzwischen zieren rund ein Dutzend Motive ihren Körper. Deren Bedeutung aber behielt die Sängerin immer für sich. Bis jetzt. Im Rahmen der neuen SRF-Webserie «Inked» öffnet sich Heinzmann wie nie zuvor.

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«Ich erzähle dir ein Geheimnis, welches ich noch nie jemandem verraten habe», sagt die 27-Jährige zu Moderatorin Bettina Bestgen. Heinzmann deutet auf das chinesische Zeichen auf ihrem linken Handgelenk und erklärt: «Es steht für den Tod. Mit 13 habe ich innerhalb kurzer Zeit alle meine Grosseltern verloren.» Da habe sie sich erstmals mit diesem Thema befasst. Inzwischen sehe sie im Tod keine Bestrafung mehr, sondern einen Teil des Lebens.

Lester, Heinzmanns imaginärer Freund

Es ist aber nicht die einzige Tätowierung, über die Heinzmann bisher schwieg. Auf ihrer linken Körperseite (von der Achsel bis zur Hüfte) prangt ein Monster mit spitzen Zähnen und nur einem Bein. Das ist Lester, Heinzmanns früherer imaginärer Freund – und Retter.

Sie gesteht, dass sie nach einem Bandscheibenvorfall mit 16 stark gelitten habe. «Ich hatte solche Schmerzen in meinem Bein, dass ich mir wünschte, es einfach abschneiden zu können.» Dazu kam ein mangelndes Selbstwertgefühl. «Ich fühlte mich weder cool noch hübsch, fand meine Brüste zu klein, mich zu dick», verrät sie. Dann sei Lester gekommen. «Es sagte mir ‹Hör auf mit diesem Scheiss!› Das hat mir sehr geholfen. Lester ist ein geiler Siech.»

Wie Heinzmann heute zu ihrem Äusseren steht, und was andere prominente Persönlichkeiten über ihre Tätowierungen verraten, sehen Sie ab heute in der ersten Tattoo-Webserie bei SRF.

Oder bereits hier:

Quelle: Youtube.com

(los)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • GG am 21.11.2016 07:00 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ich hoffe keine Kids kommen

    jetzt auf die Idee ähnliches zu tun. SRF bitte verschont uns vor solchen Enthüllungen. Es gibt echt spannenderes in dieser Welt was man den Leuten zeigen sollte.

  • icke am 21.11.2016 07:05 Report Diesen Beitrag melden

    naja

    so hat sie die gleichen Probleme wie alle. Fand meine Beine nie schön und Brüste habe ich auch kleine. Allerdings passen sie zum Rest. Bin klein und zierlich. Heute habe ich mich mit meinem Körper versöhnt. Er ist gesund und macht sein Handwerk mehr als prima.

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  • HeMan am 21.11.2016 09:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Was soll das SRF?

    Für so was zahle ich also Billag. Mich interessieren weder die Tatoos dieser Heinzmann noch die der anderen Promis die mir gänzlich unbekannt sind. Ich hoffe dass ich solche Sendungen oder Werbung bald nicht mehr mitfinanzieren muss

Die neusten Leser-Kommentare

  • Wolf67 am 22.11.2016 20:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Einfach so

    Du hast Dich wahnsinnig gemacht. Hätte das nie erwartet. Alles Gute...

  • Dr House am 21.11.2016 14:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Kenne das

    Schmerzen können einem die Gänze Lebensqualität nehmen vor allem wenn niemand weiss woher und man als Simulant abgestempelt wird von den Ärzten.

  • Shorty am 21.11.2016 12:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Auf der Suche? Nach was?

    An und für sich wäre Stefanie eine hübsche, junge Frau. Mit ihren Tattoos und dem Metall an ihrem Körper hat sie sich richtiggehend entstellt. Es kommt einmal die Fase, in der sie das bereut. Dann wird es noch schlimmer! Die Karriere? Sie findet hauptsächlich nur in Deutschland etwas statt. Sie sollte daher auswandern, da in der Schweiz nicht viel läuft für sie. Auch ich finde sie gehört psychologisch betreut, da sie sich seit der Pubertät anscheinend immer noch nicht gefunden hat. Tattoos in solcher Anzahl und Form sprechen für sich. Cool ist anders! Janis Joplin kann sie nie sein!

  • Thomas Schweizer am 21.11.2016 12:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Es gibt keinen Reiz mehr!

    Als Matrose in den Achtziger Jahren begannen wir mit Tatoos. Je nach Alkoholgehalt im Blut liessen sich viele meiner Kollegen irgend einen Namen einer Freundin stechen. Glaube Liebe Hoffnung war ein beliebtes Sujet, gab es in allen Variationen. Zum Glück war ich selber nie betrunken genug oder zu Feige? Und heute, ich kann die vielen Tatoos kaum mehr wahrnehmen. Der Reiz ist weg!

  • Claudia am 21.11.2016 12:17 Report Diesen Beitrag melden

    Selbsternannte "Promis"

    Gewisse C-Prominenz, muss sich immer wieder via Medien und Werbung profilieren, um nicht gänzlich in der Versenkung zu verschwinden.

    • Innerschweizer am 21.11.2016 12:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Claudia

      Und gewisse z Bürger meinen das ihre Meinung von Bedeutung ist.

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